wie lange kann ein mensch wach bleiben ohne einzuschlafén?

11 Antworten

Während der militärischen Ausbildung gabs einige Übungen die so angelegt waren, dass man nicht zum Schlafen kam. So nach jeweils 50 Stunden war's bei mir vorbei. Es kam erst zu Verwirrtheit, so, dass ich die Leute zwar reden hörte aber nicht mehr begriff, was sie mir sagten. Dann sei ich eingeschlafen und sei nicht mehr zu wecken gewesen, wurde mir dann berichtet. Mir fehlen jegliche Erinnerungen an derartige Weckversuche. Es kann durchaus sein, dass andere Menschen länger wach sein können.

Der regenerative Schlaf des Menschen ist ein fundales Grundbedürfnis - Schlafmangel kann gefährliche Folgen haben!

Deshalb sollte er den Schlaf schätzen - und nutzen - um gesund zu bleiben - und gar nicht erst versuchen - krampfhaft wach zu bleiben - oder neue Rekorde aufzustellen !

Das kann ganz böse nach hinten losgehen - wie folgende Beispiele zeigen werden :

Übermüdung und ihre katastrophalen Folgen – einige Beispiele

* Der gefährliche Störfall im Atomreaktor „Three Mile Island“ im März 1979 in Harrisburg wurde – um vier Uhr morgens – durch „menschliches Versagen“ ausgelöst.

* Der Unfall im Atomreaktor von Tschernobyl im April 1986 wurde durch völlig übermüdetes Kontrollpersonal verursacht.

* Der Absturz der Raumfähre „Challenger“ beim Start von Cape Canaveral im Januar 1986 wurde durch eine Fehlentscheidung mitverursacht, die die Verantwortlichen nach weniger als zwei Stunden Schlaf am frühen Morgen getroffen haben.

* Entscheidend für die Havarie der Fähre „Herald of Free Enterprise“ in der Nordsee im März 1987 war, dass der für das Schließen der Bugklappe verantwortliche Bootsmann eingeschlafen war.

* Das japanische Tankschiff „Matsukaze“ lief im April 1988 morgens um 3.15 Uhr in der Straße von Juan de Fuca im Pazifik auf Grund. Aus dem amtlichen Bericht der Küstenwache geht hervor, dass die Wache auf der Brücke eingeschlafen war.

* Das Tankerunglück „Exxon Valdez“ im März 1989 in Alaska ereignete sich, nachdem die durch langwierige Bunkerarbeiten ermüdete Mannschaft das Ruder nachts einem unerfahrenen Mann überlassen hatte.

* Beim Absturz eines Flugzeugs der Egypt Air vor der US-Ostküste im November 1999 kamen 217 Menschen ums Leben. Die Maschine gehörte zur gleichen Baureihe wie die Boing der Lauda-Air, die 1991 wegen eines technischen Defekts abstürzte und 233 Todesopfer forderte. Beide Maschinen waren im September in der selben Fabrik gebaut worden. Die Belegschaft dort musste ständig unter hohem Druck arbeiten und beklagte schon lange, dass sie aufgrund permanenter Übermüdung ihre Aufgaben nicht mehr gründlich erfüllen konnte.

Quelle: PSYCHOLOGIE HEUTE, Juli 2001

Die gefährlichen Folgen der Übermüdung

Übermüdung und ihre katastrophalen Folgen – einige Beispiele

Der gefährliche Störfall im Atomreaktor „Three Mile Island“ im März 1979 in Harrisburg morgens – durch „menschliches Versagen“ ausgelöst.

Der Unfall im Atomreaktor von Tschernobyl im April 1986 wurde durch völlig übermüdetes Kontrollpersonal verursacht. ** Der Absturz der Raumfähre „Challenger“ beim Start** von Cape Canaveral im Januar 1986 wurde durch eine Fehlentscheidung mitverursacht, die die Verantwortlichen nach weniger als zwei Stunden Schlaf am frühen Morgen getroffen haben.

Entscheidend für die Havarie der Fähre „Herald of Free Enterprise“ in der Nordsee im März 1987 war, dass der für das Schließen der Bugklappe verantwortliche Bootsmann eingeschlafen war.

Das japanische Tankschiff „Matsukaze“ lief im April 1988 morgens um 3.15 Uhr in der Straße von Juan de Fuca im Pazifik auf Grund. Aus dem amtlichen Bericht der Küstenwache geht hervor, dass die Wache auf der Brücke eingeschlafen war.

Das Tankerunglück „Exxon Valdez“ im März 1989 in Alaska ereignete sich, nachdem die durch langwierige Bunkerarbeiten ermüdete Mannschaft das Ruder nachts einem unerfahrenen Mann überlassen hatte.

Beim Absturz eines Flugzeugs der Egypt Air vor der US-Ostküste im November 1999 kamen 217 Menschen ums Leben. Die Maschine gehörte zur gleichen Baureihe wie die Boing der Lauda-Air, die 1991 wegen eines technischen Defekts abstürzte und 233 Todesopfer forderte. Beide Maschinen waren im September in der selben Fabrik gebaut worden. Die Belegschaft dort musste ständig unter hohem Druck arbeiten und beklagte schon lange, dass sie aufgrund permanenter Übermüdung ihre Aufgaben nicht mehr gründlich erfüllen konnte.

Quelle: PSYCHOLOGIE HEUTE, Juli 2001

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2 oder 3 Nächte (und Tage) natürlich, dann kommt nach einer Phase der Euphorie eine Überdrehtheit, dann Schlappheit, vegetative Symptome, evtl. Halluzinationen, irgendwann schläft man unkontrolliert und unruhig ein.

oder man schläft nicht ein, indem man sich künstlich wach hält und iwann stirbt man an schlafmangel...

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