Wie lange ist es unbedenklich eine Katze trotz (wahrscheinlicher) Katzenallergie zu behalten?

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10 Antworten

Wenn ihr immer Katzen hattet dann wirst du nicht allergisch auf sie sein, gibt aber falls du es doch bist auch Tabletten dafür. Warte erstmal den Arzt Besuch ab bevor du deine Entscheidung triffst. Falls du doch allergisch bist kannst du ja nix dafür und die Katze wieder abgeben, obwohl es sehr schade wäre.

Allergien können sehr plötzlich kommen, und die Reaktion ist häufig vom Tier selbst abhängig - an das eigene Haustier gewöhnt man sich in vielen Fällen.

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Ging meiner Freundin auch so. Sie hat die Allergie erst mit 17 entwickelt und so heftig dass auch keine Tabletten oder Immunisierungen helfen. Ist eine Katze in der Wohnung ist nach einer halben Stunde Schluss mit atmen...

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Wenn ihr immer Katzen hattet dann wirst du nicht allergisch auf sie sein, gibt aber falls du es doch bist auch Tabletten dafür.

Allergien können auch nach jahrelanger problemloser Exposition auftreten.

Und Allergietabletten solte man nicht dauernd nehmen, sondern nur gelegentlich. Ich nehme immer vorher eine Tablette, wenn ich Freunde besuche, die eine Katze haben.

Aber ich würde nicht dort übernachten wollen oder gar selbst eine Katze halten.

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Wie gefährlich das ist, ist ja vor allem davon abhängig, wie stark allergisch du reagierst. Wenn es für dich selbst aushaltbar ist, ist das ganze nicht tragisch. Nachts solltest du das Tier allerdings am besten aus deinem Schlafzimmer halten.

Man kann sich übrigens auch trotz Katzenallergie an das eigene Tier gewöhnen, die Allergiesymptome werden weniger werden - wenn die Allergie denn nicht zu extrem ist.

Mein Freund hat anfangs auch kaum atmen können, nach drei Wochen "Schocktherapie" reagiert er auf unsere Katze nicht mehr allergisch.

Schwierige Situation.

An deiner Stelle würde ich mich beim Tierheim melden und denen sagen, dass du, seit du die Katze hast, deutliche Anzeichen einer Allergie entwickelt hast, und dass du sie nicht behalten kannst. Hör einfach mal, was sie sagen. Ich denke mir, sie können dich ja nicht zwingen, das Tier auf Kosten deiner Gesundheit zu behalten.

Wenn du die Katze weggibst und die allergischen Symptome auch weggehen, kannst du dir dann eigentlich auch den Allergietest sparen.

Es gibt nicht "die" Katzenallergie. Man muss hier sehr deutlich differenzieren und zwar danach, was die Katzenallergie auslöst. Das können drei völlig unterschiedliche Auslöser sein: - Katzenkot, - Katzenhaare - Katzenspucke

Das bedeutet: Finde heraus, worauf du genau allergisch reagierst und dann erst kannst Du entsprechend reagieren. Ich schreibe das, weil z.B. bei Allergien auf Kot und Spucke der entsprechende Kontakt vermieden werden muss. Bei einer Katzenhaarallergie ist das kaum möglich und dann musst Du schnell handeln: Katzenhaare gelten als aggressive Allergene und sie lösen Asthma aus. Also kein Spaß! Und dann: schnell handeln, nicht zögern!

Wat n Quatsch.

Ich habe ASTHMA.

Und kenne mich mit Allergien aus.

Das einzige was bei Katzen zu allergischen Reaktionen führt ist der Speichel bzw. ein bestimmtes Eiweiß/Protein darin.

Und das auch nur wenn das (oder die) Tier(e) nicht artgerecht gehalten, bzw. minderwertig gefüttert wird/werden.

Die Katzenhaare werden nur mit beschuldigt weil sie als erstes "sichtbar" sind - dabei ist es nur der Speichel, welcher beim Putzen aufs Fell aufgetragen wird.

Ebenso können Hausstaubmilben Asthma fördern oder "Auslöser sein"....oder Blütenpollen und Gräser......oder eine Mutter die während der Schwangerschaft geraucht hat....

Also BITTE KEINE unnötige PANIK verbreiten, wenn man selbst nicht viel Ahnung hat.

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Wie schlimm sind denn die Symptome? Allergietest macht bei mir z.B auch der Hausarzt, da bekommt man meist schneller einen Termin.

Noch geht es, aber ich merke, dass es schon mit jedem Tag etwas mehr wird. Es zieht etwas beim Atmen, meine Haut kribbelt, juckt und brennt und ist rot, wenn man dann kratzt und die Augen brennen. Und ich fühle mich schlapp, der Hals ist trocken etc.

Dachte ich auch, ich war bei mehreren Hausärzten, aber keiner davon macht Allergietests.

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Hmm, schade. Naja, die Symptome sind nicht gerade gering...wenn es schlimmer wird musst du die Katze wohl angeben müssen, sofern es an ihr liegt. Besteht nicht die Möglichkeit mal 2-3 Tage bei einer Freundin zu schlafen? Dann siehst du ob es an der Katze liegt.

