wie lange kann ein Unfallgegner eine Begutachtung eines entstandenen Schadens fordern?

4 Antworten

Die Ansprüche unterliegen der dreijährigen Verjährung.

Es ist die Pflicht und Aufgabe des Geschädigten den ihm entstandenen Schaden nach einem Unfall zu belegen, zu beziffern und für die Beweissicherung zu sorgen. Dazu sollte der Geschädigte möglichst umgehend einen unabhängigen Sachverständigen mit der Erstattung eines Gutachtens beauftragen. Eine gesetzliche, zeitliche Grenze hierzu gibt es außer der oben genannten Verjährung nicht. Je mehr Zeit jedoch vergangen ist, desto schwieriger wird die Beweisaufnahme. Dies insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass auch nach dem ersten Unfall weitere Schäden im Schadensbereich auftreten können.

Wenn im KFZ Bereich du einem einen Schaden zu fügst, dann hat der Anspruchsteller bis zu 3 Jahre Zeit seine Forderung geltend zu machen. Was er für Nachteile aufgrund der Zeit dann hat, dass regelt dann deine Haftpflichtversicherung vom Auto. Nach 3 Jahren ist der Schaden verjährt, wenn der Anspruchsteller sich nicht gerührt hat.

Wenn der Schaden fachgerecht repariert ist, dann ist der Schaden abgeschlossen. Wennd er Anspruchsteller jetzt ein Gutachten anfordert, um Sicher zu gehen, dass der Schaden fachgerecht repariert wurde dann sind das seine Kosten.

In der Regel macht man nach einem Unfall direkt ein Gutachten, parallel dazu sollte man direkt zu einem Rechtsanwalt gehen, dann hat man auch kein Theater und muss wochenlang hinter sein Geld herlaufen.

Und wenn einem der unfallparteien erst nach einem halben jahr sich um ein Gutachten kümmert? Wenn die Versicherung kurz nach dem Unfall den Schaden gezahlt hat, muss sie dann auch noch nach einem halben jahr zahlen wenn ein geschädigter durch einen Gutachter einen Schaden durch den unfall Nachweist?

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Da bin ich überfragt, würde aber auf Nein tendieren!

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