Wie lange dauert Trauer? Wann ist es Zuviel?

13 Antworten

Tut mir sehr leid, dass Deine Mutter gestorben ist. Ich bin 24 und habe meine Mutter vor einem Jahr auch sehr plötzlich verloren. Ich weiß daher ziemlich genau, wie Du Dich fühlst und wie komisch diese Emotion ist, die man Trauer nennt.

Jeder Mensch verarbeitet Trauer anders. Manche Menschen stürzen sich in die Arbeit. Manche Menschen liegen im Bett und können einfach nicht aufstehen. Bei mir war es ein ähnliches auf und ab, wie bei Dir, und genauso wie Du habe ich mich gefragt "wieso ist es so einfach? Wieso heule ich nicht ununterbrochen? Ich habe meine Mutter verloren, meine einzige Mutter, die eine von zwei Konstanten meiner Welt". Das resultierte darin, dass ich mich noch schuldiger fühlte als ohnehin schon. Gedanken wie "Du musst viel mehr trauern" oder "hast Du sie wirklich geliebt, wenn Du so wenig empfindest?" kamen hoch. Lass das bitte nicht zu. Denn all das stimmt nicht.

Trauer ist, 'tiefenpsychologisch betrachtet', eine Bedrohungssituation. Man ist selbst zwar nicht körperlich verletzt, jedoch ist man nicht in der Lage, rationale Entscheidungen zu treffen. Kurzum, man ist angreifbar. Was Dein Gehirn gerade tut ist Schadensbegrenzung. Es sperrt alle 'nicht hilfreichen' Gedanken und Emotionen weg, damit Du funktionieren kannst. Das klappt meistens jedoch nicht lange, sodass die Emotionen irgendwann die Mauer durchbrechen, die das Gehirn um sie herum aufgebaut hat. Und das sind dann die Momente, in denen man einfach nur am Boden liegt und weint, sich die Seele aus dem Leib schreit und keinen Schmerz spürt.

Das, was Du fühlst, ist - auch wenn es komisch klingt - vollkommen normal.

Wichtig ist, dass Du Die Mauer nicht plötzlich abbaust, sondern Stück für Stück.

Stell Dir ein kleines Dorf in einem Tal vor. An diesem Tal läuft ein Fluss entlang, der aus einem großen Staudamm mündet. Dieser Staudamm beinhaltet riesige Wassermengen, die von einer Mauer zurückgehalten werden. Das Dorf mit seinen Einwohnern und Häusern bist Du. Es steht für die sozialen Kontakte, die sozialen Mauern und generell für Dein Leben, wie du es führst. Der Fluss steht für die negativen Emotionen, die Du auf einmal aufnehmen kannst. Sie sind immer irgendwo da (niemand von uns kann nur glücklich sein), aber sie fließen gemächlich vor sich hin - es ist kein reißender Bach. Er ist nicht gefährlich.

Was Dir jetzt passiert ist, ist dass der Damm gebrochen ist. Diese ganzen riesigen Wassermassen, von denen Du nicht wusstest, dass sie existieren, stürzen auf einmal auf Dein Dorf nieder. Dein Leben, wie Du es kanntest, gibt es nicht mehr. Der Fluss ist zu einem reißenden Strom geworden und alles, was er hinterlässt, sind Trümmer Deines Dorfes - des Lebens, das Du einmal kanntest.

Auch wenn es verlockend und tröstend ist, diese Melancholie.. mit der Zeit musst Du lernen, wie man die Trümmer wieder aufbaut, damit Du wieder darin leben kannst. Und das schafft man nach einem solchen traurigen Erlebnis nicht alleine. Ich spreche aus Erfahrung. Bitte, bitte such Dir liebe Menschen, mit denen Du reden kannst. Die Trümmerteile sind für Dich alleine zu schwer. Du gehst kaputt daran, wenn Du versuchst sie alleine zu heben.

Der Schmerz über den Verlust Deiner Mutter wird immer bleiben. Er wird Teil Deines Lebens, bzw. er ist bereits Teil Deines Lebens. Aber es wird mit der Zeit nicht mehr so weh tun. Die Wunde wird irgendwann verheilen - aber eine Narbe hinterlassen.

Ich wünsche Dir, dass Du es schaffst Dir diese Narbe eines Tages anzusehen und Dich an die schönen Zeiten mit Deiner Mutter zu erinnern. 

Unsere Lieben gehen nie wirklich von uns.

Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute
Noeru

Liebe Noeru, ich danke dir für deine Antwort und diese so passenden Worte! Du beschreibst das alles so passend! Irgendwie hab ich das Gefühl, dass es einen nur Menschen mit ähnlichen Verlusten verstehen können.. Auch ich wünsche dir mein herzliches Beileid und hoffe, du wirst weiterhin stark sein und dein wundervolles Dorf aufbauen und beschützen können.
Ich habe nicht viele Freunde, habe ich nie gebraucht. Meine Freunde sind meine Schwestern und mein Mann. Für erstere muss ich als große nun stark sein und mein Mann sagt zwar, dass er mich versteht, aber an seiner Art merke ich, dass er zu diesen Gefühlen keinen Zugang hat. Er versteht nicht, dass obwohl doch alles schon wieder gut war, nun diese Trauer so schrecklich doll wieder kommt. Ich glaube langsam schon, dass ich Vl einen Therapeuten bräuchte.. Aber ich komme mir so doof vor.. Was soll ich dem erzählen.. Der wird sagen, dass ist doch normal.. Ich habe nur Angst, dass ich das vielleicht doch nicht so gut überstehe, weil mein Körper auch sehr stark psychosomatisch reagiert :-(
Ich wünsche dir und deinem Dorf weiterhin viel Kraft und dass ihr von Fluten verschont bleibt <3

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@drini87

Ich verstehe Dich gut.. es ist schön zu hören, dass Du eine Familie hast, die Dir Nähe schenken kann. Ich für meinen Teil habe keine weitere Familie - keine Geschwister, keine wirklich engen Freunde und mein Vater hatte vor 6 Jahren (noch bevor meine Mutter verstorben ist) einen Schlaganfall. Er liegt mit Pflegestufe 3 in einem Pflegeheim, kann nicht sprechen und sich kaum bewegen.

Eigentlich hätte ich mich damals schon gern um einen Therapeuten gekümmert, aber zu dieser Zeit wurde bei meiner Mutter Krebs diagnostiziert und ich habe mich persönlich zurückgestellt. Das rächt sich heute und auch wenn ich meine Entscheidung von damals nicht bereue, sehe ich heute, was das warten in mir drin angerichtet hat.

Therapeuten bzw. Traumetherapeuten zu finden, ist ein sehr schwieriger Prozess. Mir fällt besonders schwer, dort anzurufen. Denn fast immer wird man gebeten 'kurz' zu beschreiben, warum man eine Therapie beginnen möchte. Wie beschreibt man 6 Jahre Hölle in ein, zwei Sätzen? Dieses ständige Wiederholen ist schwer. Bitte einen Deiner Lieben, bei dem Telefonat dabei zu sein. Halte seine / ihre Hand. Das hilft ungemein. Gib die Suche nach einem Therapieplatz nicht auf, auch wenn längere Wartezeiten entstehen können. Deine Seele ist verletzt. Wenn Du Dich nicht um die Wunde kümmerst, eitert sie, blutet und geht immer wieder auf.

(Bitte entschldige, falls Dich meine Beschreibung nach der Suche nach einem Therapieplatz abgeschreckt hat - ich möchte Dich auf keinen Fall entmutigen, eher darauf vorbereiten.)

Ah, noch eine Sache... wenn Du sagst, dass Dein Mann Deine Gefühle nicht so sehr nachvollziehen kann: Das kann für beide Seiten sehr schwer sein. Für Dich, weil Du Dich alleine und unverstanden fühlst, und für ihn, da er Dir sicherlich so gerne helfen möchte, aber nicht weiß, wie. Wenn Du weißt, was Dir hilft, teile es ihm mit. Das schlimmste ist, wenn wegen dem traurigen Ereignis eure Beziehung leidet. Nimm Dir Freiraum, wenn Du ihn brauchst, aber teile es ihm mit, damit er versteht, warum Du Dich verhälst, wie Du es tust (falls Du es selbst weißt. Schwieriges Thema, ich weiß..)

Falls Du darüber hinaus das Bedürfnis haben solltest mit jemandem zu reden, der ähnliches erlebt hat, möchte ich Dir gern meine Hilfe anbieten. Natürlich nur, falls Du das möchtest.

Alles Liebe
Noeru

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@Noeru

Ah, vergessen... wegen Deinen Bedenken mit dem Therapeuten:

Die nehmen das sehr, sehr ernst, und Deine seelische Wunde ist ja jetzt wirklich nicht klein. Es gehen Menschen zu Therapeuten, die aus unserer Sicht (bitte nicht falsch verstehen) eigentlich keine Probleme haben. Menschen können Schmerz nur an ihren eigenen Erfahrungen messen.

