Wie lange lässt Gott uns in der Hölle sitzen bleiben?

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27 Antworten

Finde ich gut, dass du dir Gedanken darüber machst.

Aber einmal im Jahr in die Kirche gehen, bringt dir rein gar nichts und eine Art "Bonus" von jeder Religion kannst du von vornherein knicken.

Im Prinzip gibt es imho 3 Möglichkeiten:

1. Die Atheisten haben recht
Es gibt keinen Gott, es gibt kein Leben nach dem Tod.
Dann ist eh alles egal. Absolut sinnloses Leben, plagst dich für nichts und wieder nichts 60, 70 oder vielleicht auch 80 Jahre durch das Leben und aus ist es.

2. Die Religionen haben recht
Es gibt einen Gott. Der eine heißt so, der andere heißt so. Aber wie kommt man in den Religionen zu Gott? Man muss irgendwie selbst, aus eigener Kraft dahin kommen. Meistens ein gutes Leben führen, Gutes tun, anderen helfen, vielleicht auch Geld spenden, und und und ... Aber in jeder Religion muss sich der Mensch anstrengen, Gott zu gefallen, ihm gerecht zu werden und dann zu hoffen, dass man es irgendwie schafft. Eine Sicherheit dafür gibt es in keiner Religion. Wenn nicht, hast du halt Pech gehabt.
Als Christ versuche ich ein Gott wohlgefälliges Leben zu führen. Wenn Religionen recht haben und man sich selbst retten kann, habe ich hoffentlich nicht allzu schlechte Karten.

3. Die Bibel hat recht
Es gibt den Gott der Bibel, die Bibel ist Gottes Wort. Der Mensch hat sich durch Sünde von Gott getrennt und kann deswegen keine Gemeinschaft mit Gott haben. Kann auch durch eigene Anstrengung und gute Werke nicht gerecht vor Gott werden und ist hoffnungslos verloren. Aber laut Bibel hat Gott einen Möglichkeit geschaffen. Er selbst ist durch Jesus Christus Mensch geworden, um die Sünde, um den Tod zu besiegen. Er ist für uns am Kreuz gestorben und leiblich auferstanden. Wenn du an Jesus glaubst, kannst du dir zu 1000% sicher sein, dass du ewiges Leben hast. Das gibt uns Gott in seinem Wort, die Bibel, schwarz auf weiss. Die, die nicht an Jesus glauben, sind aber verloren.

Wie kommt man in den Himmel?
1.) Erkenne dass du ein Sünder bist und aufgrund dessen den ewigen Tod verdient hast. Gott haßt die Sünde (liebt aber den Sünder) und duldet auch nicht eine einzige Sünde in seinem Reich. Deswegen kann sich keiner selber retten, da die Sünde noch vorhanden ist, keine noch so gute Tat wiegt das auf.
2.) Glaube, dass Gott in Jesus Christus Mensch geworden ist und für dich gestorben ist. Jesus ist für dich am Kreuz gestorben und am dritten Tag leiblich auferstanden. Jesus ist Gott und war Mensch zugleich. Deswegen konnte und hat er sündlos auf der Erde gelebt und kann die Schuld und die Strafe, die du verdient hast, auf sich nehmen.
3.) Gib Jesus Christus den 1. Platz in deinem Leben. Nimm ihn als deinen Herrn und Retter an, vertraue ihm und bitte ihn um Vergebung.
Du bist nur ein Gebet davon entfernt, dass du in den Himmel kommst. In etwa so oder ähnlich:
Vater, ich weiß, dass ich gesündigt habe, dass ich deine Gebote nicht gehalten habe. Ich weiß, dass ich durch meine Sünden getrennt von dir bin und dass ich keine Möglichkeit habe, mich selbst vor dir gerecht zu machen.
Es tut mir aufrichtig leid, und ich möchte mich jetzt von meiner schuldbeladenen Vergangenheit abwenden und zu dir kommen.
Bitte vergib mir und hilf mir, dass ich nicht in mein sündiges Leben
zurückfalle. Ich glaube, dass dein Sohn Jesus Christus für meine Schuld
gestorben und von den Toten auferstanden ist. Er lebt und hört mein
Gebet. Ich lade Jesus Christus ein, Herr meines Lebens zu werden und von
nun an in meinem Herzen zu herrschen und zu regieren. Bitte sende
deinen Heiligen Geist, damit er mir hilft, dir zu gehorchen und in
Zukunft deinen Willen zu tun. Ich bete in Jesu Namen. Amen.

Wie geht es weiter?Lies die Bibel, fange am besten mit dem Johannesevangelium an. Bete vorher, dass du auch verstehst, was dort steht.
Bestelle dir einen Bibelleseplan und lese täglich in der Bibel (z.B. www.bibellesebund.de).
Suche dir eine Kirchengemeinde oder Freie Gemeinde, die einen wiedergeborenen Prediger hat. Gemeinschaft mit anderen Christen ist sehr wichtig.
Du kannst auch gute Predigten im Internet anhören. Sehr gut finde ich die Predigten von Pfarrer Olaf Latzel (youtube), uneingeschränkt empfehlenswert.

"Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn (Jesus Christus) gab, aufdass alle die an ihn glauben nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben." Johannes 3,16
"Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich (Jesus Christus)." Johannes 14,6

Wenn du nicht an Jesus Christus glaubst und in deinen Sünden stirbst, bist du nicht in der Ewigkeit Gottes (Himmel), sondern kommst in die Hölle.

Wenn du an Jesus Christus glaubst, bist du errettet und hast ewiges Leben.

Gott hat es uns durch Jesus Christus so einfach gemacht.
Wie schon geschrieben, er haßt die Sünde und duldet sie nicht in seinem Reich. Aber er liebt jeden Menschen und möchte nicht, dass auch nur einer verloren geht. Aber jeder muss sich selbst entscheiden. Gott zwingt keinen.
Jesus Christus ist die Brücke zu Gott, der wirklich einzige Weg. Und Gott hat uns sein Wort, die Bibel gegeben, dass wir den Weg erkennen können.

