Wie lange läuft ein Versorgungsausgleich?

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Der Versorgunsvergleich wird bei Scheidung angeordnet, wenn die Partner vorher nichts anderes vereinbart haben ( Verzicht ).Die Rentenversicherung ermittelt den Anteil in Punkten und dann im Wert.Diese Entgeldpunkte und der Wert werden bei den einen Partner abgezogen und bei den anderen Partner zugegeben. Zum Beispiel: Man hat bis jetzt eine Rente von 1000 Euro angesammelt und der Versorgunsausgleich beträgt 100 Euro. Dann hat man nur noch 900 Euro als Rente. Egal wenn man in Rente geht,oder der Partner ( selbst wenn er stirbt), die 100 Euro sind weg. Ein lebenlang. Mir geht es so und es gibt keine Chance dies zu ändern. Je länger verheiratet und die Frau hat wenig gearbeitet um so höher die Abzüge. Man kann als Mann arm werden. MFG Horst

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Wenn der "Empfänger" vor eigenem Renteneintritt stirbt, dann kann das Rückgänig gemacht werden.

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@Horst1209:

Im Bekanntenkreis kenne ich einen Fall, der anders aussieht:

Dort zahlt derjenige, der während der Ehe mehr verdient hat, monatlich einen bestimmten Betrag an die Rentenversicherung des Begünstigten - hier sind also nicht einmalig Punkte übertragen worden.

Vielleicht hängt das damit zusammen, dass der Zahlmeister im öffentlichen Dienst ist, als kein "Rentenkonto" mit Punkten hat, sondern einen Pensionsanspruch.

Auf diese Situation bezieht sich meine Frage.

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Das Gericht setzt den Zeitpunkt der Trennung der Eheleute fest, es ist nicht der Scheidungstermin maßgebend! Wenn z.B. das Gehalt des einen Partners monatlich 2000 Euro war und des anderen 1500 Euro, wird später der geringer verdienende Partner 250 Euro mehr Rente bekommen, als er durch sein eigenes Einkommen sonst bekommen würde. Also dem damals höher Verdienenden werden 250 Euro Rente in Abzug gebracht, und der geringer Verdienende erhält 250 Euro mehr - bezogen lediglich auf die Ehezeit bis zum Tag der TRENNUNG. Was die beiden nach Errechnung des Versorgungsausgleichs verdienen, wird nicht mehr für die gegenseitige Rente berücksichtigt.

Horst hat das soweit schon richtig erklärt, der "Zahlende" zahlt aber nicht lebenslang in das Konto des "Empfängers" (wie Du fragtest), wenn der "Empfänger" in Rente geht, bekommt er die ausgerechnete Summe vom "Zahlenden" dazu zu seiner eigenen.

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