Wie lange muss ich Kleidungsstücke für den Eigentümer aufbewahren?

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4 Antworten

ich würde dem eigentümer einfach eine Frist von 4 Wochen geben, und schreiben das du sie dann entsorgst, falls er sie nicht abholt.

4 Wochen ist mehr als genug.

niemand kann verlangen das man solche dinge ein jahr oder länger aufbewahrt,

wenn das öfter vorkommt, weil man sehr oft bestellt, kann ja auch keiner verlangen das man extra ein Lager anmietet nur um diese sachen zu lagern bis sie mal irgendwer abholt.

Guten Abend,

vermutlich hat sich ein Denkfehler bei Dir eingeschlichen. Du hast einen Kaufvertrag über eine XXL Jacke abgeschlossen und somit auch bezahlt.  OK.

Nun hat sich Versandhandel YXZ geirrt und Dir -sicher nicht absichtlich- eine falsche Größe zugeschickt. (Dort arbeiten auch nur Menschen) Diese Handlungsweise monierst Du, da Du der Ansicht bist, hier steckt Absicht dahinter also müssen die den Artikel z.B. auch wieder abholen.

Du bist in der Zwangssituation, diesen irrtümlich falsch gelieferten Artikel wieder zurück zu senden. Das Rücksendeetikett gibt Dir die Möglichkeit den Artikel kostenlos zurück zu senden. (Das Etikett kannst Du evtl. auch bei Freunden ausdrucken).

Erst wenn dieser Akt der Rücksendung passiert, bekommst Du auch Dein Geld wieder.

(Entsprechende Klauseln -online- vorhanden)

Falls Du auf Deinen Standpunkt stehen bleibst, wird -da alles bezahlt ist- nichts weiter passieren solange Du nicht fortlaufend dagegen polterst.

Solltest Du jedoch bei deiner Bank eine Rückbuchung veranlassen -was nur eine gewisse Zeit möglich ist- werden Dich nicht nur unangenehme Zahlungsaufforderungen erreichen incl. erhöhter Mahnkosten + Zinsen.

Überdenke den Fall noch einmal. Lohnt sich das für 35 "Mäuse" zumal Du mit dieser Jacke nicht glücklicher wirst.

Du hast es hier mit einem Versandhandel zu tun, der nicht zufällig eine falsche Adresse belieferte!

Wenn jeder Käufer so handeln würde, käme ein big Chaos zusammen.





@Berlinfee15

Danke für den Link, aber es geht hier nicht um einen Umtausch, einen Rücktritt oder Gewährleistung. 

Der Verkäufer hat die bestellte Ware einfach nicht geliefert, dafür was Anderes. Das hätte ebenso gut eine Hose, ein Autoreifen oder die getragenen Socken seiner Großmutter sein können, an der Situation ändert das nichts, die bestellte Ware wurde nicht geliefert. Wäre XXL geliefert worden, hätte nicht gepasst oder nicht gefallen, dann müsste ich zurück senden.

Ich hatte ja schon falsche Lieferungen und auch nicht lieferbare Ware, beides in Kombination scheint mir ein zu großer Zufall zu sein, um keine Absicht dahinter zu vermuten.

Du bist in der Zwangssituation, diesen irrtümlich falsch gelieferten Artikel wieder zurück zu senden.
Wenn ich dir eines meiner selbst geschmiedeten Messer zuschicke, musst du mir auch nur die Abholung ermöglichen, wir haben ja keinen Vertrag über die Lieferung der Sache. Ich habe mit dem Verkäufer keinen Vertrag über die Lieferung einer Jacke in Größe M. 

Das Rücksendeetikett gibt Dir die Möglichkeit den Artikel kostenlos zurück zu senden. (Das Etikett kannst Du evtl. auch bei Freunden ausdrucken).
Das Ticket kann ich nicht ausdrucken und ich belästige meine Freunde sicher nicht, weil jemand den ich nicht kenne seine Arbeit nicht richtig gemacht hat und so bei einer simplen Transaktion gleich zwei Fehler zu Stande gekommen sind. So kostenlos ist das außerdem nicht. Ich muss das Haus verlassen, einen knappen Liter Benzin verbrauchen und bis ich wieder daheim bin, ist etwa eine dreiviertel Stunden vergangen, wen es bei der Post keine Schlange gibt. Ich bin einfach der Überzeugung, dass jeder Mensch für seine Fehler selbst verantwortlich ist. Im Prinzip wende ich eigentlich nur den vierten und sechsten satanischen Grundsatz an.

