Wie lange ist ein Besucher in einer Mietwohnung erlaubt?

8 Antworten

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Warum möchte er seinem Vermieter denn nicht Bescheid geben? Meistens ändert sich nicht viel. Bei uns war es mal so, da auch alle Verbrauchskosten über Zähler abgerechnet wurden, dass es eine Mieterhöhung von 5 Euro gab, wegen der häufigeren Nutzung des Treppenhauses incl. Licht und dem erhöhten Müllaufkommen. gerade der letzte Posten ist bei den heutigen Gebühren wirklich gerechtfertigt und auch dort könnte er mit den Nachbarn Ärger bekommen, wenn jemand nciht angemeldet ist und die Tonnen etwas knapp bemessen sind.

Also, einfach mal beim Vermieter Bescheid sagen, verbieten kann er es nämlich nicht, außer wenn es ein sehr kleines Zimmer wäre, dass dann überbelegt ist.

der zahlt ja auch noch mal 100 euro nebenkosten für gärtner, seine eigene mülltonne, flur im treppenhaus, strassenkehrmaschine und was weiß ich nicht alle, das wird am jahresende nochmals separat abgerechnet ob er was wiederbekommt oder draufbezahlt. ich glaube sie will sich da nicht anmelden, keine ahnung warum, meine mal mitbekommen zu haben, wenns mal schief läuft hätte sie immer noch ihre eigene wohnung, deshalb vorerst noch nicht

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@dreamer123123

Aber seinem Vermieter sollte er trotzdem seinen Dauerbesuch schon mitteilen. Es wird dann ja kaum noch Konsequenzen für ihn haben. Die Freundin muss ja nicht richtig dort einziehen, d.h. ihre offizelle Post würde nicht mit dahin gehen, aber er hätte dann auf keinen Fall Schwierigkeiten mit dem Vermieter.

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@ToffeCaramel

das wäre glaube ich auch nicht das problem, so wie ich das mitbekommen habe ist der vermieter scheinbar sehr tolerant solange er seine miete sieht und nicht allzuoft beschwerden kommen, so nach dem motto sollen doch alle machen was sie wollen, hauptsache ich hab meine ruhe^^lol. sprich kurz bescheid gesagt und die soll sich nicht ummelden(ok, die moralapostel sagen jetzt-muß sie gesetzlich, aber darum gehts grad nicht)

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@dreamer123123

Genau so würde ich es machen, dann ist er auf der sicheren Seite, die Nachbarn können sich nicht beschweren, er liefert keinen Abmahngrund und was sie macht, ob sie sich ummeldet oder gegen das Meldegesetz verstößt, ist nicht sein Problem.

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Naja.. wenn die Nebenkosten über eigene Zähler laufen, kann sich da ja schon mal keiner aufregen. Und die Miete wäre wohl auch kaum eine andere, nur weil da eine Person mehr drin wohnt. Wenn Dein Freund laufend wechselnde Perlen da hätte, weil er nen Aufreißer vom Dienst wär, da könnte in dem Sinne ja auch keiner was sagen- seine Beziehung geht niemanden was an, finde ich. Anders wäre es m.E. wenn z.B. Strom etc über Gemeinschaftszähler liefe und dann nach Personen im Haushalt abgerechnet wird- aber dass ist ja, sagst Du nicht der Fall. dementsprechend sehe ich da auch keinen Betrug.. wenn´s nen Dauerzustand wird, fände ich es einfach nur "nen guten Ton", Vermieter und Co bescheid zu sagen und die Dame kurz vorzustellen.

Als Besuch zählt durchgehendes Wohnen bis zu 6 Wochen. Wer länger in einer Wohnung wohnt, muss dem Vermieter gemeldet und dieser Bewohner dann mit in den Mietvertrag aufgenommen werden.

Außer man heiratet, dann muss man es dem Mieter widerum nicht melden - skurril manchmal unser Recht ;)

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@LastNightfall

danke für die antwort, aber die soll aus welchen gründen auch immer nicht gemeldet werden da. eventuell ist die frage auch falsch formuliert. so wie ich es mitbekommen habe verhält sie sich anständig und hat auch mit den nachbarn keinen stress, ich hätte eher fragen sollen-kann das ewig so weitergehen ohne das da einer stress bekommt mit dem vermieter oder sonstwo, der allerdings in ner ganz anderen stadt wohnt

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Das stimmt nicht, der Lebensgefährte muss nicht mit in den Mietvertrag aufgenommen werden.

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@ToffeCaramel

was denn nun? vermute aber auch das die dort wenigstens gemeldet werden müsste wenn alles ordnungsgemäß ablaufen soll, oder?

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@dreamer123123

Lebensgefährten/Ehegatten müssen dem Vermieter gemeldet werden. Schließlich muss der Vermieter ja wissen, wer in seinem Haus wohnt. Und behördlich anmelden muss sich auch jede Person, die dauerhaft (über 6 Wochen) irgendwo wohnt.

Wenn es sich bei dem Neuzuzug nicht um LG oder Ehemann/Ehefrau handelt, kann der Vermieter diesen Menschen auch ablehnen.

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