Also entweder bist du buddhist christ oder sonst was. Nur um dir dein leben leicht zu machen kannst du nicht irgendwelche bonuse bei andern Religionen einsammeln! Entscheide dich. Egal welche Religion du bist auf igrend eine arte und weise würst du deine "sünden" ausgleichen entweder wärend du lebst oder im Tod.

Vor dem Tod musst Du keine Angst haben. Die Religionen sind in Wahrheit auch nicht dazu da, um Angst zu machen, sondern um die Angst zu nehmen (mir ist allerdings bewusst, dass viele Religionsvertreter die Angst schüren). Gefährlich ist das Leben nur auf dieser Erde. Nur  hier kann Dein Leben bedroht werden. 

Von dieser Bedrohung wollen die Religionen den Menschen befreien. Deshalb bieten sie einen Weg an, den jeder persönlich gehen kann. 

Alle Erlösungsreligionen - also Hinduismus, Buddhismus und Christentum - haben gemeinsam, dass man sich so weit wie möglich aus den Abhängigkeiten von dieser Welt lösen soll, denn je weniger das Glück von äußeren Dingen - um die man ja immer kämpfen muss, um sie zu erlangen und zu behalten - abhängig ist, um so mehr findet die Seele zu Ruhe, Frieden und wahrem Glück. 

Freilich kann das irdische Leben noch physisch bedroht werden durch Hunger, Durst und sonstiges. Aber auch das muss einen nicht mehr so sehr ängstigen, wenn man weiß, dass die Seele den physischen Tod überlebt.

Nach dem Tod, wo man keine Existenzprobleme mehr hat, leidet man nur unter den Begierden, die man nun nicht mehr befriedigen kann, weil dazu ein physischer Körper notwendig wäre. Man leidet aber nur solange, bis man sich von der betreffenden Begierde gelöst hat (z.B. Sexsucht). Man leidet auch unter dem, was man Negatives anderen Menschen angetan hat. Aber alles das führt dazu, dass nach dem Tod in Deiner Seele neue Impulse gebildet werden, mit denen Du nach einiger Zeit wieder auf die Erde kommst und ein Schicksal gemäß Deinen seelischen Inhalten haben wirst, 

Leiden hört auf, wenn Du völlig die Angst verlierst. Die Angst kannst Du dadurch verlieren,indem Du Dir klar machst, dass Deine Seele (und damit Du selbst) unsterblich sind. Wovor aber will ein Ewiges sich noch ängstigen? - Die Angst kommt eben nur aus der Gleichsetzung Deines Lebens mit dem Körper, also dadurch, dass Du Dich mit dem Körper identifizierst und nicht mit der ewigen Seele. Je angstfreier Du wirst, um so mehr Himmel wird Dir. Denn Himmel und Hölle sind nicht Orte, sondern seelische Befindlichkeiten.

Als Buddhist brauchst du doch keine Angst zu haben. Du musst nur viel gutes Karma sammeln, dann wirst du auf jeden Fal als Mensch wiedergeboren, dir wird sogar ein besseres Leben in Aussicht gestellt.

Bei zu vielem schlechten Karma musst du als Tier dein künftiges Dasein fristen, sicher aber nicht auf ewig. Als Tier landest du allerdings in einer Art Hölle, die Hölle der tierischen Existenz, wo gnadenlose Gesetze herrschen (fressen oder gefressen werde).

Im Christentum musst du ein gläubiger, gottesfürchtiger Mensch sein, dann wird dir ein künftiges Leben (nach dem Tode) "in der Finsternis" erspart bleiben, "da wird sein Heulen und Zähneklappen" (Jesus in Matth. 8, 12). Die Verdammnis in der Hölle ist im Christentum offenbar eine ewige Strafe ("...fürchtet euch vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle." s. Matth 10. 28).

Die Frage, wer Recht hat - Buddhismus oder Christentum - ist wissenschaftlich nicht zu beweisen. Hier, auf Erden, gilt nur der Beweis, die Spekulation wird stets verworfen. M.a.W. du lebst letztlich, solange du hier auf Erden bist, in der Ungewissheit; keiner kann dir (echte, bewiesene) Gewissheit schenken.


Hallo Philipiner,

zu Deiner Beruhigung kann ich sagen, dass es eine Feuerhölle gar nicht gibt! Über den Zustand der Toten sagt die Bibel nämlich: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl [oder Grab], dem Ort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10).

Was bedeutet das? Nun, wenn es nach dem Tod kein Bewusstsein gibt, dann kann es auch keine Qual durch ein Feuer geben! Die Höllenlehre ist zwar weit verbreitet, doch ist sie zum einen unbiblisch und zum anderen stellt sie Gott in ein sehr schlechtes Licht.

Auch könnte man folgende Überlegungen anstellen: Wie könnte ein Gott, von dem gesagt wird, dass er "Liebe ist" , Menschen für ein relativ kurzes sündiges Leben von 70 oder 80 Jahren dann für immer bestrafen (1. Johannes 4:8)? In welcher Relation steht eine ewige Bestrafung zu einem zeitlich begrenzten Leben in Sünde? Und würde Gott wohl seinen Hauptgegner, Satan den Teufel, dazu gebrauchen, seinen Willen ausführen zu lassen und auf diese Weise eng mit ihm zusammenarbeiten?

Außerdem: Kein normal denkender und normal fühlender Mensch käme je auf die Idee, jemandem auch nur für kurze Zeit Qualen durch ein Feuer zuzufügen! Das Rechtssystem einiger Länder sieht für die schlimmsten Verbrecher "lediglich" die Bestrafung durch den Tod vor, niemals jedoch eine Bestrafung durch Qualen irgendeiner Art.

