Wie lange kann ein luzider Traum andauern?

3 Antworten

Wir müssen daher draußen sein, außerhalb unseres Körpers, bei der ersten Art Träume, und wir müssen ebenso drinnen stecken in unseren Erlebnissen bei der zweiten Art. Das heißt, wir müssen tatsächlich außerhalb des physischen Leibes sein mit unseren seelischen Erlebnissen, wenn wir träumen. Insofern ist das, was sich ältere Seelenforscher gesagt haben, absolut unanfechtbar; es läßt sich gar nichts dagegen einwenden.
Aber etwas anderes muß gesagt werden. Irgendeine Erkenntnissicherheit über das Selbst kann mir der Traum nicht geben, er kann uns hinführen, wie man auf den Weg zu einer solchen Sicherheit kommt. Denn was wir innen sind, während der Zeit vom Einschlafen bis zum Aufwachen, wo wir außerhalb des Körpers sind: das, was uns der Traum da zeigt, das sind wir ja ganz gewiß nicht; denn das sind auf der einen Seite Bilder unseres körperlichen Inneren, noch dazu Sinnbilder dieses körperlichen Inneren, also das, was wiederum von unserem körperlichen Inneren genommen ist. Wir können doch nicht, wenn wir schlafend außerhalb unseres Körpers sind, sozusagen dasselbe sein, was wir im Inneren sind, im physischen Leibe sind. Es muß also etwas anderes vorliegen. Wir müssen da etwas sein außerhalb unseres Körpers, aber das macht sich nicht geltend. Dazu sind wir zunächst nicht fähig, das eigentliche Wesen des Seelischen im schlafenden Zustande zu erfassen. Das verbirgt sich und maskiert sich zunächst; es umhüllt sich mit Bildern der eigenen Körperlichkeit und zeigt sich in bezug auf sein Eigenleben in willkürlichen Zusammenstellungen des Erlebten. Daß wir außerhalb unseres Leibes sind, wenn wir träumen, das haben die älteren Seelenforscher gut geschlossen; aber daß uns der Traum etwas zeige über das außer unserem Körper befindliche Wesen, das haben sie zwar geglaubt, aber das ist nicht der Fall. Denn er zeigt uns gar nichts als das, was wir sonst erlebt haben im Leibe, und unseren eigenen Leib in Sinnbildern. Also, wenn wir außerhalb unseres Leibes etwas sind, so maskiert sich das im Traume, so trägt der Traum in bezug darauf eine Maske. Wollen wir hinter unser eigenes Wesen kommen, so müssen wir dem Traume, das heißt der Seele, diese Maske denn der Traum ist diese Maske — herunternehmen können. — Bis hierher leitet uns auf einen Weg eine intimere Anschauung vom Traume. Indem ältere Seelenforscher durchaus bemerkt haben, daß der Traum schließlich nichts anderes zeigt als das, was er selbst wiederum aus der Sinneswelt nimmt, kamen ihnen natürlich auch darüber die Zweifel. Und ebensowenig wie man Sicherheit zu haben glaubte durch eine gewöhnliche, rückwärtsgewendete Selbstbeobachtung, ebensowenig war man befriedigt von dem, was die Beobachtung der Traumwelt geben konnte.
Demgegenüber tritt nun das auf, was von mir immer genannt wird die anthroposophische Weltanschauung oder anthroposophische Forschungsart. Diese stellt sich zunächst auf den Standpunkt: Wenn uns der Traum zeigt, daß wir etwas außerhalb unseres Leibes sind, so erweist er sich ja für sich zu schwach, um sein eigenes Wesen zur Anschauung, zur Offenbarung zu bringen. Um sich zu offenbaren, bedient er sich der Erinnerungsfetzen des Lebens, der Sinnbilder der eigenen Körperlichkeit. Wir müssen daher das Seelenleben verstärken, erkraften, damit wir an das herankommen, was im Seelenleben maskiert im Traume vor uns steht. Das kann man. Man kann es dadurch, daß man, wie ich in meinem Buche «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» und in anderen Schriften ausgeführt habe, mit vollem Bewußtsein durch ein systematisch-exaktes sogenanntes «meditatives» Leben den Traum nachahmt, aber ihn nicht etwa dadurch nachahmt, daß man künstlich Träume erzeugt, sondern daß man dasjenige, was aus dem Unterbewußtsein unwillkürlich im Traume heraufsteigt, mit vollem Bewußtsein in der Seele erweckt. Dazu kommt man dadurch, daß man sich gewöhnt, ebenso zu verfahren, wie der Traum unwillkürlich verfährt so zu verfahren, daß man in innerer Meditation Dinge, die man gut kennt, sinnbildlich vorstellt. Der Traum gaukelt uns sinnbildlich unsere eigene Körperlichkeit vor. Man übt sich nun da uns weder unser eigenes Inneres noch die Natur Sinnbilder gibt streng systematisch, sinnbildlich vorzustellen. So werden Vorstellungen von uns willkürlich in ein Sinnbild gebracht, wie der Traum es uns unwillkürlich vorgaukelt. Durch innere Aktivität muß es erzeugt werden, das heißt aber, es muß der Traum verstärkt werden.
Wenn wir im äußeren Leben sind, geben wir uns passiv den äußeren Beobachtungen und Wahrnehmungen hin. Dann ist die innere Tätigkeit eine schattenhafte. Jeder empfindet eigentlich, wie schattenhaft das abstrakte Vorstellen ist, wie die Gedanken hingegeben sind an die Außenwelt und dann schattenhaft verlaufen. Jeder spricht von den schattenhaften Gedanken gegenüber der konkreten Wirklichkeit. Wenn man aber dazu aufsteigt, jetzt Sinnbildliches vorzustellen, so muß man diese Sinnbilder machen. Und wenn man nun ein vollbewußter Mensch ist und kein Narr, so weiß man, daß man sie selbst macht. Man ist dann durchaus kein Träumer, sondern ein gewöhnlich Wachender, ja noch mehr als ein gewöhnlich Wachender. Dem Träumer kommen die Sinnbilder unwillkürlich, dem Wachenden die Vorstellungsbilder durch äußere Anregung. Der Wachende, der selber sich rege macht, was die Träume geben, der Sinnbilder mit aller inneren Kraft sich vor die Seele hinstellt und in voller, bewußter Besonnenheit den Traum nachahmt, der erweckt sich sozusagen zu einer höheren Denk- und Vorstellungsaktivität und damit zu einer höheren Seelenaktivität überhaupt, als man sie im gewöhnlichen Bewußtsein hat. Das muß dann aber wirklich ganz systematisch durchgeführt werden.
(GA 213, Seite 18f : aus dem Vortrag vom 15. 11.1923 von Dr. R. Steiner)

