Wie lange ist Salz haltbar hab neulich welches weggeschmissen weil es abgelaufen war seit 2 Tagen und ich Angst hab das es schimmelt?

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6 Antworten

Das Himalaya Salz ist Millionen von Jahren alt. Salz wird verwendet, um Sachen haltbar zu machen. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist nur drauf weil es vorgeschrieben ist, und es garantiert, dass das Salz bis zu diesem Zeitpunkt einwandfrei ist, also nicht verklumpt o.ä.

Wenn man etwas nachdenkt, ist eigentlich klar, dass Salz nicht schlecht werden kann, es würde, solange es trocken ist, jedes Bakterium töten, das in das Salz kommt, da es ihnen die feuchtigkeit entzieht. Außerdem is im Salz kein Zucker und andere Nährstoffe, von denen sich Bakterien ernähren könnten.

Keine Ahnung wie lange, aber wegen 2 Tagen drüber ist komplett übertrieben. Im allgemeinen gilt Salz als unbeschränkt haltbar. Es war also vermutlich jodiertes Speisesalz oder so ähnlich. Diese Artikel bekommen ein Haltbarkeitsdatum. Ich vermute Du hättest es noch viele Jahre ohne Bedenken weiter verwenden und genießen können.

Salz hat kein Haltbarkeitsdatum - bei richtiger Lagerung hält es Jahrhunderte

Bist du dir sicher da ist nämlich ein Ablauf Datum drauf will nicht krank werden

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@justinft

Das Salz ist doch schon zig Millionen Jahre alt, wenn es abgebaut wird - lediglich bei jodiertem Salz kann sich das Jod verflüchtigen, aber das schadet der Gesundheit nicht

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Salz ist unendlich haltbar, da es nur NaCl
ist, also keine Organische Verbindung
=>
Kann nicht verschimmlen, verfaulen etc. und ist daher ewig haltbar..

Salz ist eigentlich ewig haltbar. Je nach Lagerung kann es etwas klumpen. Salz schimmelt nicht.

Wo kommt denn das Salz her? Schauen wir uns das mal an, danach überlegen wir, ob Salz wirklich nur ein paar Wochen, Monate oder Jahre haltbar sein kann:

Wie das Salz auf die Erde kam

In riesigen Mengen lagert Salz in den Bergen überall auf der Erde. Vor mehr als 3000 Jahren schon haben die Kelten es aus dieser Quelle gewonnen. Dass das Salz bis zu einige Kilometer unter der Erdoberfläche liegt, ist das Ergebnis eines Milliarden Jahre langen Prozesses – den wir heute auch noch beobachten können.

Wie im Märchen – unerschöpfliche Vorräte

Eigentlich gibt es auf unserem Planeten keinen wichtigen Rohstoff, der unbegrenzt zur Verfügung steht. Unser Hauptenergielieferant Kohle wird eines Tages komplett verfeuert sein. Öl, der Treibstoff für unsere Autos, ist jetzt schon knapp. Selbst unser Lebenselixier Wasser steht nicht mehr in ausreichenden Mengen zur Verfügung – zumindest, wenn wir über sauberes Trinkwasser reden.

Doch einen lebenswichtigen Rohstoff gibt es, der auch in Zukunft immer ausreichend vorhanden sein wird. Salz – das weiße Gold. Alle Experten sind sich einig, dass die Salzvorkommen der Erde niemals erschöpft sein werden. Sie schätzen, dass in allen Salzstöcken zusammen 100 Billionen Tonnen des Gewürzes lagern. Pro Jahr werden davon ziemlich genau 240 Millionen Tonnen abgebaut.

Es gibt also allein unter Tage genug Salz für mehr als 400.000 Jahre. Dazu kommt noch das Salz in den Weltmeeren. Dort ist noch einmal das Vierhundertfache dieser Menge gelöst. Allein die Menge in den Meeren könnte das gesamte Festland mit einer 150 Meter dicken Salzschicht bedecken.

Vom Meer in die Berge

Alles, wirklich alles Salz kommt aus dem Meer. Das teure Himalaja-Salz ebenso wie das gewöhnliche Streusalz, das in den Alpen oder in den Salzstöcken Niedersachsens abgebaut wird. Doch wie kann es sein, dass der gleiche Rohstoff in den Meeren verteilt ist und an anderer Stelle mehrere Hundert Meter unter der Erde lagert?

Es beginnt vor 4,5 Milliarden Jahren: Damals ist unser Planet noch ein ganz junges Ding. In seinem Innern und auf seiner noch flüssigen Oberfläche geht es heiß her. Nur ganz langsam kühlt die äußerste Schicht ab. Es bildet sich eine dünne Kruste. Unzählige Vulkane speien unaufhörlich Lava aus.

Mit der heißen Schmelze werden auch schon die chemischen Elemente an die Oberfläche befördert, aus denen sich später das Salz bildet. Irgendwann kühlt die Atmosphäre ab, Wasserdampf kondensiert, es fängt an zu regnen. Sauwetter – nicht nur für Monate, wahrscheinlich für viele Millionen Jahre.

Der Regen löst die Salze aus den noch jungen Gesteinen. Über Flüsse und Bäche werden sie in das Urmeer transportiert. Nach und nach sammelt sich so immer mehr Salz in den Weltmeeren.

Und dann passiert das, was wir auch heute noch im Toten Meer beobachten können. Ein Teil des Urmeeres wird von einer Landzunge abgetrennt. Ohne Zufluss aus den anderen Meeren und auch ohne frisches Wasser aus Flüssen und Bächen.

Im Laufe von vielen Millionen Jahren trocknet das Meer aus

Über Jahrtausende hinweg verdunstet das Wasser aus dem entstandenen Binnenmeer. An seinem Grund setzen sich im Laufe der Zeit verschiedene Salze ab. Erst Kalk, dann Gips und schließlich das Natriumchlorid, aus dem unser Salz besteht. In jedem Jahr wächst diese Schicht um mehrere Zentimeter.

Irgendwann hat die unerbittliche Sonne auch den letzten Tropfen Wasser aus diesem Meer verdunstet. Die Salzschicht kann nun mehrere hundert Meter dick sein. Nun hat der Wind für einige Millionen Jahre freies Spiel. Er bedeckt die Salzschicht mit Sand und Ton. Insgesamt liegt irgendwann eine mehrere Kilometer mächtige Schicht auf dem Salz. Unter dem immensen Druck formt sich dann die so typische Form der Salzstöcke.

All diese Prozesse stehen der Region um das Tote Meer noch bevor. Wir müssen nur ein wenig Geduld beweisen, um sie dort in aller Ruhe zu beobachten. Nur ein bisschen Geduld. Höchstens ein paar hundert Millionen Jahre.

Nun zu Deiner Frage: Hat Salz ein sinnvolles Haltbarkeitsdatum?

Ich denke, wenn Du wirklich diesen Text gelesen hast, kannst Du dies mit einem klaren NEIN beantworten.

Und: Wieder etwas gelernt.....

Salzkonsum - (Schlecht, Salz)

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