Gott solch ein Handeln zu unterstellen, gehört mit zu den schlimmsten Gotteslästerungen, die je begangen wurden. Das macht aus ihm einen rachsüchtigen und äußerst grausamen Gott, mit dem man am liebsten nichts zu tun haben möchte. Wie gegensätzlich ist doch das Bild, das die Bibel in Wirklichkeit von Gott zeichnet! Sie beschreibt ihn beispielsweise als einen Gott "barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit" (2. Mose 34:6). Oder wie es in einem anderen Bibeltext heißt: "Der FELS, vollkommen ist sein Tun, denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege. Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt; gerecht und gerade ist er" (5. Mose 32:4).

Es gibt somit keinen Grund, irgendwie beunruhigt zu sein. Die Bibel zeigt außerdem, dass durch den Tod sämtliche Sünden abgegolten sind. Sie sagt: "Denn wer gestorben ist, ist von [seiner] Sünde freigesprochen" (Römer 6:7). Egal, wie viel Sünden jemand im Laufe seines Lebens begangen hat, sie sind mit dem Tod bezahlt. Eine Bestrafung über den Tod hinaus gibt daher keinen Sinn und steht, wie gerade gezeigt, der Persönlichkeit Gottes völlig entgegen.

LG Philipp

Sieh es mal von der Sinnhaltigkeit her:

Da machen Menschen jede Menge Fehler, und diese haben zwangsläufig unangenehme Folgen - ganz real hier auf der Erde.

Glaubt man nun an ein Weiterleben nach dem Tod, dann müßte gelten:

Wer im Jenseits landet, kommt zur Erkenntnis, wie die Dinge wirklich sind, erkennt seine ehemaligen Fehler und ändert sich dementsprechend.

Demzufolge würde das "in die Hölle kommen" bedeuten, daß diejenigen, die dann "geheilt" sind, für ewig bestaft werden.

Da halte ich es für besser, einmal darüber nachzudenken, wie denn wohl diejenigen ticken, die sich aus eigenen Gnaden einen Heiligenschein aufsetzen und daneben glauben und hoffen, daß da eines Tages eine Mehrheit an Menschen für ewig geqält wird.

Ich meine, eine solche "Hölle" kann es nicht geben. Allderdings gibt es eine menschengemachte Hölle im Hier und Jetzt, die so lange eine Hölle bleibt, wie Menschen nicht damit aufhören, zu lügen und betrügen, zu rauben und zu morden usw., und noch nicht einmal damit aufhören, so etwas auch noch im Namen irgendeines Gottes zu tun.

Ich bin fest davon überzeugt, dass es einen Gott gibt, der uns erschaffen hat, der unserem Leben Sinn und Bedeutung gibt und der einen Plan für uns hat, der weit über die irdische Existenz hinaus in ein wunderbares ewiges Leben in Herrlichkeit reicht.

Gott liebt uns, zwingt sich uns aber nicht auf. Jeder muss sich persönlich dazu entscheiden, an Gott zu glauben und das ewige Leben im Himmel geschenkt zu bekommen. Nach der Bibel sind beide Zustände - Himmel und Hölle - ewig und beruhen auf unserer persönlichen Entscheidung, die wir in unserem irdischen Leben getroffen haben.

Unsere Sünde - und wir alle sündigen in Worten, Taten und Gedanken - trennt uns von Gott, der heilig, gerecht und rein ist. Deshalb hätten wir alle die Hölle verdient: "Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn" (Römer 6,24).

Weil Gott uns liebt, ist er in Jesus selbst Mensch geworden um zur Vergebung unserer Sünden stellvertretend am Kreuz zu sterben. Nur Gott selbst konnte dies für uns tun - weil er uns liebt: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat" (Johannes 3,16).

Sehr interessant zur Frage ist auch der folgende Artikel: https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=comment&comment_id=116

Susanne88 12.08.2017, 18:24

Jeder muss sich persönlich dazu entscheiden, an Gott zu glauben....

Du meinst, man kann sich entscheiden, zu glauben?

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chrisbyrd 12.08.2017, 20:31
@Susanne88

Ich denke schon. Martin Luther hat einmal formuliert, dass zu dem großen "Ja" von Gott ein kleines "Ja" von uns Menschen kommen muss - also die persönliche Entscheidung, an Gott glauben zu wollen.

Die Bibel verheißt, dass alle, die Gott ernsthaft und von ganzem Herzen suchen, ihn auch finden werden:

"Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan" (Lukas 11,10).

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Susanne88 13.08.2017, 10:34
@chrisbyrd

Gut, du denkst also, man kann sich entscheiden zu glauben. Demnach müßte man sich auch entscheiden können, was man glaubt. Du könntest dich also willentlich entscheiden, sagen wir ab morgen, an Allah und seine Proheten zu glauben. Du könntest dich dann nächstes Jahr entscheiden, nicht mehr zu glauben. Das glaubst du wirklich?

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chrisbyrd 15.08.2017, 14:00
@Susanne88

Ich glaube daran, dass es nur einen Gott gibt, er uns erschaffen hat, der einen Plan für uns hat und dass es ihm gefallen hat, sich uns in der Bibel sein Wort mitzuteilen.

Es gibt für mich also keinen Grund, mich für einen anderen Glauben zu entscheiden, warum auch. Das wäre eine fatale Entscheidung.

Aber irgendwann in meinem Leben habe ich mich daran entschieden, an Gott zu glauben. Das ist unsere kleine Antwort auf Gottes großes Angebot, dass alle, die Ihn wahrhaft suchen, auch finden werden. Jeder Mensch kann zu Gottes Angebot ja oder nein sagen, kann sich also für oder gegen Gott entscheiden.

Gott zwingt niemanden, an ihn zu glauben und drängt sich auch niemandem auf. Jeder soll sich in einer freien persönlichen Entscheidung entscheiden, an ihn zu glauben - nur auf diese Weise kann echte Beziehung und wahre Liebe.

