Wie lange hat man als Baby Bauch schmerzen?

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8 Antworten

Hallo,

 

unser Kleiner hatte die gleichen Probleme nach der Geburt, der Arme schrie fast Tag und Nacht vor Bauchschmerzen und wir waren selbst schon total rat- und hilflos und fertig mit den Nerven und haben wirklich alles versucht, von Milchzucker mit Sab Simplex Tropfen, die übrigens auch ganz gut geholfen haben, aber wir wollten unser Baby nicht unbedingt mit Chemie voll pumpen, davon bekommt er im Laufe seines Lebens noch genug ab. Da ich zu dieser Zeit auch öfter Bauchschmerzen hatte, habe ich von einer Bekannten (Heilpraktikerin) den Tipp bekommen, ich solle mir doch täglich 2 - 3 Tassen Katzenkralle Tee machen, den ich bis dahin überhaupt noch nicht kannte.

 

Ich kaufte mir den beutellosen Tee in einem Teeladen in München und er half mir sehr gut. Dann kam mir die Idee, wenn meine Freundin auch den Tee trinken würde, dann bekäme ja unser süßer Kleiner Jan Pascal den Tee sozusagen über die Muttermilch, da sie ihn ja stillte. Wir haben es natürlich gleich ausprobiert mit wirklich phänomenalem Erfolg. Der Tee über die Muttermilch hat ihm wirklich sehr geholfen!

 

Wir ließen den Tee dann mal einen Tag weg und die Bauchschmerzen wurden daraufhin wieder vieeel schlimmer.

 

Nach ca. 4 Monaten wurden seine Bauchschmerzen dann immer weniger und meine Freundin hörte somit auch auf ihn zu trinken, weil er ihr nicht schmeckte und der Kleine ihn auch nicht mehr brauchte.

 

Wichtig!

Die Katzenkralle ca. 5 Minuten kochen und nicht wie bei normalen Tee nur ziehen lassen.

Ausserdem je nach Qualität der Katzenkralle (hochwertige Qualität ist leider sehr selten, da unheimlich begehrt in den Ländern wo sie wächst), erst mal mit leichterem Tee beginnen, da er sehr ergiebig ist und ausserdem nicht besonders gut schmeckt (Frauen haben eh etwas gegen bitteren Geschmack)

 

Und noch was seeehr interessantes, Katzenkralle ist laut Studien und Tests, eines der besten und wirkungsvollsten Mittel gegen Krebs!

 

Viel Erfolg und Grüße aus Starnberg,

Marty

tudeltradel 22.03.2011, 21:04

Danke:) echt Hilfreich :)

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In der apotheke gibts windsalbe. Den bauch damit in uhrzeigerrichtung um den bauchnabel eincremen wirkt wunder. Und all die sachen die schon aufgezählt wurden. Warm baden hat bei meiner kleinen auch geholfen.

das ganze hoert zwischen der 12 und 14 woche wieder auf. falls sie nicht stillt, kann sie mal beba sensitive ausprobieren. das ist extra gegen blaehungen (gibts aber auch von anderen firmen), windsalbe kann man im uhrzeigersinn auf den bacuh massieren, sab simplex vor jeder mahlzeit (15 tropfen) helfen auch manchmal. und ein versuch waeren paderborner pupsglobuli (ja, die heissen wirklich so). die gibts in der apotheke und davon gibt man 2-3 mal taeglich 3 globuli nach der mahlzeit.

Leider ist was dran, an dem Ausdruck "3-Monats-Koliken". Aber es ist tatsächlich so, dass der Spuk nach ca. 3 Monaten plötzlich vorbei ist. Ein Kirschkernkissen auf dem Bauch, zarte kreisende Massage des Bäuchleins, der sogenannte "Fliegergriff" (Kind liegt bäuchlings auf dem Unterarm) können die Beschwerden lindern, einfach probieren, was der kleinen am beten hilft. Tropfen wie Sab simplex, Lefax o.ä. können auch ein wenig Abhilfe schaffen.

sumsemann 15.11.2010, 09:52

Der Fliegergriff war bei meiner Tochter die Hölle, deshalb immer drauf achten, ob das Kind die Berührung am Bauch ertragen kann oder nicht. Und leider ist der Spuk nicht immer nach drei Monaten vorbei. Bei manchen Kindern dauert es länger und geht dann aber trotzdem von einem auf dem anderen Tag vorbei.

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Fencheltee und Wärmflasche sind die besten Mittel gegen diese Koliken. Nach drei Monaten hat sich der der Magen Darmtrakt an die Nahrung meist gewöhnt und dann hört es auf, aber vielleicht hat das Baby auch eine Lactoseintoleranz aber das werdet ihr erst rauskriegen wenn es nicht aufhört mit den Bauchschmerzen, oder ihr lasst es testen.

sumsemann 15.11.2010, 09:49

An die Muttermilch muss sich das Kind in der Regel nicht gewöhnen. Am besten ist es so, wenn die stillende Mutter den Fenchel-Kümmel-Anis-Tee (auch Stilltee genannt) gleich selber trinkt, da er auch die Milchbildung anregt. Die Wirkstoffe gehen in die Muttermilch über und wirken im Bauch des Babys weiter.

