Wie lange dauert es, bis ein Arbeitszeugnis erstellt ist?

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4 Antworten

Da dir durch das nicht erhaltene Zeugnis durchaus finanzielle Nachteile entstehen können, würde ich auch mal eine anwaltliche Erstberatung beim Fachanwalt (ist nicht so teuer) ins Auge fassen und vielleicht sogar Schadenersatzforderungen geltend machen. Der kann sich dann auch gleich das (dann hoffentlich schnellstens erstellte) Zeugnis auf "gewisse Formulierungen" hin ansehen und umgehend Nachbesserung fordern.

Das mit dem "nicht so teuer" ist als relativ zu betrachten. Auch weiß ich nicht, was Du unter teuer verstehst.

Fakt ist, dass eine Erstberatung zwischen 100,- € und 250,- € kosten kann - je nachdem, an welchen "Rechtsverdreher" man gerät.

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@Nightstick

Ich hatte vor nicht all zu langer Zeit € 40.- bezahlt. Und der war gut.

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Deine Schwester hat vollkommen Recht!

Fertige ein Schreiben an Deinen Ex-Arbeitgeber, in dem Du alles Vorhergehende erwähnst, und noch einmal Dein qualifiziertes (!) Zeugnis anforderst. Darin setzt Du eine Bearbeitungsfrist von 14 Tagen.

Das Schreiben schickst Du per Einwurf-Einschreiben ab. Beim Postamt erhältst Du einen Einlieferungsnachweis, mit dessen Hilfe Du sogar die Zustellung per Internet nachverfolgen kannst.  

Den Termin musst Du natürlich genau überwachen. Sollte das Zeugnis dann noch nicht da sein, meldest Du Dich hier wieder in diesem Thread.

Viel Erfolg!

Lass dich nicht hinhalten. Die haben da sogar Textbausteine, das ist innerhalb eines Tages erstellt. Schick ein Einschreiben mit Frist von 7 Tagen, andernfalls du dich genötigt siehst, rechtliche Schritte einzuleiten.

So ein ähnliches Problem hatte ich ja auch mit mein Ausbildungsvertrag. Ich musste ziemlich oft zu mein Arbeitgeber gehen. Im Sommer bekam ich per Post mein Ausbildungsvertrag, diesen musste ich anschließend zurückschicken (hab da noch nicht gewohnt.)
Musste dann bis Oktober warten, bis ich den bekam.

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Dauert die Ausfertigung gar zu lange - Firmen lassen sich oftmals sehr viel Zeit - dann ist das schriftl. anzumahnen. Hilft auch das nicht, kann man auch vor dem Arbeitsgericht klagen.

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