Ansonsten hätte Gott auch Roboter erschaffen können, die ihn wegen ihrer Programmierung lieben müssen. Aber mit echter Liebe hätte das dann gar nichts zu tun.

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Susanne88 16.08.2017, 11:32
@chrisbyrd

Ich zweifle ja nicht daran, dass du meinst, dich irgendwann entschieden zu haben, zu "glauben". Ich war einst auch gläubig, auf Grund vieler Gegebenheiten habe ich mich dann entschieden, nicht zu glauben. Präziser eigentlich, ich bin zu dem Schluß gekommen, dass es Gott oder Götter vermutlich nicht gibt. Ich denke, ich habe "wahrhaft" gesucht, wie du es nennst.

Ich sehe momentan keinen Ansatz einer Möglichkiet, wieder zu glauben. Ich kann es nicht, ich kann mich nicht entscheiden, gläubig zu werden. Während du ja sagst, dass eine wahrhafte Suche dies möglich machen soll.

Nun bin ich einem Dilemma: Wenn ich nicht kann, stimmt nun etwas nicht mit mir? Fehlt mir etwas, ist dieses mir abhanden gekommen oder hatte ich es nie? Bin ich so erschaffen worden oder reichen meine intellektuellen, emotionalen -was auch immer- Fähigkeiten nicht aus, für zur freien persönlichen Entscheidung für (einen) Gott?

Oder kann Gott Menschen erschaffen, die nicht fähig sind, an ihm zu glauben?

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chrisbyrd 16.08.2017, 11:41
@Susanne88

Die Bibel sagt, dass eine wahrhafte Suche uns zu Gott führt.

Ich glaube daran, dass die Bibel Gottes Wort ist und bin - umso mehr ich mich mit ihrem Inhalt beschäftigt habe - umso mehr davon überzeugt, dass dies auch stimmt.

Dass Menschen erschaffen wurden, nicht zu glauben oder gar intellektuelle oder emotionale Fähigkeiten nicht ausreichen könnten, kann ich mir nicht vorstellen. Das würde nicht zur Bibel passen. Ganz im Gegenteil sind es häufig die Reichen und Intellektuellen, die mit Gott nichts zu tun haben wollen, weil sie sich selbst genug sind und meinen, alle Probleme selbst lösen zu können.

Vielleicht kannst du den Glauben an Gott (wieder-)finden, wenn du im Gebet zu ihm sprichst, dass er dir sein Wort, die Bibel, erklären und dir Glauben schenken soll.

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Susanne88 16.08.2017, 11:56
@chrisbyrd

Vielleicht kannst du den Glauben an Gott (wieder-)finden, wenn du im Gebet zu ihm sprichst, dass er dir sein Wort, die Bibel, erklären und dir Glauben schenken soll.

Das widerstrebt mir, ohne dass ich es nun weitzer begründen will, warum.

Aber vielelicht verstehst du mein Problem besser, wenn ich einen ähnlichen Rat geben würde, wäre ich etwa Moslem: Vielleicht kannst du den Glauben an Allah inden, wenn du im Gebet zu ihm sprichst, dass er dir sein Wort, den Koran, erklären und dir Glauben schenken soll.

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chrisbyrd 16.08.2017, 12:02
@Susanne88

Ich verstehe dich schon irgendwie.

Wenn ein Moslem mir den Glauben an den Koran anbieten würde, würde ich dies ablehnen, da ich an den Gott der Bibel glaube und mich für ihn entschieden habe. Ich würde niemals zu einem anderen Gott beten wollen (und nach der Bibel auch nicht dürfen).

Ich wollte nur Wege und Möglichkeiten aufzeigen, wie ich aus biblischer Sicht denke und verstehe, dass Menschen zu Gott finden können.

Vielleicht kann im Endeffekt nur Gott selbst diese Fragen beantworten...

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Susanne88 16.08.2017, 15:07
@chrisbyrd

Wenn du an Gott glaubst, dann kannst du dies so annehmen. Ich muss mit solchen Fragen höhere Instanzen klarkommen.

Ich wollte nur zeigen, dass die Sache mit dem freien Willen bzw. der freien Entscheidung so einfach wohl nicht ist....

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Im Buddhismus gibt es keinen Gott, folglich ist auch seine Verehrung in einer Kirche nicht nötig. Wenn du dich also als Buddhist bezeichnest und gleichzeitig an Gott glaubst, ist das ein Widerspruch. Das solltest du erst einmal klären.

Christen glauben an ein ewiges Leben bei Gott, was wir Himmel nennen. Es ist ein Zustand vollkommener Glückseligkeit im Lichte Gottes, die Hölle dagegen bedeutet ein ewiges Leben ohne Gott. Die Hölle ist kein Läuterungsort für Sünden, sondern ein ewiger Zustand der Gottferne und damit der Finsternis Es ist kein vorübergehender Zustand, sondern gilt für die ganze Ewigkeit. Im Gegensatz dazu ist die Läuterung von Sünden ein begrenzter Zustand vor dem Eintritt in den Himmel.

Gott "straft" nicht für Sünden, sondern der Mensch erkennt beim Eintritt in die Ewigkeit, wo er hingehört. Die Entscheidungen für Himmel oder Hölle wird vom Menschen getroffen - solange er lebt. Beim Eintritt in die Ewigkeit gilt diese Entscheidung für immer und ewig.

Bodesurry 12.08.2017, 10:22

Mit Ausnahme des ersten Satzes im dritten Abschnitt bin ich deiner Meinung. Der Mensch kommt, meiner Ansicht nach,   nach seinem Tod vor ein Gericht. Der Richter wird der Sohn Gottes Jesus Christus sein. Eine Person, welche seine  Sünden nicht bekennt, wird die ewige Trennung von Gott erleben müssen. 

