Wie lange müssen Bewerbungsunterlagen in einer öffentlichen Behörde aufbewahrt werden?

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6 Antworten

Wenn man das Bundesdatenschutzgesetz streng auslegt, dann müssen Bewerbungen vernichtet werden, wenn sie nicht mehr benötigt werden, denn die Verarbeitung der Daten - dazu gehört auch das Aufbewahren einer Bewerbung - ist zweckgebunden und nach Wegfall des Zweckes ist eine weitere Verarbeitung nicht mehr zulässig. Ist also beispielsweise eine Entscheidung für einen Bewerber gefallen, dann dürfen die weiteren Bewerbungen eigentlich überhaupt nicht mehr aufgehoben werden.

 Gibt es eine Aufbewahrungsfrist von Bewerbungen in einer Kommune?

Nein - aber es gibt eine Verpflichtung nicht benötigte Bewerbungsunterlagen zu vernichten.

Gesetzesgrundlage:  https://www.gesetze-im-internet.de/bdsg_1990/

Müssen gar nicht aufbewahrt werden.....nach erfolgreicher Einstellung werden Dateien von anderen Bewerbern vernichtet oder ggf. Unterlagen zurück geschickt.

Vernichtung bei Ablehnung, sonst eben 10 Jahre Dokumentenpflicht.

Aber ich denke bei der Frage geht es wohl auf den "Schredder" raus ;).

wir schicken sie zurück wenn es um Unterlagen geht. Das, was wir behalten lagern wir 1 Jahr, dann wird es geschreddert

Müssen? Die müssen eigentlich gar nichts, in der Regel werden Bewerbungen 3 Monate aufbewahrt wenn nichts anderes gesagt wird. 

Ist das Ihre Vermutung, oder wissen Sie dies?

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