Wie lange kann man nachträglich ausstehenden Lohn einfordern?

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8 Antworten

3 Monate. Den Rest der dir zusteht kannst du nicht mehr bekommen wenn es um Insovenz geht. und da nichts mehr zu hohlen ist.

hallo, also vielen Dank für eure Antworten! ich denke, dann werde ich wohl auf mein Geld verzichten müssen. . .ich hab jetzt allerdings das gefühl ich muss mich verteidigen, wegen euren fragen, wie man nur seinen lohn vergessen kann. . .: ich bin 21 (wie seid ihr in dem alter mit bürokratie zurechtgekommen??), im letzten halben jahr umgezogen, hab die uni gewechselt, einen neuen job gesucht. . .da kann man schonmal was vegessen :-)

das würde ich auch sagen aber sehr schnell sonst kannst du deine moneten bestimmt vergessen,ich denke sowieso das Du das nochmit schwierigkeiten rechnen mußt.viel glück

wie kann man ein halbes Jahr auf seinen Lohn warten? ich würde das persönliche Gespräch suchen und den Lohn gleich einfordern. Sollte es zu Schwierigkeiten kommen, kannst Du immer noch einen Anwalt einschalten

Da du offensichtlich nicht auf die Unterlagenanforderung, zumindest mit Nachricht, dass sich die Unterlagenzusendung etwas hinzieht, reagiert hast, hast Du Pech gehabt. Ich würde genau so handeln wie die ehemalige Arbeitgeberin. Und immer die Anwaltschreierei, das ist doch bl.... Erstens ist in diesem Falls nix mehr drin und zweites wäre die Frage nach Höhe der Lohnsumme im Verhältnis zu den RAE-Kosten.

Sorry es muss REA heissen

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wenn es dir schon im mai schnuppe war , warum ist es dir jetzt nicht mehr? Man gibt doch die kontoverbindung an wenn man wo anfängt.

komisch komisch, wie kann man vergessen das man noch Geld bekommt

Dich dazu zwingen das Geld abzuholen kann er nicht ! Du selbst hast alles verschlampt ! Der Arbeitgeber muss schon reichlich gutmütig sein dir eine Zahlung nach so langer Zeit anzubietn !

Der Arbeitgeber muss dir den Lohn zahlen. Der Lohnanspruch aus §611 BGB verjährt - soweit nichts anderes vereinbart - in der regelmäßigen Verjährungsfrist in 3 Jahren.

Unter Umständen hast du natürlich Beweisprobleme da dir kein schriftlicher Arbeitsvertrag ausgehändigt wurde. Sofern dein Verdienst die Grenze zur sozialversicherungsfreiheit übersteigt sollte dein Arbeitgeber allerdings aus strafrechtlicher Sicht dir das Arbeitsentgelt besser bezahlen.

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