-Wie lange dauert ein luzider Traum an?

Unterschiedlich. Mein erster Klartraum war ziemlich stabil, ich schätze mal 10 Minuten. Theoretisch ist es wie Fahrradfahren. Irgendwann hat man den Clou raus. Einfach dran bleiben.

- Fühlt es sich wirklich identisch wie im Richtigen Leben an?

Ziemlich. Manche haben den einen oder anderen Sinn etwas verändert, z.B. dass Geräusche dumpfer sind oder Farben intensiver. Bei mir sind die Berührungen intensiver.

- Kann man schmecken, fühlen etc.?

Ja

- Was hat euch geholfen es zu lernen?

Paul Tholeys Buch: Schöpferisch Träumen. Und ein Traumtagebuch

- Muss man sich wirklich nur eine Situation vorstellen und man ist in ihr?

Da scheiden sich die Geister. Für den einen ist es voll einfach, er braucht nur durch eine Tür gehen oder mal kurz die Augen zu machen und schon ist er in der neuen Situation. Andere müssen erst durch Üben den Kniff rausfinden.

1. Er dauert genau so lang wie ein normaler Traum, also 30-60 Minuten im Durchschnitt

2. Es fühlt sich, sobald du wieder wach bis, wie du dann feststellen wirst nicht komplett Real an, aber echter als normale Träume!

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2. Je nachdem wie stark deine Vorstellungskraft ist, kannst du tatsächlich fühlen

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4. Mir haben YouTube Videos und das Klartraumwiki geholfen^^

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5. Ganz so einfachsten das nicht, aber so ähnlich, schau mal bei Klartraumwiki die ganzen Techniken durch, dann wirst du wissen, wie es richtig geht^^

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Schlafparalyse - Luzider Traum - Ich komm nicht voran, was muss ich tun um mehr zu können?

