Wie lange kann ich einen großen schweizer Sennenhund alleine lassen?

9 Antworten

Hallo, 10 Stunden sind eigentlich zu heftig für einen Hund. Wie oft in der Woche wäre es denn? Wenn es nur 1-2 mal in der Woche vorkommen sollte, so könntest du vielleicht auch überlegen einen Hundesitter für diese Zeit zu organisieren. Aufgrund der langen Zeit kannst du allerdings keinen Welpen nehmen, er wäre zu sehr drauf angewiesen das du die ersten Monate immer für ihn da bist. Also käme nur ein älterer Hund in Infrage der schon vorerzogen ist und auch stubenrein ist. Wenn dies dein erster Hund ist, so kannst du dich schonmal hinsetzen und lernen für den Sachkundenachweis, eine gute Versicherung finden und auch mal schon über die örtlichen Tierärzte schlau machen. An Kosten kannst du jeden Monat von ca 100,-€ ausgehen, klüger ist es bei so großen und schweren Hunden ein OP-Kosten-Schutz zu machen bei einer Versicherung, weil grad die großen im Alter zu Athrose, HD, ED, Herzproblemen etc neigen, was sehr ins Geld gehen kann (ab 2.500 € aufwärts) Aufgrund der Vorbelastung empfiehlt es sich ebenfalls ein hochwertiges Futter zu füttern und kein Schrott aus den Supermarkt, wo nur Getreide und Stücke vom Schweinefleisch drin sind, daher auch der hohe Unterhalt von 100,-€ im Monat. LG Jww

in welchem Hundefutter ist denn Schweinefleisch? Kannst du mal ne Marke nennen?

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@Terezza

das das eine öffentliche Plattform ist, werde ich nun keine Marke denunzieren, aber sobald man hinten auf der Verpackung im kleingedruckten "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" liest, so kann man sich mehr als sicher sein das dort auch Schweinefleisch verarbeitet ist. Bei den Tierfuttern ist das ähnlich wie bei den Menschenessen, hinten hat man stets eine Zusammensezung, was als erstes steht ist auch am meisten drin, sprich steht da als erstes Getreide sollte man besser die Hände davon lassen. Die bekannteste Marke wirbt übrigens mit nixahnenden Züchtern, die das Futter "natürlich" empfehlen. Hier steht noch ein bisel mehr zu den Zusammensetzungen im Hundefutter: http://www.hundeseite.de/hundewissen/hundewissen-ernaehrung/hundefutter-inhaltsstoffe-infos-auf-was-achten.html Auf was leider auch viele nicht achten und ich schätze mal nicht das sie es bewußt machen, ist die Tatsache das viele Hundefutter vorab im Labor an Hunden getestet werden. Das dies manchmal ohne Bachtung des Tierschutzgesetzes vonstatten geht kann man sich dann leider auch gut vorstellen-. Als Tierfreund sollte man also einigens mitbedenken bei seiner Futterauswahl.

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@jww28

Ich barfe, aber ich hab noch nie von Schweinefleisch in Hundefuttergehört - und schädlich könnte es nur sein, wenn es roh wäre. Bei indusiell verarbeitetem Futter kann man davon ausgehen, daß der Aujetzky-Virus abgetötet ist. Und du kannst hier ohne weiteres Marken nennen, wenn die Schwein auf der Zutatenliste haben, kann man es auch sagen. Hier werden dauernd Marken genannt.

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@Terezza

Naja ich finde Schwein einfach nicht so geglückt für ein Raubtier. Schließlich kommt das Fleisch aus Massenproduktionen, wo kein gesonderter Wert drauf gelegt wird, wie diese Tiere leben, sich ernähren oder sterben. Esse ja selber schon nur ungern Schweinefleisch, erstens weil es nicht wirklich schmeckt,, sprich man muss zuviel würzen um ein Geschmack hinzubekommen und auch die Medikamentengabe in einer Massenhaltung gibt mir zu Denken auf. So bekommt ein Mastschwein ca 6 mal im Jahr Antibiotika verpasst. Von Antidepressiva und Hormone wollen wir hier gar nicht reden. http://www.mdr.de/sachsenspiegel/antibiotika-und-tierhaltung100_page-1_zc-43c28d56.html Auch wie die Tiere gemästet werden spielt für mich eine große Rolle, bekommen sie ihr leben lang nur das gleiche, so kann auch kein Fleisch rauskommen, welches alle Nährstoffe für unsere Hunde beinhaltet. Ein Tier in der freien Natur würde sich anders ernähren. Und ich denke das in Pedigree, Cesar, Frolic etc durchaus Schwein verwendet wurde, das schließe ich aus den verlgeichsweise sehr günstigen Preis und der Tatsache das Schweinefleisch eben die günstige Variante ist, die ein Hersteller nehmen kann, und wäre es Huhn oder ähnliches, würde es für die kein Dingen sein das Tier was drin ist auch richtig zu deklarieren. Machen andere ja auch. Mich stört es eben persönlich was zu füttern wo man gar nicht weiß was im Grunde dadrin ist. Fange übrigens nächsten Monat auch miten Barfen an lach :) :) muss nur noch ein bissel lernen dafür :) LG

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@jww28

du denkst - das reicht halt nicht, um eine Behauptung aufzustellen. übrigens kommt auch alles andere Fleisch aus Massenproduktion - und Wölfe hätten sich nix gegen ein Wildschwein :))

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@Terezza

Ein Wildschwein zähle ich unter Wild. Genauso wenig hab ich was gegen iberische Schweine die nur Tannenzapfen im Leben gefressen haben. Und wenn man sich die Statistik anschaut so bekommen Schweine im Schnitt das 3fache an Medikamente als Rinder oder Hühner. Und genehmigt man sich ein Blick in die Terraristik so sieht man das die Halter sogar die lebenden Futtertiere noch selber mit Vitamine und soweiter aufwerten müßen, damit die Echsen auch alle Nährstoffe bekommen. Und Schweine haben naturgemäß wesentlich mehr Fett als anderes Fleisch, was auch nicht für jeden Hund geeignet ist, ein Coachpotoatoe würde fett von werden. Hier ist nochmal die Wirkung von Schweinefleisch auf den Menschen, vielleicht sagt der Link hier mehr dazu aus, was ich hier schreiben will.... http://www.agenki.de/gesundheits-ratgeber/ernaehrung-schweinefleisch.php

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10 Stunden gehen gar nicht!! Wenn du nicht Zeit hast dich wirklich den ganzen Tag um den Hund zu kümmern (ausser vielleicht mal 2-3 Stunden allein lassen, wenn du einkaufen gehst o.ä.), dann hast du schlicht und einfach nicht genügend Zeit um dich ausreichend um ein Tier zu kümmern.. Wenn du Hunde wirklich liebst, dann solltest du in deren Interesse handeln und nicht deinen eigenen nachgehen..

Den Traum verwerfen und lieber einen Püschhund kaufen. Bei 10 Std. alleine, kann deine Wohnung schon mit Losungen und Ähnlichem verziert sein.

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