Wie lange ist die Verjährungsfrist für Forderungen?

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4 Antworten

§ 14b Abs. 1 S. 5 Nr. 1 UStG regelt eine Rechnungsaufbewahrungspflicht für Privatpersonen. Demnach sind Rechnungen, Zahlungsbelege oder andere beweiskräftige Unterlagen 2 Jahre lang aufzubewahren.

Da die allg. Verjährungsfrist n. § 195 BGB 3 Jahre nach dem Jahresende der Rechnungsstellung endet (10.04.2010 also am 31.12.2013), würde ich generell diese Frist einhalten :-)

Steuerunterlagen oder höherwertige Belege sollten besser überhaupt nicht vernichtet werden - der Fiskus kann 10 Jahre rückwirkend nachfordern :-)

Kontoauszüge werden gespeichert und sie jahrzehntelang nachforderbar :-)

G imager761

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Nicht titulierte Forderungen verjähren 3 Jahre nach Ablauf des Rechnungsjahres.

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Der Kaufmann muss Rechnungen zehn Jahre aufbewahren. Die Verjährungsfrist beträgt jedoch nur 3 Jahre (§ 195 BGB). Also sollten 3 Jahre reichen.

In wichtigen Fällen gibt es auch längere Verjährungsfristen: http://de.wikipedia.org/wiki/Verj%C3%A4hrung_%28Deutschland%29#Verj.C3.A4hrungsfristen

Aufbewahrungsfristen (nach dem HGB):

Sechs Jahre: empfangene Handelsbriefe, Wiedergaben (Kopien, Durchschriften) abgesandter Handelsbriefe, Geschäftspapiere und sonstige Unterlagen mit kaufmännischer und steuerlicher Bedeutung. Alles, was zu Streitigkeiten führen könnte, wird sechs Jahre aufbewahrt

Zehn Jahre: Jahresabschlüsse, Inventare, Handelsbücher, Rechnungen, Urkunden, Hypotheken. Alles, was gebucht wird, wird zehn Jahre aufbewahrt

Dauerwert: Gerichtsurteile und Baupläne

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Kommentar von knusperhase01
22.12.2011, 09:51

Die Aufbewahrungsfristen gelten nur für Kaufleute! Ich habe sie lediglich zur Info dazugeschrieben ;)

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Die reguläre Verjährungsfrist beträgt 3 Jahre.

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