Wie lange kann man einer Stromrechnung wiedersprechen, und wie hoch dürfen Anbieter den Stromverbrauch Schätzen?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

87 Euro Abschlag sind eindeutig zu hoch,ich habe einen Jahresverbrauch von 1800 Kwh und zahle monatlich 54 Euro Abschlag an Vattenfall,und bekomme immer rund 40 Euro zurück.Du kannst die Abschlagzahlungen über die Vattenfall Kundenhotline absenken lassen,und da gibt es keine Frist.Wenn Ablesetermin ist hat dann der Ableser auch keinen Zugang zum Stromzähler?

Der Raum ist abgeschlossen wo die Stromzähler stehen, und Schlüssel hat nur der Hausmeister.

1800 im Jahr ist gut aber die haben den Verbrauch von 1700 in 6 Monaten gerechnet bei mir, und habe in den 6 Monaten jetzt schon eine Nachzahlung von knapp 200€ in 6 Monaten, wäre ich jetzt ein ganzes Jahr da hätte ich einen Verbrauch von 3400 und hätte 400 nach zahlen müssen, das doch nicht normal^^

0
@Trianguli

Das ist bei mir genauso,wir Mieter kommen auch nicht an unsere Stromzähler,wenn Ablesetag ist lässt der Hausmeister den Ableser in die jeweiligen Räume wo sich die Zähler befinden.Das ist eindeutig zu hoch gegriffen,rufe mal im Vattenfall Kundencenter an und schildere den Sachverhalt,und erkläre das Du alleine bist,das können die ja auch nicht wissen.Wenn geschätzt wird dann wird da immer von einem viel höheren Verbrauch ausgegangen,da solltest Du auch eine Lösung finden betreffend dem Problem mit dem Hausmeister,das wäre dann ja auch nur einmal im Jahr.

0

Zunächst ist die Frage zu beantworten, ob die Abgrenzung beim Wechsel von Lieferanten A nach Lieferanten B mit einem abgelesenen oder geschätzten Zählerstand erfolgte.

Wenn der Netzbetreiber keinen Zugang zur Messeinrichtung hat, kann dieser an den Lieferanten keinen Zählerstand melden.

In diesem Fall ist der Lieferant zur Schätzung der bezogenen Energie berechtigt.

Andererseits muss der Vermieter dem Netzbetreiber und auch Dir Zugang zur Messeinrichtung gewähren, damit Du Zählernummer und Zählerstand überprüfen kannst. Dazu ist dieser verpflichtet.

Wenn die Basisdaten auf der Rechnung denen der Realität entsprechen, besteht kein sachlicher Grund für einen Rechnungseinspruch.

Günter


1. Der Netzbetreiber schätzt die Zählerstände und nicht dein Stromlieferant.
2. Es wird nicht auf ewig geschätzt. Nach einer bestimmten Anzahl an Schätzungen, wird - nach vorheriger Ankündigung - durch den Netzbetreiber abgelesen. Dies kostet normalerweise Geld.
3. Wenn Du immer schätzen lässt, woher weißt Du was Du verbrauchst. Vielleicht hat Dein vorheriger Stromlieferant zu niedrig geschätzt!

4. Du kannst ggf. die Abschläge senken, dafür wollen die Stromlieferanten aber normalerweise einen aktuellen Zählerstand - va. wenn die anderen Zählerstände nur geschätzt sind!

ja, das war auch meine Frage. Ich habe beim Anbieter angerufen und den momentanen Zählerstand durchgegeben und dann errechnen lassen, wieviel ich verbraucht habe. Dann können die sich ungefähr denken, wieviel Zeit noch übrig ist und wenn der Verbrauch so weiterläuft wie bisher und keine riesigen Verbrauchsschwankungen hinzukommen, kann er sagen, was das kostet im Monat. Besser eine Gutschrift als eine Nachzahlung

Was möchtest Du wissen?