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Mahakaruna 12.08.2017, 10:58
@Bodesurry

Und welche schlimmen Sünden hast du begangen das du in der Gottferne bist  ? Mord, Vergewaltigung, Betrug ?

Wie ergibt das einen Sinn in der heutigen zeit wo ein freier Wille nicht mehr  so selbstverständlich angenommen wird von allen Wissenschaftlern ?

  Alles steht und fällt mit der Erbsünde, glaubst du daran das es Adam und Eva gab ? Die Geschichte mit dem Apfel.   Frag mal normale Leute auf der Straße, erkläre ihnen dieses Konzept das vor X jahren Adam und Eva die Geschichte mit dem Apfel verbockt haben und nun jeder Mensch eben erbsündig ist.     Du wirst auf nicht viel Verständnis stossen, ganz einfach weil es keinen Sinn ergibt.

Ob man diese Geschichte so wörtlich nimmt ist natürlich eine andere Frage, aber man sollte schon theologische Abhängigkeiten kennen um zu wissen was mit dieser ganzen Sünde und Hölle Thematik auf sich hat, wo es herkommt.

Früher war das der Punkt über den sich die Gelehrten die Köpfe zerbrochen haben und hochtrabende Verbindungen gesponnen haben.

Die heutigen Mainstream Gläubigen tun das auch, allerdings wird dort eher um Mannschaftsaufstellungen und Abseitssituationen im Fußball gestritten, für viele dieser Gruppe ein zentrales Thema.

Für andere, die in keiner der beiden Gruppen involviert ist ruft es nur ein Kopfschütteln hervor.

Die beiden Gruppen sind für diese gefangen in ihrer eigenen (Un)logik.


Analog in östlichen Religionen wo nicht die Erbsünde im Hintergrund steht sondern Sachen wie Karma und Widergeburt.


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Zicke52 12.08.2017, 17:20

@Raubkatze45: "Die Entscheidung für Himmel oder Hölle wird vom Menschen getroffen - solange er lebt"

Nein, dass kann er nicht, denn eine rationelle Entscheidung setzt Wissen voraus. Ohne Wissen kann man nicht entscheiden, nur raten. Wenn ich mit verbundenen Augen an einer Kreuzung stehe, kann ich nicht entscheiden, ob ich bei Rot oder Grün drübergehe. Es ist schon verwegen, von mir zu verlangen, ich müsse entscheiden, wann ich drübergehe, bevor man mir die Binde von den Augen nimmt.

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Thusnelda2 14.08.2017, 11:21
@Zicke52

@Zicke: der Mensch hat hier auf Erden einen freien Willen. Wenn er sich für das Böse einsetzt, dann entscheidet er sich dafür, insofern hat Raubkatze Recht, wir richten uns über unser eigenes Handeln.

LG 

Thus 

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Zicke52 14.08.2017, 11:30
@Thusnelda2

@Thusnelda: Für Gläubige entscheiden ja nicht die Taten, also Gut und Böse, ob man in den Himmel kommt, sondern der Glaube.

Und Glaube ist keine Willenssache, wenn man von etwas nicht überzeugt ist, kann man es nicht glauben. Und Wissen ist es ohnehin nicht. Wie kann ich entscheiden, bei Grün über die Kreuzung zu gehen, wenn ich die Ampel nicht sehe?

Nein, eine vernünftige Entscheidung setzt Kenntnis der Kriterien voraus, auf denen meine Entscheidung fussen soll.

Und ohne diese Kenntnis - und die hat niemand - kann man nicht entscheiden, ob man bei Gott sein möchte oder nicht.

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Schau mal diese Gründe, warum es keine Hölle gibt. Vielleicht beruhigen Dich diese Gedanken:

Die Bibel spricht nicht von einer Qualhölle.

Was bedeutet "Hölle"?

"Von den frühen Übersetzern der Bibel ist viel Verwirrung gestiftet und sind viele Mißverständnisse dadurch hervorgerufen worden, daß sie das hebräische Wort Scheol und die griechischen Wörter Hades und Gehenna ständig mit dem Wort Hölle wiedergegeben haben.“ (The Encyclopedia Americana, 1942, Bd. XIV, S. 81).

"Hölle" bedeutet nichts anderes, als die Worte "Scheol" oder "Hades" — nämlich einfach "Grab".

Was ist gemäß Bibel die Strafe für Sünde?

Röm. 6:23: „Der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod.“

Wird man nach dem Tod noch für seine Sünden bestraft?

Röm. 6:7: „Wer gestorben ist, ist von seiner Sünde freigesprochen.“

Läßt sich eine ewige Qual für die Bösen mit Gottes Persönlichkeit vereinbaren?

Jer. 7:31: „Sie [abtrünnige Bewohner Judas] haben die Höhen des Tophet gebaut, das im Tal des Sohnes Hinnoms ist, um ihre Söhne und ihre Töchter im Feuer zu verbrennen, etwas, was ich nicht geboten hatte und was in meinem Herzen nicht aufgekommen war.“

Wenn ein solches Vorgehen nicht im Herzen Gottes aufgekommen ist, wieviel weniger ist dann anzunehmen, daß er so etwas in noch größerem Umfang tun würde.

Was würdest du über Eltern denken, die ihr ungehorsames Kind bestrafen, indem sie es quälen?

‘Gott ist Liebe’ (1. Joh. 4:8). Würde er etwas tun, was gute menschliche Eltern nie tun würden?

Es stimmt; einige Bibelübersetzungen sprechen von einem "höllischen Feuer" und davon, daß Menschen "in die Hölle, in das ewige Feuer", fahren (Matthäus 5:22; Markus 9:43).

Insgesamt gibt es in den Christl. Griech. Schriften 12 Verse, in denen z. B. die Luther-Bibel das griechische Wort Gehenna mit "Hölle" oder "höllisches Feuer" übersetzt.

