Wie lange muss ein Check gedeckt sein, ich habe vor kurzem einen 2 Jahre alten Check gefunden und wüsste gerne ob der noch gedeckt sein muss?

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7 Antworten

Ob der noch gedeckt ist, kannst du nur bei der Bank erfahren auf die er ausgestellt ist. Höchstwahrscheinlich ist er aber längst verfallen. Ob deine Forderung nicht mittlerweile auch verjährt ist, liegt dann daran, auf welcher Grundlage sie bestand.

Das kommt auf die Bank an. Wir verschicken über die Firma Schecks. Oftmals vergessen die Kunden diese einzulösen. Es gibt Banken die lösen die nach 2 Jahren noch ein und Banken die nach 3Monaten sagen nein und wo der Kunde dann bei uns einen neuen einfordert. Wir haben selbst noch nicht herausbekommen wonach das geht. 

Man sollte Schecks so schnell wie möglich einlösen, denn sie müssen ncith ewig gedeckt, sein. Der Geldanspruch bleibt zwar bestehen, aber nicht die Verpflichtung, den Betrag auf seinen Konto ewig bereit zu halten.

Du solltest ihn dann schnellstens einlösen, die Bank prüft vor Einzahlung auf Dein Konto, ob er gedeckt ist. Falls Barscheck, müsstest Du das Geld ggf. zurückzahlen. Wenn der Scheck nicht gedeckt ist: Scheckaussteller kontaktieren.

Hallo,

grundsätzlich sollte der Scheck 7 Tage nachdem er Ausgestellt wurde gedeckt sein. Eine Verpflichtung dazu gibt es nicht, aber es währe wohl strafrechtlich als Betrug relevant. 

Wenn du nun einen 2 Jahre Alten Scheck gefunden hast, welcher ja schon fast historischen Wert hat, solltest Du in jedem Fall beim Aussteller nachfragen, ob Du diesen noch einlösen kannst, oder ob Du einen neuen bekommst oder ob das Geld einfach überwiesen wird.

Schöne Grüße

Scheck, nicht check.

Ob der gedeckt ist weiß keiner. Vielleicht existiert sogar das Konto gar nicht mehr. Ein Scheck ist nicht endlos gültig. Ich kenne die genauen Fristen nicht, aber irgendwann muss die Bank den nicht mehr einlösen. Da reden wir aber sicher von Wochen und nicht von Jahren.

Ganz wichtig : Es ist ein Unterschied zwischen Vorlegefrsit und Deckung !!

Und bei beidem gibt es keine Verpflichtung.

Niemand ist unter Androhung von Strafe verpflichtet, einen Scheck innerhalb der Vorlegefrist zur Einlösung vorzulegen, noch verwirkt man durch die Nichtvorlage seinen Anspruch gegen den Aussteller.

Und der Aussteller ist auch nicht irgendwie gesetzlich verpflichtet, für ausgestellte Schecks, auch nicht innerhalb der Vorlagefrist , ein Guthaben oder freie Kreditlinie vorzuhalten ( wäre auch unmöglich zu überwachen ).

Guck mal hier unter Vorlegefristen:

http://www.banktip.de/rubrik2/20475/schecks-einloesen-und-ausstellen.html

>>>Vorlegefristen 
Bei Schecks gilt in Deutschland eine Vorlegefrist von acht Tagen. Bei europäischen Schecks sind es 20 Tage, bei Schecks aus anderen Ländern gilt eine Vorlagefrist von 70 Tagen. Wird der Scheck später bei einer Bank eingereicht, hat der Einlöser keine scheckrechtliche Rückgriffsansprüche mehr. Die Kreditinstitute sind nur berechtigt, den Scheck einzulösen, nicht verpflichtet. Die bürgerlich-rechtlichen Ansprüche, also die Hauptforderung auf das Geld, bleiben bestehen. Aber auch diese können verjähren. 

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