Für Person A ist die Trennung vom Partner das schlimmste auf der Welt, für Person B eben der Verlust eines geliebten Menschen. Beides ist legitim. Beides ist okay. Das muss jeder Mensch für sich selbst entscheiden (bzw. es wird für ihn entschieden. Das Unterbewusstsein ist schon lustig).

Falle bitte nicht in das Gedankenmuster rein, dass Du keine Hilfe nötig hast, da 'Dir der Therapeut genau das sagen wird, was Du schon weißt'. Eben, dass 'es vollkommen normal' ist. Ja, er wird das sagen. Aber er wird es nur sagen, damit Du es für Dich akzeptierst. Wenn Du das bereits getan hast, dann kann er mit Dir an anderen Dingen arbeiten wie mit jemandem, der diese Erkenntnis noch nicht hatte.

Du wirst erstaunt sein, was dieser Mensch alles in Dir lesen kann. Aus kleinsten Gesten Deinerseits können sie ganze Verhaltensmuster herauslesen. Mit Sicherheit wird man Dir dort viel sagen, was Du schon weißt. Aber Du wirst - wenn Du am erzählen bist - für Dich selbst ganz neue Erkenntnisse über Dich selbst machen. Ich persönlich hatte ein paar dieser Momente, in denen ich erzählt habe wie das war, und plötzlich öffnete sich eine Tür in meinem Gehirn, die vorher fest verschlossen war. Ich hatte tatsächlich vorher keinen Zugriff auf diesen Gedanken. Erst, als man mich dorthin geleitet hatte (durch gezieltes Fragen), konnte ich die Tür öffnen. Man erkennt eine ganz neue Seite an sich selbst und die kann einem helfen, besser mit der Situation zurecht zu kommen.

Das wollte ich noch unbedingt hinzufügen, da ich es oben vergessen hatte zu schreiben

LG
Noeru

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Das tut mir alles so leid für dich :-( diese Situation allein durchleben zu müssen, muss noch viel schlimmer sein :-( fühle dich von mir gedrückt!
Ein Schlaganfall war auch der Grund, warum wir die Geräte abgestellt hatten.. Der scheint während der Not-OP entstanden zu sein und das Ergebnis war halbseitige Lähmung und Verlust des sprachzentrums. Da der Krebs gestreut hatte, was meine Mama Gott sei dank nicht mehr erfuhr, wäre sie binnen 6 Wochen gestorben. Sie aufzuwecken um ihr zu sagen dass sie stirbt, haben wir nicht übers Herz gebracht. Wir wollten sie in Ruhe und in Frieden gehen lassen..
Ich weiß leider bereits wie schwer es ist einen Therapieplatz zu erhalten. Wir haben lange, bis heute ohne Erfolg, für meine Schwester gesucht. Mir macht auch die Statistik Angst. Danach geht jede zweite Therapie nach hinten los :-( aber ich habe wirklich sorge, ich könnte es sonst nicht schaffen gesund zu bleiben :-( suchst du denn noch, oder hast du aufgegeben? Bitte such du weiter! Das ist wichtig!

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@drini87

Wie schrecklich... Krebs ist so eine beschissene Krankheit... ich denke, ihr habt trotz der grauenhaften Situation das richtige getan. Deine Mutter musste so nicht noch mehr leiden, als sie es wahrscheinlich eh schon tat... ähnlich wie bei meiner Mutter, nur dass mir die Entscheidung mit den Maschinen abgenommen wurde. Mir hilft an manchen Tagen, dass meine Mutter jetzt sicherlich keine Schmerzen mehr hat. Es ist ein Gedanke, bei dem ich manchmal lächeln kann. An anderen Tagen kann ich den Gedanken nicht so einfach 'weglegen'. Ich hatte leider nicht die Möglichkeit, mich bei ihr zu verabschieden. Aber ich war da, als sie gestorben ist, und habe sie ihm Arm gehalten und mir ihr gesprochen. Es heißt, der Hörsinn ist einer der letzten Sinne, die man dem Tod nahe noch hat. Auch wenn sie mich nicht gesehen hat, hat sie mich mit Sicherheit gehört.

Ich habe die Suche nach einem Therapieplatz aufgegeben. Das hat aber sicherlich auch viel mit der Zeitspanne zu tun, über die ich das alles schon mit mir rumtrage. Der Schlaganfall meines Vaters, die Krebserkrankung meiner Mutter, die Chemo und Bestrahlung meiner Mutter und wie es ihr ging, der Verlust und das Unverständniss von Freunden und Verwandten, der Suizidversuch meiner Mutter, das sie einweisen lassen müssen, ihre Lungenembolie, den Beinverlust...

