Wie lange sollten orthopädische Einlagen (für Fersensporn) eigentlich mindestens halten?

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Das, was man heute "orthopädische Einlagen" nennt, soll ein halbes Jahr lang halten,- danach zahlen die Kassen neue.

Der überwiegende Teil der heute verabreichten "orthopädischen Einlagen" wird in Einlagenfabriken aus billigem Weichschaum oder Kork gefräst,- beim Fersensporn wird einfach ein Loch eingefräst oder gebohrt, welches mit Polster ausgefüttert wird. (Solche Einlagen sind oft als kontraproduktiv zu bezeichnen, weil sie nur den Sporn entlasten und die Ursache nicht abstellen).

Was früher (bis Mitte der 80ér Jahre) als "orthopädische Maßeinlage" bezeichnet wurde, heißt heute "Therapie- Einlage". Diese Einlagen halten rund 5 - 10 Jahre und werden individuell nach dem Gipsfußmodell des Patienten angefertigt. Auch die bevorzugten Schuhe können dabei berücksichtigt werden.

Mit diesen Therapie- Einlagen soll erreicht werden, dass sich der Sporn auf natüriche Art wieder zurück bildet,- quasi so wie er entstanden ist (fast immer durch einen zu starken Zug der Mittelfußsehne). Die Erfolgsquote liegt bei mehr als 95%! Für manche Menschen ist die Eingewöhnungszeit jedoch sehr unangenehm,- was bei einfachen Kasseneinlagen nicht der Fall ist.

Man kann schon ab dem 12. Lebensjahr feststellen, ob das Kind 30 oder 40 Jahre später das Fersenspornproblem bekommt. Leider interessiert es die meisten Eltern nicht,- bzw. die Jugendlichen und jungen Erwachsenen ignorieren die Fußprobleme einfach (weil die Schmerzen noch ausbleiben)....

Salopp gesagt heißt das: Wer einen Fersensporn zu beklagen hat, ist selbst schuld. Man sollte nun gegenüber den eigenen Kindern und Enkeln so fair sein und die paar Euro für eine Vorsorgeuntersuchung berappen (das ist leider keine Kassenleistung). Neben dem Fersensporn können auch die meisten Knieprobleme vorzeitig erkannt werden (ich erwähne diese, weil sie häufig vorkommen).

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Sie können im jahr vom Arzt zwei paar Einlagen verschrieben bekommen. Garatie is nach einem halben jahr nicht möglich da das verschleiß ist und bei so weichem Polstermaterial geht das schnell. Darum auch zwei Paar Einlagen im Jahr Tiab0r

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Bei mir sind die Beschwerden aif einmal weggewesen,aber (halt dich fest)nach fast einem Jahr.Also Geduld.Einlagen hatte ich keine und auch sonst keine Behandlung.Das geht mit und ohne wieder weg.Wenn du aber neue Einlagen brauchst,würde ich mir neue verschreiben lassen.Denn noch ein halbes Jahr halten sie bestimmt nicht.

War heute beim Arzt, er hat mich beleidigt und eine total falsche Diagnose abgegeben!

Hi, ich war gerade beim Orthopäden, weil ich einen Senkspreizfuß habe (das ist, wenn dem Fuß diese "Delle" fehlt und man nach innen einknickt) und die Schmerzen stärker geworden sind. Wir haben eine neue Art gefunden wie man so etwas behandeln kann, unzwar mit Jurtin Einlagen, die am unbelasteten Fuß angepasst werden und auch bequem sind. Habe sie nun seid gestern, meine Schmerzen sind schon weg und bald wird das mit dem Fuß auch besser. Dort wo die Lücke ist und bei mir sein sollte ist eine Sehne. Die ist bei mir sehr gespannt und schmerzt. Dadurch knicke ich auch nach innen, wodurch meine Knie weh tuhen. Schließlich folgen sogar Schmerzen in der Hüfte, dem Brustkorb, den Schultern, dem Kiefer und sogar in den Zähnen! Jedenfalls waren die Einlagen teuer und wir haben von der Krankenkasse nicht bezahlt gekriegt, weil diese Jurtin EInlagen noch nicht ofiziell bestätigt wurden. Darum gingen wir auch nochmal zum Orthopäden und wollten wissen, ob er die nicht verschreibt. Wir sagten ihm also nicht, dass ich die Einlagen schon habe, zeigten ihm nur, wie dieses System funktioniert. Als wir ins Arztzimmer kamen, sollte ich mich erst normal und dann auf die Zehenspitzen stellen. Er sagte es wäre alles okey mit der Wölbung im Fuß, ganz normal! Auch mein Knie seie angeblich gerade! Dann schaute er nach meiner Wirbelsäule obwohl nie die Rede von Skuliose oder anderen beschwerden war! Schließlich sagten wir ihm von dem Schmerzen in Knien und Fuß, worauf er sagte dass es daran nicht liegen könne! Er untersuchte mein Knie, und es tastete es irrgendwo ab. Dann sagte er es könnte nichts sein. Als wir ihm von den Jurtin Einlagen erzählten, sagte er nur "Jaja, es gibt viele Systeme, die bringen aber alle nichts! Das alles nur Marketing!" Der Beweis für das Gegenteil ist allerdings, dass ich seid vier Jahren orthopädische EInlagen trage, mein Oma seid etwa 60 Jahren, bei uns beiden bringt es nichts. Die Jurtin trag ich seid gestern und schon hab ich keine Schmerzen mehr. Schließlich hat er mich noch indirekt beleidigt! Er fragte mich wie viel Sport ich so mache (und ich mache viel Sport), er hat es mir nicht geglaubt! "Du siehst aber nicht so sportlich aus!" sagte er zu mir, "Wenn die Mädels den ganzen Tag in der Bude rumhocken, bringt das ganze natürlich nichts!" Das war voll gemein! Dann hat meine Mutter gesagt, das sie ja selber sehe dass der Fuß platt ist und einknickt, das seh ja sogar ich, darauf war der Arzt direkt eingeschnappt, wir sollten doch gleich wo anders hingehen. Dann hat er mich reröncht und auch noch in einem Buch nachgucken müssen um zu sehen, ob mein Fuß normal seie! Das ganze war eine total falsche und beleidigende Diagnose! Alle andren Orthopäden und der, der mir die Jurtin Einlagen gemacht hat, haben sofort erkannt dass ich eine schlimme Fehlbildung am Fuß habe. Hätte ich nur auf diesen Orthopäden gehört, hätte ich schlimme Schmerzen bekommen! Auch Skuliose kann kommen! Also, dieser Arzt war das aller letzte, das weiß ich ja mehr! Was tun?

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wären diese Hier von Nutzen ?

http://www.ebay.de/itm/DR-SCHOLLS-ORTHOPADISCHE-SCHUHEINLAGEN-FUR-MANNER-EU-41-46-40-44-/111300182392?pt=DE_Mode_Accessoires_Damen_Herrenschuhe_Damen_Herrenbekleidung_Bekleidungs_Schuhpflege&hash=item19ea020178

Bedanke mich für jede Hilfe und bleibt Gesund

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