Ist die Gehenna wirklich ein Ort feuriger Qual, während der Hades lediglich das Grab bezeichnet?

Das hebr. Wort "Scheol" und das griechische Wort "Hades" bezeichnen eindeutig das Grab.
Was ist dann die Gehenna?

In den Hebr. Schriften ist die Gehenna das "Tal Hinnom". Hinnom war der Name eines Tales vor den Mauern Jerusalems, wo die Israeliten ihre Kinder im Feuer opferten.

Später ließ der gute König Josia das Tal für diesen schrecklichen Brauch ungeeignet machen (2. Könige 23:10). Es wurde zu einer gewaltigen Mülldeponie.

Als Jesus auf der Erde lebte, war die Gehenna somit der Müllabladeplatz Jerusalems. Durch die Hinzufügung von Schwefel unterhielt man dort Feuer, um den Abfall zu verbrennen.

In dem Werk Smith's Dictionary of the Bible, Band 1 lesen wir: "Es wurde der allgemeine Müllabladeplatz der Stadt, ein Ort, wohin man die Leichen von Verbrechern und Tieren sowie jederlei Unrat warf." Lebende Geschöpfe wurden dort jedoch nicht hineingeworfen.

Die Bewohner Jerusalems verstanden somit, was Jesus meinte, als er den bösartigen geistlichen Führern sagte: "Schlangen, Otternbrut, wie solltet ihr dem Gericht der Gehenna entfliehen?" (Matthäus 23:33).

Jesus meinte nicht, daß diese geistlichen Führer gequält würden.

Denke daran, daß Gott, als die Israeliten ihre Kinder in jenem Tal lebendig im Feuer verbrannten, sagte, so etwas Schreckliches sei nie in seinem Herzen aufgekommen!

Jesus benutzte die Gehenna somit als ein passendes Sinnbild für vollständige und ewige Vernichtung. Er meinte, daß jene bösartigen geistlichen Führer einer Auferstehung nicht würdig waren.

Seine Zuhörer konnten verstehen, daß diejenigen, die in die Gehenna kämen, ähnlich wie Abfall für immer vernichtet würden.

Was ist denn der "Feuersee", der in der Offenbarung erwähnt wird?
Er hat eine ähnliche Bedeutung wie die Gehenna.

Er bedeutet nicht Qual bei Bewußtsein, sondern ewigen Tod oder Vernichtung.

Die Bibel selbst sagt gem. Offb. 20:14: "Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geschleudert. Dies bedeutet den zweiten Tod: der Feuersee."

Der Feuersee bedeutet den "zweiten Tod", den Tod, aus dem es keine Auferstehung gibt.
Der Feuersee ist symbolisch, denn Tod und Hölle (Hades) werden dort hineingeworfen. Tod und Hölle können nicht buchstäblich verbrannt werden. Sie können und werden jedoch beseitigt oder vernichtet werden.

Die Bibel sagt aber, der Teufel werde für immer im Feuersee gequält werden", mag nun jemand einwenden (Offenbarung 20:10).

Was bedeutet das? Als Jesus auf der Erde lebte, wurden Gefängniswärter manchmal "Peiniger" genannt.

Jesus sagte in einem seiner Gleichnisse über einen gewissen Mann: "Und sein Herr ward zornig und überantwortete ihn den Peinigern, bis daß er bezahlt hätte alles, was er ihm schuldig war" (Matthäus 18:34, Luther).

Da diejenigen, die in den "Feuersee" geworfen werden, in den "zweiten Tod" gehen, aus dem es keine Auferstehung gibt, werden sie sozusagen für immer im Tod gefangen gehalten.
Sie bleiben wie unter der Aufsicht von Gefängniswärtern für ewig Tot.

Die Bösen werden nicht buchstäblich gepeinigt, denn wie beschrieben, ist ein Verstorbener völlig aus dem Dasein geschieden. Er hat kein Bewusstsein mehr.

Nach aktuellen Textinterpretationen (wie ist eine Uebersetzung zu verstehen) ist es möglich, dass es keine Hölle gibt, jedoch eine ewige Trennung (Verdammnis)  von Gott als möglichen Weg.

Gemäß Bibel kannst Du dir den Weg in den Himmel nicht erarbeiten. Doch hat Jesus, der Sohn Gottes, für uns die Schuld bereits am Kreuz bezahlt. Wir müssen dieses Geschenk aber auch annehmen, denn in 

 Matthäus 7,13 + 14  steht:

13Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt; und ihrer sind viele, die darauf wandeln. 14Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden.

Bete zu Gott, dass er Dir zeigen möge, welches der richtige Weg ist. Geschieht nichts, dann bleibe Budhist. Wenn er auf Christus verweist, dann spreche das Bekehrungsgebet. Das kann in etwa so lauten:

Dies aus Angst vor der Hölle zu tun, das wäre der falsche Weg und brächte auch nichts. 

Warum quälst du dich mit der Höllenphantasie? Die Hölle ist in uns selbst. All das Böse, was wir besseren Wissens anderen antun, tun wir letztendlich uns selbst an. Du als Buddhist müsstest es besser wissen, du kommst um Selbsterkenntnis nicht herum und bist stets selbst dein schärfster Richter. 

Aus der Historie des Bibelgottes: Jahwe oder Jehova war einer von mehreren Göttern und übernahm von seinem Vor-Gott El die Ehefrau Aschera. Höchstwahrscheinlich wurde er erst im babylonischen Exil zum Hauptgott der späteren Israeli. Siehe z.B. https://www.welt.de/kultur/article112208654/Gottes-geschiedene-Frau-heisst-Aschera.html.