Mit ca. 11 Jahren hatte ich etwa ein halbes Jahr Angst vorm Schlafen gehabt, weil ich Nachts häufiger gelähmt war und seltsame Gestalten vor mir sah. Weil ich, dann Nachts immerzu nachdem es vorbei war zu meinen Eltern gerannt bin, haben mich meine Eltern zu einer Lehrerin geschickt, die mir da helfen sollte - Jedoch ohne Erfolg. Die Angst hat dann mit zunehmden Alter abgenommen, die Lähmung ebenfalls. Mit 16 Jahren hat mich ein Freund auf Klarträume aufmerksam gemacht. Nachdem ich mich länger mit Klarträumen befasst habe, bin ich auf die Schlafparalyse gestoßen und war mir dann sicher, dass ich häufiger an einer mir bewussten Schlafparalyse leide. Ich habe erfahren, dass man durch einer Schlafparalyse sehr leicht in einem Klatraum kommt und habe es sofort ausprobiert. Nur seitdem ich von der Schlafparalyse erfuhr und beruhigter bin was das Schlafen angeht, hatte ich fast keine Paralysen mehr und wenn ich mal eine hatte hab ich es nicht wirklich geschafft in einen richtigen Klartraum zu kommen. Nun bin ich 18 und versuche mir seit 2 Jahren das Klarträumen beizubringen ohne wirklichen Erfolge. Ich führte eine lange Zeit ein Traumtagebuch, machte Täglich überprüfungen ob ich mich in einem Traum befand, stellte für Nachts einen Wecker blieb etwas Wach, legte mich schlafen und versuchte mitzubekommen, dass ich träume, aber es kam nicht wirklich ein Klartraum wie ich es mir vorstelle. Ich habe nur noch sehr selten Schlafparalysen (alle 2 Monate mal). Eine Technick (WILD), beschreibt, dass ich durch Vorstellungskraft , wenn ich eine Paralyse habe mich aus den Bett rollen soll, was ich immer schaffe. Jetzt sollte ich mich eigentlich in einem Klartraum befinden, aber oft ist es so, dass ich einfach immer weiter in den Boden sinke. Irgendwan befinde ich mich in meinem Zimmer. Alles ist dunkel. Ich bin aber jedesmal nur in meinem dunklen Zimmer und komme nicht woanders hin. Wenn ich meine Hände anschaue sind sie grün, wenn ich das Licht anmachen möchte geht es nicht. Oder wenn ich mir die Nase zuhalte, kann ich noch atmen. Soweit ich weiß sind das alles Zeichen für einen Klartraum, jedoch fühlt sich der Traum so seltsam an. Wenn ich mich bewegen möchte gleite ich eher und alles fühlt sich so schwer an. Es ist wie wenn ich mich unter Wasser befinde. So fühlt sich dieser Traum sehr unangehem an und nachdem ich ein paar Schritte gelaufen bin wache ich wieder auf. Nachdem ich weiß, dass ich nur sehr kurz in diesem Zustand bin, probiere ich mir immer schnell etwas vorzustellen oder zu wünschen wie z. B Fliegen,oder eine Person bei mir zu haben. Aber nichts davon passiert und nachdem es möchte wache ich sofort auf. Nun frage ich mich ob man das überhaupt Klartraum nennen kann. Ich habe viel über Luzides Träumen gelesen und gehört man kann dort Lernen, mit seinem Unterbewusstsein reden und Dinge über sich erfahren, verstorbene Personen sehen. Ich würde alles so gerne ausprobieren, aber was ich bisher hatte war nicht das was ich von einem Klartraum erwarte.

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Oft wird im Internet der Nasen reality check angegeben. Dabei soll man die nase zuhalten und versuchen durch die zugehaltene Nase zu Atmen. Im Traum sollte dies funktionieren. Da Frage ich mich, warum sollte man im Traum durch die geschlossene nase atmen können? Mann kann sich doch ebenfalls im Traum vorstellen daß es wie in der Realität nicht funktioniert. Oder atmet man in echt ein wenn man auch im Traum einatmen?

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Hallo, ich interessiere mich schon länger für Klarträume, habe aber noch einige Fragen, da ich bisher keinen hatte.

-Wie hattet Ihr euren ersten Klartraum? Ich habe auf Youtube gehört dass man Reality-Checks machen soll und nach dem aufwachen versuchen soll sich an den Traum zu erinnern, bzw. ein Traumtagebuch führen soll (was ich ganz gern vermeiden würde)

-Kann man Klarträumen wieder abstellen? Wenn ich z.B. merk dass ich es, warum auch immer, nicht leiden kann, kann man dann auch wieder aufhören Klarträume zu haben?

-Sind Klarträume genau so erholsam wie wenn man normal schläft, oder ist man am nächsten Tag weniger ausgeruht?

-Da ich selbst in der Medizin arbeite, allerdings in einem anderen Bereich - hätte mich noch interessiert ob es Personengruppen gibt die Klarträumen nicht erlernen sollten, z.B: Depressive oder Personen mit Zwangserkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, etc...

Danke schon mal :)

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Schule wieder aufnehmen nach Abbruch?

Sehr geehrte gutefrage.net-Community,

es gibt folgende Frage, die ich gerne Konkret und Sachlich beantwortet haben möchte. Vorerst ein kleiner Einblick zum Verstehen meiner Situationslage:

Ich war in der 12. Klasse aufgrund fehlender Motivation habe ich diese vernachlässigt und dann im Anschluss wiederholt. Jedoch habe ich diese Wiederholung abgebrochen. Das heißt ich war sogesehen 2x in der 12. Klasse. Die Aussage meiner Stellvertretenden Schulleiterin war folgende: "Es ist erlaubt nur einmal in der Abiturphase zu wiederholen". Da ich jetzt ja wiederholt habe , diese jedoch abgebrochen habe, kann ich diese wieder aufnehmen und neustarten?

Weshalb will ich das machen? Wegen meinem Traumberuf ! Dafür ist sehr oft eine Fachhochschulreife oder das Abitur gefordert und für diesen Beruf nehme ich das gerne wieder auf mich. Vorher dachte ich das man für diesen Beruf kein Abitur oder ähnlichen braucht. Damit hab ich mich sogesagt selbst geschlagen.

Also. Ist es möglich? Bitte auch um Antworten von Lehrern oder sogar Schulleitern oder auch von Personen die bei der Schulbehörde arbeiten. Habe ich das Recht an der selben Schule die 12. Klasse trotz Abbruch zu wiederholen?

Mit freundlichen Grüßen

Jeffi

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