Wie lange haben eure Kinder Nachts noch eine Flasche getrunken oder wurden gestillt?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Jedes Kind ist anders. Jede Mutter ist anders. In jeder Familien gibt es einen eigenen Rhytmus.

Ich habe meine Kinder immer gestillt, wenn sie es wollten und habe dabei nicht auf die Uhr gesehen. Es war Tag und Nacht, mal war der Abstand kurz, mal war er lang. Mit der Zeit hat sich alles von selber eingependelt. Die Regulierung fand hier aber nicht über das Essen, sondern über den Tagesrhytmus statt. Tagsüber herrschte normaler Betrieb. Niemand war leise, nur weil ein Baby anwesend war - auch nicht wenn es schlief. Tagsüber waren die Rolläden immer oben. Es war hell. Zur nächtlichen Schlafenszeit wurde abgedunkelt, die Geräuschkulisse reduziert. Ein abendliches Ritual gab es immer. Dazu gehörte die Brust geben, ein Liedchen singen, Nacken kraulen usw. Im Laufe der Zeit wurde weniger gestillt, dafür mehr "feste Nahrung" gereicht. Mittags gabs Gemüse, nach und nach auch Fleisch, Fisch, Eier. Später kam Milchbrei zum Frühstück dazu, viel später gabs statt dessen Haferflocken und noch sehr viel später irgendwann Müsli oder Frischkornbrei. Irgendwann abends dann Butterbrot. Zunächst kleine mundgerechte Häppchen, dann "auf die Faust". Und immer zum "Nachtisch" die Brust. Der Nachtisch hat sich mit der Zeit ausgeschlichen. Das entschieden die Kinder. Die abendliche Stillzeit beendeten die Kurzen erst mit ungefähr 1,5 Jahren. Ich weiß gar nicht mehr, ab wann sie durchgeschlafen haben. Das hat mich aber auch nicht interessiert. Wir hatten ein Familienbett. Das war mal mit mehr und mal mit weniger Dauer- und Wechselschläfern belegt. Anfangs hatte ich mir die Kurzen ins Bett geholt, um sie zu stillen. Dabei sind wir dann eingeschlafen. Später krabbelten sie selber aus dem Kinderbettchen ins Famiienbett und griffen sich bei Bedarf die Brust. Das war alles sehr unkompliziert und sehr harmonisch. Es hat sich alles von selbst geregelt. Übrigens, zwei davon waren Zwillinge. Das war auch kein Thema.

Übrigens: Die Muttermilch passt sich immer den jeweiligen Bedürfnissen des Kindes an. Sowohl in Qualität als auch in Quantität.

Bei der Muttermilchanpassung kann es mitunter zu Zeitverzögerungen kommen. Wenn das Baby z.B. einen Wachstumschub hat, kann der Nährstoffbedarf von heute auf morgen gelegentlich rapide ansteigen. Dann dauert es vielleicht einen oder zwei Tage, bis sich die Milchproduktion den veränderten Bedingungen angepasst hat. Das funktioniert aber nur, wenn auch weiterhin gestillt wird. Reduziert man jetzt künstlich die Muttermilchration z.B. durch die Gabe von Tee, dann geht die Produktion zurück. Das Baby bekommt nicht mehr genügend Nährstoffe. Eine Brustmahlzeit reicht dann nicht mehr. Das Kind hat schneller wieder Hunger und schreit. Bekommt es dann wieder keine Muttermilch, reduziert sich diese wieder. Die Menge nimmt ab. Das ist eine gute Methode zum Abstillen, aber nicht unbedingt, um das Kind zum Durchschlafen zu bewegen. Das kann auch nach Hinten losgehen. Wenn das Dein Ziel ist, dann wird es so funktionieren. Aber das Baby wird dennoch immer wieder nachts Hunger haben. Dann musst Du ihm das Fläschen geben. Das ist meiner Meinung nach noch auffändiger als einfach die Brust zu geben.

0
@Schreiberlilli

Ja, da gebe ich dir recht! Und genau das will ich auch nicht, ich stille total gerne und solange sie auch noch gerne gestillt wird stille ich weiter. Nur, lasse ich mich hin und wieder von bekannten die auch kinder haben verunsichern: das ist doch nicht normal, da hat meine schon längst durchgeschlafe, blah,blah...und die Kinderärztin ist die allergeilste, von wegen: ja,dann muß man auch mal hart sein und dem Kind zeigen das es nicht immer trinken kann wenn es will, das kind braucht nämlich ab dem 6 monat nichts mehr, das ist alles nur gewohnheit.... EH, HALLO? Aber wie du siehst, es haben auch hier einige geschrieben das sie das so sehen wie die Ärztin :-(( Ich finde das schade das in unserer Kultur so engstirnig gedacht wird. Ich finds toll das es auch andere gibt die so denken wie ich. Und die doofe Kinderärztin wechsele ich... Vielen Dank!!! :-))

0
@MickyMousse

Du tust gut daran, wenn Du Deiner Überzeugung treu bleibst. Lass´Dich nicht verrückt machen!

