Wie lange Recht auf Lohnfortzahlung bei Krankheit?

6 Antworten

Rufe die Personalabteilung an, Dir stehen volle 6 Wochen Lohnfortzahlung zu, dann erst bekommst Du von der Krankenkasse Krankengeld. Die Krankenkassen informieren einen auch da in der Regel vorher, wenn es bald soweit ist. Auch wenn Du schon mal krank warst in diesem Jahr, darf das nicht mit einberechnet werden. Der AG kann doch gar nicht beurteilen, ob da ein Zusammenhang bei diesen Krankschreibungen besteht. Nein, das ist nicht rechtens. lg Lilo

Doch, denn der AG kann bei der Krankenkasse nachfragen ob die Erkrankungen in Zusammenhang stehen.

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Es ist richtig, 6 Wochen beträgt die Lohn- und Gehaltsfortzahlung. Du kannst aber nur ins Krankengeld wechseln, wenn du innerhalb eines Jahres die gleiche Krankheit hast. Du kannst also auch wegen einer Grippe, wenn du 2 mal krankgeschrieben wurdest und es in Summe mehr als 6 Wochen waren, ins Krankengeld rutschen.

Vorschlag wenn dir das Geld weh tut, rede mit deinem Arbeitgeber und nimm dir für den überhängenden Teil (mehr als 6 Wochen Urlaub). Hab ich auch schon gemacht.

Der AG weiß doch gar nicht, warum der Betreffende krank geschrieben wurde, das geht doch aus der Krankmeldung für den AG gar nicht hervor. Wenn ich beispielsweise im Januar eine Grippe habe und mir im Juli den Oberschenkel breche, darf die Grippe nicht mit angerechnet werden. Das wäre ja noch schöner. Wenn man krank ist, ist man krank - warum sollte er denn für die Krankheitstage seinen Urlaub opfern. Würde ich nicht machen.

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@LiselotteHerz

Der Arzt oder das Krankenhaus stellt eine Krankmeldung aus. Folgt eine weitere Kranmeldung in gleicher Angelegenheit lautet diese "Folgekrankmeldung" dann ist erkennbar, dass diese in einer vorhergehenden Krankmeldung zusammen hängt. Der AG braucht also gar nicht, zu wissen warum der Betreffende krankgeschrieben wurde. Das Beispiel Januar Grippe und im Juli den Oberschenkel breche, taugt nichts! Es ist keine Folgeerkrankung. In meinem Beispiel hatte ich eine Blasen-OP 4-Wochen krank, 4 Wochen danach war eine Folge-OP notwendig, 3 Wochen krankgeschrieben, also in Summe 7 Wochen. Ich habe dann für eine Woche Krankengeld erhalten. Im Nachhinein habe ich die Woche durch 24 Stunden Gleitzeit und 2 Urlaubstage belegt. Es muss jeder für sich entscheiden, ob ihm die rund 40% weniger Lohn für die Zeit wert ist oder ob er auf Gleitzeit und Urlaub verzichtet. Die Krankenkassen geben sehr gute Unterlagen für die Anwendung von Krankengeld!

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Hallo rino666,

Sie schreiben:

Wie lange Recht auf Lohnfortzahlung bei Krankheit?

Guten Morgen, wie lange hat man das recht auf Lohnfortzahlung bei Krankheit. Nach Krankhausaufenthalt etc bin ich jetzt 6 wochen seit heute daheim und als heute mein Lohn kam fehlten 500 €!

Ich war dieses Jahr bereits schonmal krank, aber wegen etwas anderem. Ist das Rechtens was der Arbeitgeber macht?

Antwort:

Dies kommt immer auf den speziellen Einzelfall drauf an!

Aber in der Regel 6 Wochen!

Wenn verschiedene Erkrankungen und Zeitabschnitte vorliegen, kann es in der Praxis zu anderen Leistungszeiten kommen!

Deshalb kann es ggf. vorteilhaft sein, wenn man sich vom Hausarzt immer entsprechende Atteste mit den dazugehörenden Diagnosen geben läßt!

Unter folgenden Links können Sie die Zusammenhänge besser nachvollziehen:

google>>

aok-business.de/fachthemen/sozialversicherungsrecht/entgeltfortzahlung-und-ausgleichsverfahren/dauer-der-entgeltfortzahlung/

google>>

wikipedia.org/wiki/Entgeltfortzahlung_im_Krankheitsfall

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Lohnfortzahlung in der Probezeit bei Krankheit

Hallo ihr Lieben,

ich habe am 01.10.12 eine neue Stelle angenommen. War auch anfangs alles super. Nach 4 Wochen war ich 3 Wochen arbeitsunfähig, ging danach 4 Tage arbeiten und bin nun wieder seit 5 Wochen krank geschrieben. Heute habe ich von meinem Arbeitgeber meine Lohnabrechnung bekommen und musste feststellen, das ich nur bis zum 14. Dezember 2012 bezahlt wurde.

Nun, es fand bereits vor 2 Wochen ein Gespräch mit dem Arbeitgeber statt, dass er mich in der Probezeit ( in meinem Fall 6 Monate ) zum 31. 01 2013 entlassen möchte. Eigentlich wollte dieser mich schon zum Dezember entlassen, da ich aber mit einer Kündigung mit beiderseitigem Einverständnis nicht einverstanden war, läuft der Vertrag nun doch noch bis zum 31. Januar 2013.

Meine Frage: Ist es rechtens, dass mein Arbeitgeber keine Lohnfortzahlung zahlt?

Ich meine ich war 3 Wochen krank Ende Oktober bis Mitte November und habe mein volles Gehlat bekommen. Dann war ich 4 Tage arbeiten und dann wieder krank. Bis einschließlich 21.12.12 ( also 5 Wochen ) Wie gesagt, habe nur die Hälfte an Lohn bekommen und bin der Meinung, da ich zwischendurch arbeiten war, muss der Arbeitgeber wieder den vollen Lohn zahlen oder ist das in der Probezeit anders geregelt?

Jetzt habe ich offiziell Urlaub bis zum 3. Januar. Danach werde ich entscheiden, wie es mir gesundheitlich geht und ob ich die Arbeit wieder aufnehmen kann. Zahlt dann die Krankenkasse oder ist der Arbeitgeber auch hier verpflichtet bis Monatsende voll zu zahlen?

Danke für eure Antworten, euch allen frohe Weihnachten und einen guten Start in Jahr 2013!

LG Eure Anco

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