An den meisten Tagen merke ich das Gewicht auf meinen Schultern nicht. Es ist tatsächlich so, dass ich mit Freunden oder Arbeitskollegen lachen kann. Man ist kein 'Trauerkloß', der in der Ecke sitzt und weint. Das ist das schlimme daran. Ich habe mich diese ganzen 6 Jahre so sehr verstellt, verkrümmt und verbogen, dass ich selbst nicht mehr weiß, wie ich bin oder wie es mir geht. 
Tatsächlich ist es so (auch nicht erst seit gestern, sondern ungefähr 4,5 Jahre), dass ich keine Gefühle mehr habe. Natürlich kann ich lachen und weinen, allerdings kommt das nicht an MICH ran. Das, was ich zeige, sind Emotionen. Das, was mir fehlt, sind Gefühle. Also die innere Reaktion auf eine Emotion. Sowas wie Freude oder Trauer. Das habe ich nicht mehr. Wenn ich weine, weiß ich nicht wieso. Meistens habe ich dann nur eine Erinnerung im Kopf. Mein Hirn sagt mir dann "ja, das ist traurig" und dreht den Wasserhahn auf. Aber mehr läuft da nicht ab.

Das ist auch okay, denn das ist die Schutzfunktion des Gehirns. Mein Gehirn hat das ganze negative irgendwann direkt in den Papierkorb des Unterbewusstseins geschickt, ohne mich vorher zu fragen, und die Tür dahinter abgeschlossen. Das ist richtig und wichtig, denn sonst hätte ich nicht weiterleben können. Dass das nach 6 Jahren immer noch so ist, ist meine Schuld.

Und das meinte ich mit warten. Es ist nicht okay zu warten, wenn man innerlich verblutet. Je früher man handelt, desto besser. Lass Dich nicht entmutigen. Vergiss nicht, dass Du leben - und nicht überleben - willst.

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Ja, so schlimm es klingt, aber ich denke leider auch, dass es das beste war. Sie hatte einen schönen schnellen Ausstieg.. Aber zurück bleiben wir 😢
Das was du beschreibst tut mir so unendlich leid für dich 😢 du musst wirklich unbedingt eine Therapie machen!!! Das darf so kein Zustand sein! Dein Leben sollte so viel mehr  bieten.. Nicht nur überleben, sondern leben! Das ist so wichtig! ❤️

Ich glaube ich habe dich bei FB gefunden. Du hast ein gezeichnetes Bild, oder? Darf ich dich da antexten? Hier wird es so unübersichtlich 🙄

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@drini87

Ich denke, ich werde in meinem Urlaub nochmal versuchen. Eine Therapie zu finden. Ich bin allerdings schon so oft weggeschickt worden mit den Worten "ich sei nicht komplex genug" oder "ich müsse zuerst wissen, was ich will", dass ich nicht sehr große Hoffnungen habe.

Du kannst mich sehr gern auf FB hinzufügen. Von dem Link in meinem Profil kann man meinen FB-Nutzernamen ganz gut ableiten.

Würde mich sehr freuen, bald von Dir zu hören.

LG
Noeru

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Das man trauert ist ja wohl normal. Aber jeder reagiert anders, ob in der Heftigkeit oder auch was den Zeitraum angeht. Generell muss man aber den Tod akzeptieren und die Erinnerungen an deine Mutter sollten nur noch positiv sein.

Wahrscheinlich fehlt dir jemand, der dich im Moment wieder "hochbringt" wenn die Trauer überhand nimmt. Da solltest du jemanden haben, dem du vertrauen kannst und der dich aufbaut.

Evtl. einen Sozialarbeiter oder Priester.

Erst mal mein herzliches Beileid! 

Ich denke, Dein Verhalten ist völlig normal und verständlich. Trauer ist ja kein unbedingt "durchgängiges" Gefühl, das ständig vorhanden ist/sein muß, sondern das z.B. bei Beschäftigung/Arbeit und Ablenkung aller Art in den Hintergrund treten kann, aber auch schnell wieder hervor tritt, wird man an den Verstorbenen erinnert. Die Trauer um Deine Mutter wird Dich den Rest Deines Lebens begleiten....aber in einigen Monaten oder Jahren wird Dich die erinnerung an Deine Mutter nicht mehr nur traurig machen, sondern Dich auch zum Lächeln bringen.

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