Wie lange hat ein Dienstleister zeit um eine Rechnung zu schreiben.

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2 Antworten

Bzgl der vereinbarten Vergütung gilt die regelmäßige Verjährungsfristen, somit hat er drei Jahre zeit, §195 BGB. Wobei die 3-Jahre-Frist erst mit Ende dieses Jahres beginnt, §199 BGB.

Grundsätzlich richtig, daher auch Daumen hoch.

Aber vergessen werden sollte auch nicht die Möglichkeit der Verwirkung des Anspruchs. Die Verwirkung hat 3 Voraussetzungen, wovon 2 davon sehr vom Einzelfall abhängig sind: - Das Zeitmoment ("eine längere Zeit"; einzelfallabhängig), - das Untätigsein des Anspruchsinhabers sowie - das Umstandsmoment ("der Anspruchsgegner hat sich auf die Nicht-geltend-Machung des Anspruchs eingestellt"; einzelfallabhängig).

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@Ruedi

Ja die Verwirkung ist eine Fallgruppen des Prinzipes von Treu und Glauben, §242 BGB.

  1. Hätte der Anspruchsgegner nur "berechtigterweise" darauf vertrauen dürfen, da dies die Ausnahmeregelung ist und wir wollen die Ausnahme ja nicht zur Regel machen ;-), oder sehe ich das Falsch?

  2. Ist der Sachverhalt so kurz und knapp, dass keine Anhaltspunkte auf eine Verwirkung hindeuten...

Anm: Aber danke für dein Lob... das geht runter wie Butter LOL

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Da du die Leistung empfangen hast, hat er ewig ansprüche darauf.

moralisch vielleicht - nach BGB offensichtlich nicht.

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