Hätte man mich höflich gebeten, wäre ich wahrscheinlich dazu bereit gewesen, deswegen meinen Hintern vom Sessel zu heben, ich bin ja ein hilfsbereiter Mensch. Wer mich jedoch zur Rücksendung nötigen will, indem er schon in der ersten Nachricht die Auszahlung des unrechtmäßig erhaltenen Geldes an die Rücksendung einer Sache knüpft, die mit dem Kaufvertrag nichts zu tun hat, für den mache ich nicht einmal den kleinen Finger krumm.

Solltest Du jedoch bei deiner Bank eine Rückbuchung veranlassen -was nur eine gewisse Zeit möglich ist- werden Dich nicht nur unangenehme Zahlungsaufforderungen erreichen incl. erhöhter Mahnkosten + Zinsen.

Wofür soll ich denn zahlen? Die bestellte Ware wurde nicht geliefert, der Verkäufer hat keinen Anspruch auf Bezahlung, denn er hat seinen Teil des Kaufvertrags einfach nicht erfüllt.

Überdenke den Fall noch einmal. Lohnt sich das für 35 "Mäuse" zumal Du mit dieser Jacke nicht glücklicher wirst.
Ob ich die viel zu kleine Jacke habe oder nicht habe, spielt für mich keine Rolle, ich kann sie eh nicht benutzen. Ich lasse mich allerdings nicht gern unhöflich behandeln und nötigen so als ob es mein Fehler wäre, dass mir ein viel zu kleines Kleidungsstück nicht gefällt. Der Verkäufer leugnet ja tatsächlich, dass die Paketdienste auch einen Abholservice anbieten. Solchen Leuten tue ich einfach aus Prinzip keinen Gefallen, denen gönne ich nicht mal den Dreck unter den Fingernägeln.

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@Giustolisi

Falls Du Erfolg haben solltest mit Deinen schwer nachvollziehbaren Prinzipien...lass es uns wissen......

Ich vermute, wer auf Granit beißt braucht bald neue Beisserchen:)

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Nach dem Gesetz mußt du die Jacke drei Jahre lang aufbewahren.  Die Frist beginnt am 1. JANUAR des Folgejahres. (Regelmäßige Verjährung )

Kannst du mir sagen wo das steht, damit ich darauf hinweisen kann?

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@Giustolisi

§ 195 BGB
Regelmäßige Verjährungsfrist

Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt drei Jahre.

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@AntwortMarkus

ich kann mir echt nicht vorstellen das der Paragraf ín solch einem Falle greift,  dann könnte mir ja jeder ständig irgendwas schicken, nur weil er Platzmangel hat und ich muss es für ihn aufbewahren.

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Da deine Grundannahme schon falsch ist, ist deine Frage irrelevant. Bei einer versehentlichen Falschlieferung einer bestellten Ware liegt ein Sachmangel gemäss § 434 BGB Abs. 3 vor. Damit hast du die aus einem Sachmangel resultierenden Rechte, wie Nachbesserung und, da hier offensichtlich unmöglich, Rücktritt vom Kaufvertrag. Dieser verpflichtet dich jedoch zur Herausgabe der Leistung. Also musst du die Jacke zurückschicken.

Dieser verpflichtet dich jedoch zur Herausgabe der Leistung. Also musst du die Jacke zurückschicken.
Selbst dann würde sich nichts ändern. Herausgabe bedeutet nicht, dass ich erst einen Drucker kaufen oder zu einem Freund fahren muss, um das Rücksendeticket auszudrucken und danach zum nächsten Postamt zu fahren. Das wäre bei der kürzesten Strecke für mich ein Weg von 30km plus meine aufgewendete Zeit und die entstehenden Fahrkosten. 

Der Verkäufer kann mir das Rücksendeticket per Post zukommen lassen und zum Beispiel den Abholservice von DHL beauftragen. Ich muss dann eben das tun, was du geschrieben hast, nämlich die Ware herausgeben. 

Letztere Variante habe ich dem Verkäufer vorgeschlagen. Das würde ihn 3,90€ mehr als das reine Porto kosten, nämlich 90 Cent für einen internationalen Brief und 3€ für die Abholung. Das wäre mit weit weniger Aufwand und Kosten verbunden als ich sie hätte, wenn ich mich darum kümmern müsste.

Deswegen halte ich diese Variante für den Verkäufer für durchaus zumutbar, aber der scheint sich stur zu stellen. Deswegen meine Frage, wie lange ich ihm die Abholung ermöglichen muss.

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@Giustolisi

Nochmal, du bist verpflichtet, ihm die Jacke zurückzusenden. Alle dabei entstehenden Kosten kannst du ihm dann in Rechnung stellen.

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