Gott auf dieses biblische Wesen zu reduzieren, das nach eigenem Bekunden rachsüchtig, eifersüchtig, kleinlich und blutrünstig ist, wird dem Universum nicht gerecht. Wenn du nach deinem Leben in eine "Hölle" gerätst, dann deshalb, weil du selbst diese "Strafe", die in Wirklichkeit nur eine weitere Illusion ist, für dich festlegst - sobald du deinen Irrtum erkennst, wirst du auch diese "Hölle" wieder verlassen können. 

Bodesurry 12.08.2017, 10:18

Das ist deine Ansicht. Sie kann so wohl richtig als auch falsch sein. Ob das mit der Hölle zutrifft, würde ich, nach meinem derzeitigen Wissenstand auch in Frage stellen. Hingegen glaube ich dem Jesus-Wort von der ewigen Trennung von Gott oder dem Weg mit ihm. 

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Semana 12.08.2017, 11:05
@Bodesurry

Da wir alle Teil des Göttlichen sind, gibt es de facto keine Trennung von Gott ;-) 

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Hall


Nein. es würde die nicht helfen, auch in die kirche und die Moschee zu gehen. Weil die Fundamenrtalistischen Richtungen des Christentums und Islams jeweils der Meinung sind. Dass nur sie in den Himmel kommen und alle anderen auf ewig in der Hölle schmoren.dass also ein Moslem hlaubt, dass auch alle Christen in die Hölle kommen. Und die Christen wiederun glauben, dass alle Moslems in die Hölle kommen.

Obwohl es auch beim Islam und Christentum Richtungen gibt, die nicht der Meinung sind, dass alle anderen in die Hölle kommen.

Im islam und Christentum, gibt es die Vorstellung vom der Wiedergeburt nicht. Man ist also entweder ewig im Himmel, oder ewig in der Hölle. Aber mal ganz ehrlich. Findest du eine ewige Hölle gerecht? Und das dann nur, weil jemand eine andere Vorstellung von Gott hat? Ich nicht.

Die Hölle ist nur angstmacherei.Und es ist gefährich sich dafon beeinflussen zu lassen. Du siehst schon wie es bei dir funktioniert, wo du Bhudistisch erzogen bist. Jetzt stell dir mal vor, wie das wäre, wenn du von Kind an Mit der Hölle gedroht bekommst. Viele werden davon richtig paranoid. Und manche sind bereit um die Hölle zu vermeiden schlimme Dinge zu tun.


Gott bestraft nicht, Gott belohnt nicht...

Gott wartet auf eine jede Seele und

wirkt mit seiner Liebesenergie...

Nicht Gott lässt eine in der Hölle verbrennen, sondern Du selbst bist es, der sich in solch eine Lage sich bringen kann...

Du kennst zB all die Regeln und Gebote. Die Frage ist: Wieos hat dann eine Seele sich nicht an die Reglen und Gebote gehalten?

Es gilt doch nicht die Justiz zu verurteilen, wenn ein Mensch wegen seiner Gesetzesübertretung die Konsequenzen zu spüren bekommt, sondern dieser Mensch selbst ist doch für die Konsequenzen verantwortlich zu zeichnen...

So auch hier: Nicht Gott wird Dir Deine Konsequenzen aufs Auge drücken, sondern eine jede Seele selbst wird dies tun, aufgrund der von ihr selbst begangenen Verfehlungen...so auch Du...

Wenn Du Dich Gott konform verhältst, denkst, handelst, lebst: Weshalb dann noch Angst vor dem Danach haben? Du selbst bist es, der Dir Angst macht; aufgrund Deiner eigenen Handlungen. Du selbst bist es, der diese Angst umwandeln kann; durch Gott konformes sich verhalten und leben...

Es gibt keine Hölle und keinen Himmel, wie dies in Religionen interpretiert wird. Es gibt ein Universum, welches Satan gehört und das Jenseits...

Du selbst entscheidest, welchen Weg Du gehen möchtest, welche Gedanken und Handlungen Du ausleben möchtest, wessen Energie Du Dich zuwenden möchtest usw...

Um auf deine Frage des Aufenthaltsdauer in einer Hölle zu beantworten: Du selbst entscheidest...Und diese Entscheidung wird aufgrund der Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit zu Gott 'geprüft' werden, das heißt, über die Schwingung (Bewustssein, Erkenntnis, Gott-Vertrauen etc) wirst Du Dich befreien können

da: jede niedriger die Schwingung, umso entfernter von der Schwingung Gottes...

Ich bin Philipiner und deswegen Budhist

Versteh ich nicht, denn die Hauptreligionen sind das Christentum und der Islam. Der Buddhismus hat einen sehr geringen Anteil in Phillipinen, weswegen mich Dein 'deswegen' schon sehr irritert...

Aber egal: Im Buddhismus ist mir nicht bekannt, dass von einer Hölle und von einem Himmel die Lehre ist....Du lebst wohl eher eine synkretische Religion aus, oder?

Ist es besser wenn ich einmal im Jahr zur Kirche und Moschee gehe um von jeder Religion so eine Art "Bonus" sammle?

Hältst Du Gott wirklich für so blöde, dass er Deine Absicht nicht bemerkte? Bist Du ernsthaft der Ansicht, dass Kalkül und Eigennutz einen ehrlichen und tiefen Gottesglauben ausmachen? Und dass dies Gott ebenso nciht bemerken wird?

traurig, traurig....

Ist Dir eigentlich noch nie in den Sinn gekommen, dass der Allmächtige Gott nichts mit den Religionen zu tun haben könnte?

Gruß Fantho

"Viele Menschen sagen, dass man nach dem Tod für die Sünden bestraft wird." 

Ja Menschen reden viel den ganzen langen Tag! 

Wenn du Buddhist bist solltest du dich an die Worte des Buddha aus dem Kalama Sutta halten.

http://palikanon.de/angutt/a03_062-066.html#a_iii66


"Wenn ihr irgendwelche Lehren hört, dann glaubt sie nicht, nur weil ihr sie gehört habt und weil sie überliefert wurden oder weil andere
dieser Meinung sind.