Alles Gute Dir und Deiner Baby-maus.

0

Deine Kleine ist jetzt schon ein halbes Jahr alt. Da schlafen die Kleinen eigntlich nachts schon durch. Vielleicht braucht deine Kleine tagsüber mehr zu Essen/Trinken, damit sie nachts durchhält. Ich habe meine Kinder die ersten 6 Monate ausschließlich gestillt. Dann habe ich angefangen abends Getreidebrei zu geben. Der sättigt und das Kind kann die Nacht ohne Hunger durchschlafen, wacht also nicht durch Hungergefühle auf. Die Muttermilch ist natürlich das Beste, aber ab einem gewissen Alter braucht das Kind mehr Energie/Kalorien, damit es die Nacht ohne Hunger überstehen kann. Du musst also nicht mit Stillen aufhören, sondern nur am Abend Getreidebrei geben. Man muss ja sowieso irgendwann das Stillen durch andere Nahrung ersetzen. Das am Abend mit Brei anzufangen ist eine gute Lösung. Das Kind bekommt dadurch einen guten Tag/Nacht-Rythmus und als Mama ist man ja auch froh, wenn man nachts auch mal wieder länger am Stück schlafen kann.

ich füttere doch abends direkt vor dem schlafengehen brei. Ich füttere 3 mal am tag aber alle 3-4 stunden will sie Nachts was trinken...

0
@MickyMousse

ok, dann ist sie eigentlich satt und dass sie nachts aufwacht ist nur Gewohnheit. Vielleicht reicht es ihr auch nachts den Schnuller (Beruhigungssauger) zu geben. Vielleicht hat sie keinen Hunger, sondern möchte einfach nur nuckeln zur Beruhigung. Wenn sie tagsüber genügend Flüssigkeit bekommt und am Abend satt ist, gibt es eigentlich keinen Grund warum sie nachts noch aufwacht, außer Gewohnheit. Und das kannst du ändern.

0
@Emelina

Die Muttermilch passt sich immer dem jeweiligen Ernährungsbedarf des Babys an. Auch abends. Das Gute daran ist, dass man sich hier - im Gegensatz zu abendlichen Breigabe - keine Sorgen wegen Überfütterung machen muss. Es kann wirklich sein, dass das Baby nachts einfach nur Zuwendung sucht. Das Stillen befriedigt beides. Hunger und Bedürfnis nach Nähe. Wenn das Baby abends Milchbrei bekommt, kann es ntürlich sein, dass es nachts keinen Hunger hat und "nur" Zuwendung sein. Es muss aber nicht sein! Manchmal hat es wirklich Hunger.

Es ist sicherlich eine Einstellungssache. Ich bin den Bedürfnissen meiner Kinder immer nachgegangen. Sie wurden dennoch keine verzogenen Egoisten. Im Gegenteil. Aber sie haben gelernt, dass sie sich auf mich verlassen konnten und forderten auch später niemals sinnlos etwas ein.

0
@Schreiberlilli

Es stimmt schon was du schreibst. Die Muttermilch passt sich an. Nur irgendwann muss man ja auch mal damit anfangen, dem Kind etwas anderes als Muttermilch zu geben. In welchem Alter das sein soll muss jede Mutter selbst entscheiden. Ich habe 6 Mon. nur gestillt und die Kinder haben (ab 3 Mon.) durchgeschlafen. Erst als sich das wieder geändert hat und sie nachts wieder aufwachten habe ich den Abendbrei eingeführt - und es hat geholfen. Sie haben wieder durchgeschlafen.

0
@Emelina

@Emelina

Du hast geschrieben: "...aber ab einem gewissen Alter braucht das Kind mehr Energie/Kalorien, damit es die Nacht ohne Hunger überstehen kann."

Darauf bezog sich meine Aussage, dass die Muttermilch sich dem Ernährungsbedarf anpasst. Also deshalb ein abendliches Füttern mit Brei nicht erforderlich ist. Aber Du hast natürlich recht. Jede Mutter soll selber entscheiden, wie sie es handhabt. Nicht nur die Eltern, auch die Kinder sind verschieden.

0

Mein Kleiner hat auch fast sofort durchgeschlafen, konnte aber leider nicht stillen bzw nur sehr wenig. Mit 4 1/2 Monaten fing er plötzlich an das er Nachts auch was wollte, habe ihm dann nach ca zwei Wochen Tee anstatt Milch in die Flasche getan innerhalb von zwei-drei Wochen hat er Nachts wieder wunderbar durchgeschlafen.