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Leider ist die Wahrscheinlichkeit der Verursachung der Allergie auch durch die Katze bedingt. Wenn es dann nur die Katze ist, so wäre das auf Dauer für Dich ein Seegen. Bitte informiere Dich, auch anderweitig über das Problem, warum Katze, Allergie, es hat etwas mit der Reinlichkeit und den ewig ausgezupften Haaren, welche voll Speichel sind zu tun. Du kannst bei höchster Reinlichkeit es nicht verhindern, dass Haare immer wieder neu anfallen, da es ein Endlos-Prozess ist. Rede mit dem Tierheim über das aufgetretene Problem. Versuche selbst die Katze in andere Obhut zu überführen. Warte, um ganz sicher zu sein auf die medizinische Diagnose, und behalte Deine Endscheidung so lange offen. Der Katze ist es egal von wem sie gestreichelt und gefüttert wird. Dir sollte es aber nicht egal sein, wie Dein Gesundheitszustand sich zunehmend, leider auch der fehlenden Objektivität wegen immer weiter verschlechtert. All das schreibt Dir ein mit diesen Dingen seit nun mehr 40 Jahren vertrauter Leidensgenosse. Nimm es bitte ruhig an, denn so ist die traurige Wahrheit.

Meine damalige Freundin hatte auch eine Allergie gegen Fel D. Hypersensibilisieren hat geholfen. Aber jeder Mensch reagiert da logischerweise anders drauf.

Hast du es schon mal mit Anti-Allergie-Tabletten versucht. Alleine auf den Verdacht hin würde ich die Katze nicht abgeben. Bei uns machen auch alle Hausärzte einen Allergietest. Oder du musst beim Hautarzt sagen, dass es akut ist. Sie müssen dich ja behandeln...........

Ich kann das mit den Tabletten mal ausprobieren, aber dadurch weiß ich ja trotzdem nicht ob es wegen der Katze ist. Und mein Leben lang Tabletten deshalb nehmen halte ich auch nicht für sinnig/gesundheitlich unbedenklich.

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@Tragosso

Das stimmt wohl, aber bis zu einem Termin lässt sich die Symptomatik im Zaum halten.

Ich habe ASTHMA und laut Lungenfacharzt sollte ich Tiere wg. starker Milbenbelastung meiden.

Ich würde meine 4 Tiger dafür aber NIE hergeben!!!

Ich nehme seit Jahren Medizin für die Bronchien und Antihistamine (Cetirizin von ADGC) .

Alle bisherigen Bluttests (Organcheck) und Lungenfunktionstest attestieren mir die Werte eines "gesunden" Menschen.

Nur die Leber ist etwas zu groß - liegt aber eher an meinen "15 Kilo" zuviel auf den Rippen.

Ganz nebenbei habe ich ein Bodensauger geholt, dessen Staub-Beutel aus 3 Lagen, bzw. 2 Lagen aus dickem Hepa Filter, und die äußere Lage aus einem dicken Stoffbeutel besteht - da wirbelt wirklich kein Staubkorn mehr in die Luft.....

https://www.stofzuigerservice.eu/de/kirby-g5-nl3147.html

Das Bett bzw. die Matratze ist aus Schaum - Naurfasern fördern Milbenwachstum und die Allergie.

Es gibt aber auch in Apotheken Allergiker-Bettbezüge für den Fall, dass man sich nicht gleich eine teurere Matratze kaufen kann oder möchte.

Es gibt Mittel und Wege um trotz allergischer Reaktionen mit Haustieren zu leben.

Man muss nur herausfinden, welchen "Gegener" man bekämpft.....

Zusätzlich besteht die Möglichkeit einer Hyposensibilisierung - der Dok kann dich darüber aufklären.

Warte also erst mal den Termin beim Arzt ab und was der Allergietest ergibt.

Danach kannst du immer noch Kontakt mit dem Tierschutz aufnehmen.....falls nötig.

Ich zumindest lebe seit nunmehr 18 Jahren mit mindestens 4 Katzen zusammen auch wenn meine Ärzte nicht begeistert sind.

Aber ich weiß - leider auch aus Kindheitserfahrung (meine Eltern haben damals die Tiere abgeschafft):

Hätte ich meine Tiger nicht......würde ich soooo unglücklich sein, dass ich erst recht erkranken würde.

Und das wollen die Ärzte auch nicht.....

Viel Erfolg und hoffentlich nur eine leichte, und behandelbare Allergie....

LG DaRi und die 4

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Ich meine,man sollte das genau abwägen. Zum einen tut man dem tier keinen gefallen und zum anderen sich selber natürlich auch nicht. Ich hab damals auch aufs gute drauf los ne Katze adoptiert,:-) ohne darüber zu sinnieren,was wäre wenn.Jjetzt denke ich auch anders darüber. Ich hatte Glück und unser Gustav auch,das wir sehr gut zusammen passen,sowohl gesundheitlich wie auch sonst. Es hätte genauso auch anders sein können und wenn sich Personal und Haustier/Fellnase aneinander gewöhnt haben ist guter Rat teuer. In deinem speziellen fall ist es ja nun so,Katze ist da und du hast ne allergie.Du kannst auf alle Fälle mit deinem Arzt und dem Tierheim reden,vielleicht findest du etwas wie so eine Auszeit um das ordentlich zu testen. Vielleicht pegelt sich auch alles ein und die allergie vergeht wieder??

Ehe Du Dir ein Tier anschaffst, was dann - nachdem Du einen Arzttermin hattest - wohlmöglich wieder abgeschafft wird, hättest Du die Finger davonlassen sollen! Das arme Tier! Nun finde eine Lösung für das Tier zusammen mit dem TH!!

Vielleicht erstmal fragen, bevor man Aufstand macht. Wir hatten immer Katzen, und ich habe zuvor nicht allergisch darauf reagiert.

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