Wie lange kann man eine gestellte Rechnung korrigieren?

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1 Antwort

Stellt ein umsatzsteuerpflichtiger Unternehmer eine Rechnung mit einem unrechtmäßig zu hoch berechneten Umsatzsteuerbetrag aus, ist dieser lt. § 14c Abs. 1 UStG dazu verpflichtet, diesen Mehrbetrag auch an das Finanzamt abzuführen. Der vorsteuerabzugsberechtigte Rechnungsempfänger hat jedoch nicht das Recht, die zu hoch ausgewiesene Umsatzsteuer auch gegenüber dem Finanzamt geltend zu machen. Er bekommt lediglich den minderen Betrag erstattet, der ihm gesetzlich für die Leistung oder Lieferung zusteht.

Wurde aufgrund einer falsch berechneten Umsatzsteuer innerhalb einer Rechnung unberechtigterweise zu wenig an das Finanzamt gezahlt, schuldet der Rechungssteller dem Finanzamt den tatsächlichen Steuerbetrag. In diesem Falle ist der Rechnungsleger dazu verpflichtet, die falsche Umsatzsteuer-Voranmeldung für den betreffenden Zeitraum zu berichtigen und den Differenzbetrag nachzuzahlen. Wird die Korrektur nicht vorgenommen und der falsche Umsatzsteuerbetrag im Rahmen einer Umsatzsteuer-Sonderprüfung aufgedeckt, so muss der Rechnungssteller den Fehlbetrag zuzüglich eines Säumniszuschlages nachzahlen. Der Rechnungsempfänger darf nur den zu niedrig ausgewiesenen Umsatzsteuerbetrag als Vorsteuer ziehen, obwohl der Rechnungslegende die tatsächliche, höhere Umsatzsteuer an das Finanzamt zahlen muss.

Wenn dir das nich reicht versuche das Problem mal zu googlen; Klappt meisten Eine korrgierte Rechnung nach 12 Monaten an den Auftragbeber würde ich eher nicht empfehlen, der kommt nicht wieder.

johnwhayne 29.03.2012, 19:50

Wow, vielen Dank. Genau die Infos habe ich gebracht! Großartig!

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