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Die Drei-Monats-Koliken heißen nicht so, weil sie die ersten drei Lebensmonate anhalten. Sie heißen so, weil sie im Alter von drei Monaten ungefähr ihren Höhepunkt erreichen. In dem Alter haben die meisten Kinder eine ganz schwierige Phase, weil sich ihre Wahrnehmung ändert. Sie öffnen ihren Blick weg von der Mutter und hin zur Umwelt, was am Anfang zur Reizüberflutung führt. Die Kinder sind mit den Reizen überfordert, das widerum schlägt auf den Magen und Darm, weshalb dann auch die Verdauung durcheinandergeraten kann und die Bauchdecke verspannt. Abgesehen davon ändern sich die Beruhigungstechniken. Viele Kinder, die am Anfang nur geschlafen haben und kurz auf dem Arm geschaukelt werden wollten, empfinden die Herumtragerei plötzlich als anstrengend. Andere Kinder wollen am liebsten gar nicht mehr raus, weil ihnen da schnell alles zu viel wird. Der häufigste Grund für Bauchschmerzen bei so jungen Säuglingen ist nicht eine erhöhte Gasbildung im Magen-Darm-Trakt, sondern die Luft, die beim Schreien geschluckt wird und auf Grund der Verkrampfungen im Bauch nicht mehr entweichen kann. Wenn der Bauch verspannt ist, kann Berührung oder Massage genau das Falsche sein, weil es noch mehr Schmerzen auslöst. Die Kinder schlafen auch weniger, weil sie Angst haben, was zu verpassen, denn sie sind auch gleichzeitig von den neuen Eindrücken fasziniert. Trotzdem muss man dann erst recht für viel Ruhe und Entspannung sorgen, damit die Babys die Eindrücke verarbeiten können. Wie das funktioniert, muss man ganz individuell ausprobieren, denn jedes Kind ist anders. Ich hatte ein Schreikind, das sich erst beruhigen konnte, als ich aufgehört habe, es durch die Gegend zu tragen.

Das ist ganz unterschiedlich.

Vielen Babys hilft es, tagsüber möglichst viel im Tragetuch getragen zu werden. Natürlich tuts auch eine geeignete Tragehilfe (das schließt den BabyBjörn aus, der ist zwar billig, aber nicht geeignet).

Ansonsten hilft Pucken und was die anderen schon geschrieben haben.

Meines Wissens nach haben Babys keine Laktoseintoleranz, Muttermilch enthält ja schließlich auch Laktose. Möglich ist aber eine Kuhmilchunverträglichkeit (gegen das Kuhmilcheiweiß). Dann hilft HA-Nahrung oder, wenn Deine Schwester stillt, keine Milchprodukte zu essen.

sumsemann 15.11.2010, 09:32

Entschuldige, dass ich da mal einhaken muss, aber diese HA-Milch-Empfehlung lese ich immer wieder und das ist GRUNDFALSCH. HA-Milch enthält natürlich auch Kuhmilcheiweiß, dass mehrfach gespalten ist. Das vertragen die Kinder mit einer Kuhmilcheiweiß-Allergie noch schlechter als normale Milch. Muttermilch enthält anderen Milchzucker als Kuhmilch und die Laktose der Kuhmilch geht nicht in die Muttermilch über, anders als das Kuhmilcheiweiß. Mir wurde im Krankenhaus geraten, auf keinen Fall vorsorglich auf Kuhmilch-Produkte zu verzichten, weil die Nährstoffe der Milch auch wichtig für die Gesundheit der Mutter und somit auch für die Qualität der Muttermilch sind. Diese Diät sollte man nur halten, wenn es durch einen Test zweifelsfrei ist, dass das Kind auf das Kuhmilcheiweiß reagiert.

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Eva1979DL 15.11.2010, 11:04
@sumsemann

Das stimmt so nicht. Es gibt Babys, die eine so starke Kuhmilchunverträglichkeit haben, dass das, was in die Muttermilch übergeht, ausreicht, um starke Beschwerden zu verursachen. So war es bei mir selbst. Vorsorglich sollte man in der Stillzeit nicht auf Kuhmilch verzichten, das habe ich auch nicht geschrieben. Wenn das Baby aber Probleme hat, ist es sinnvoll, auszuprobieren, ob es daran liegt. Natürlich enthält HA-Nahrung auch Kuhmilcheiweiß. Da es aber, wie Du bereits schreibst, stärker aufgespalten ist, vertragen die meisten Babys es besser. Deshalb heißt das Zeug ja hypoallergene Nahrung. Die Schwierigkeiten entstehen ja dadurch, dass das Kuhmilcheiweiß nicht verstoffwechselt werden kann. Wenn das Molekül schon aufgespalten ist, geht das leichter. Und Muttermilch enthält auch nicht "anderen Milchzucker" als Kuhmilch, das ist Unsinn. Milchzucker ist Laktose, und Laktose hat die chemische Formel C12H22O11. Und zwar immer. Es gibt nicht verschiedene Arten von Laktose.

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DAs ist ganz unterschiedlich. Trag das baby am Tag oft in so nem tragetuch

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