Kann man stillen und Flaschennahrung kombinieren?

Wir bekommen im Juli unser Baby und ich wollte ihn so gut es geht zwischen 6 und 12 Monate lang stillen. Allerdings würde ich es schön finden wenn der Papa Abends eine Flasche gibt. 1. für die Bindung und 2.um besser vor dem Schlafen zu schauen wie viel getrunken wurde.

Ich werde natürlich auch Milch abpumpen aber ginge es auch Fertig Milch Abends zu geben? Meine Überlegung war das er dann schon den Geschmack kennt falls er mal bei Oma ist. Außerdem soll diese ja stärker sättigen und somit das Baby länger schlafen.

Oder ist das ehr schlecht da vielleicht eines bevorzugt werden könnte. Nehmen Babys die gestillt werden überhaupt eine Flasche mit fertig Milch an?

Was für Vorteile oder Nachteile hätte das zufüttern?

...zur Frage

nachts bäuerchen machen mit einem 4-monate altem baby?

Wenn ich meine tochter nachts stille, schläft sie nach einer seite ein. nehm ich sie hoch zum bäuerchen machen...wird sie unruhig und schläft nur sehr schwierig wieder ein. wenn ich aber nur eine seite stille, hat sie natürlich nach 2 std wieder hunger!

wie macht ihr das?

...zur Frage

Sind Stillkinder wirklich ruhiger?

Hallo, mein Sohn hat seit der Geburt die Flasche bekommen und ein ganzes Jahr lang geschrien und meine Tochter stille ich seit der Geburt voll, sie ist wirklich ruhig und schreit selten. Jetzt frage ich mich ob das schreien daher kam, das ich nicht gestillt habe und er meine Nähe vermisst hat? Meine Hebamme sagte, das habe nichts mit dem stillen zu tun, aber ich mache mir totale Vorwürfe. Wenn meine Tochter schreit dann helfen da ganz einfache Methoden wie Pucken und Gymnastikball. Ich trage sie im Tragesack herum und stille die ganze Nacht, tagsüber lege ich sie sehr oft an. Die Beziehung zwischen uns ist intensiever, sie bleibt nicht beim Papa oder Oma. Bei meinem Sohn hat nichts von all dem geholfen, beide haben den Schnuller nicht genommen und mein Sohn wollte die ganze Nacht die Flasche haben zum nuckeln.

Hat mein Sohn deshalb soviel geschrien, weil ich ihn nicht gestillt habe? Oder wie sind eure Erfahrungen?

...zur Frage

Wie lange braucht ein Baby Milch?

Hallo stille meinen 6 Monate alten sohn noch...

Falls ich in der nächsten zeit abstillen würde ....
Braucht er dann pulver milch oder garkeine oder kuhmilch oder was ??

Danke für eure Tips

...zur Frage

Meine Mutter (50) hat durchschlaf störungen?

Hallo zusammen,

Heute habe ich mit meiner Mutter geredet und sie schläft seit längerem bzw. seit einer ewigkeit schlecht. 1. wacht sie bei jeder Kleinigkeit auf, was als Mutter natürlich auch normal ist aber 2. wacht sie oft einmal um 1 Uhr auf und ist dann bis 4 Uhr wach.

Das hat sie schon lange, wenn es ganz übel kommt schläft sie nur eine Stunde die Nacht. Wenn es einer ihren Kindern oder Enkelkindern nicht gut geht oder sie Stress mit ihrem Ehemann hat oder ich z.b. ein Bewerbungsgespräch hatte, dann schläft sie auch total schlecht. Und wenn man viele Kinder hat und viele Enkelkinder und dann alle mal etwas haben, sind das einige Nächte die sie schlaflos verbringt.

Aber mehr hat sie einfach mühe beim Durchschlafen und das auch ohne Grund.

Nimmt das, auf das Alter hin, zu? also das man je älter man wird desto schlechter schlafen kann. Mir ist klar das man als Mutter schlechter schläft bzw. bei jeder kleinigkeit aufwacht, also bevor man Mutter wurde. Das ist bei mir auch so. Mittlerweile wache ich oft auch wenn ich etwas höre oder spüre (auch wenn es nicht von meinen Kids kommt) Daher schlafe ich lieber alleine im Bett :D

Habt ihr tipps was ihr eventuell helfen könnte oder warum sie das hat? Sie möchte sowieso keine Medikamente dagegen nehmen (vor allem keine Chemische). Ach und falls das zur Sache tut, sie hatte Eisenmange Vitamin D3 und B12 Mangel, aber das wurde schon alles aufgepäppelt. Eiseninfusion und für die Vitamine nimmt sie auch was. Sie nimmt auch sonst sehr viele gute Ersatzsachen ein, also alles Natürlich. (weiss aber nicht alle Namen)

Danke schonmal.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?