Glaubt nicht, nur weil es in heiligen Schriften steht oder weil es sich logisch und vernünftig anhört.


Vertraut keinen erdachten Theorien und auch nicht dem, woran viele glauben.


Nehmt nicht nur das an, was euch persönlich gut gefällt oder was ein spiritueller Meister gesagt hat.


Wenn ihr selbst erkennt, dass eine Lehre unheilsam ist, weil sie,
wenn man sich danach richtet, zu Unheil und Leiden führt, dann sollt ihr
sie lassen.


Wenn ihr aber eine Lehre als heilsam erkennt, weil sie zu Glück und
Wohl führt, wenn man sich danach richtet, dann sollt ihr sie
annehmen..."


Der Mensch wird dem Ziel auf das Paradies geboren. Wie sich das verändert kommt auf die Erziehung an.

zB Wenn ein kleines Kind (Eltern sind Atheisten) sein Geschwisterchen verliert, sagt es, dass die Person nun im Paradies ist bzw ein Paradiesvogel.
Denn wenn Gott das Kind nicht mit dieser Eigenschaft erschaffen hätte, wäre es aufgrund ihrer schwachen Psyche und Seele vermutlich daran zerbrochen.

Anderes Beispiel. Eine ältere Person die dem Tod nahe steht, egal ob Atheist oder nicht, wird sich damit trösten, dass es vielleicht das Jenseits gibt. Um nicht vor seiner Angst in Tränen und Schmerzen auszubrechen.

Im Koran selbst handelt 1/3 von der Auferstehung, es baut also auf die Auferstehung auf, und was passiert mit der Auferstehung ? Der Eintritt ins Jenseits.

Stell dir vor du bist gestorben und wirst ins Grab gelegt und die Engel fragen, soundso wer war dein Herr, was war deine Religion und wer war dein Prophet.

Wenn du sagst, ich hatte von allem etwas, würdest du dafür eine Belohnung erhalten ? Wenn du 60-70 Jahre Zeit hattest dich zu informieren, recherchieren und zu entscheiden, sagst du ich habe dies getan weil die anderen es auch so gemacht haben, bzw ich habe von allem etwas.
Es ist wie bei einem Fragebogen mit den Antworten A B C D, wenn du alle Antworten ankreuzst, sodass deine Antwort ungültig ist.

Ich würde dir das Buch "Wegweiser für die Jugend" aus der Risale i Nur empfehlen, bei Bedarf kann ich es dir kostenlos zur Verfügung stellen, gibt es aber auch im Internet kostenlos als E-Book.

Was ich damit sagen möchte, befasse dich mit den Religionen bis es zu spät ist. Fange bei deiner eigenen Religion an, und arbeite dich durch den Islam und das Christentum. Wäge ab und entscheide, falls du Fragen hast melde dich gerne.

Wenn du in den Himmel willst und das ewige Leben Haben willst muss du erkennen das Jesus christus der einzige Gott ist du muss ihn liebe und in dein Leben lassen du muss ihn die Tür deines Herzens öffnen und ihn in dein Herzen wohnen lassen den dann wirst du niee wissen was böse ist und du muss dir keine Gedanken machen übet die Hölle und das alles den du bist dann ein Kind gottes und hast keine Angst mehr den Jesus ist mit dir !!!!!!!

Ich wünsche dir gottes Segen und das du den Weg Jesus findest ;)

Bonus sammeln in dem du mehrere Götter huldigst geht nicht. Fast jede monotheistische Religion hat: "es gibt nur einen gott und andere Götter anzubieten ist schlecht" als Regel Nummer eins.

Die Hölle wird so nicht erwähnt in der Bibel. Es wird davon geredet das gott am Ende über einen richtet. Und da es nicht konkret drinne steht ist es nur eine Interpretation von irgendwas in der Bibel. Und religiöse Leute legen sich ihre heiligen Schriften gerne mal so aus wie sie es gerade brauchen.

Deswegen gibt es ja z.b. im Christentum so viele unterströmungen. 

Auch interessant ist das man gläubigen schon manchmal sonst was erzählen kann und die glauben das auch. Weil glaube einem nicht das Rüstzeug zur Wahrheit liefert. 

Was ich damit meine ist: anstatt sich selber mit den heiligen Schriften zu beschäftigen und seine eigenen Schlüsse daraus zu ziehen wird blind befolgt was die religiösen Führer einem vorbeten.

Hallo Philipiner,

entscheide dich fuer das Paradies, denn Himmel und Hoelle sind der Spielball, der uns auf Trab haelt und uns Angst einjagt.

Du kannst rein theoretisch solange in der Hoelle bleiben, wie du willst, aber die meisten wollen dort nicht lange bleiben, weil, was soll das ganze Drama, wem ist damit geholfen, das ganze Leiden.

Du kannst und brauchst keinen Bonus sammeln, denn du bist schon perfekt, damit meine ich dich nicht als Mensch, sondern als das Gewahrsein hinter deiner Person, das, was immer wach ist, auch wenn du schlaefst.

Gehe ins Parades und meide Himmel und Hoelle, das ist die Falle!

Wenn wir in der "Hölle" sitzen, dann deshalb, weil wir uns selbst dorthinein gesetzt haben. So liegt es auch an uns selbst, uns wieder von dort heraus zu begeben.

Ich kann mir zwar vorstellen, dass es einen (sehr fernen) Gott gibt, aber da ich nicht religiös bin, glaube ich auch nicht an die Hölle.

Es gibt übrigens auch religiöse Sichtweisen (und das finde ich interessant), die einer Hölle (erst recht einer ewigen Hölle) widersprechen. Etwa hier:

http://www.theologe.de/theologe19.htm

oder auch im Islam

http://tavhid.de/?p=344

Als Buddhist solltest Du doch eigentlich auch über solchen höllischen Gedanken stehen.

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