Wie lange dauert eine Radiochemotherapie bei Lungen krebs?

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3 Antworten

Zunächst kommt es -wie so oft- auf Tumortyp (z.B.: Kleinzeller oder nicht), Stadium und andere Eigenheiten des Patienten an (z.b. Nierenfunktion etc.).

Die Chemotherapie kann über viele Zyklen verteilt monatelang gegeben werden, wenn sie wirksam ist, und damit die Überlebenszeit deutlich verlängern.

Die Bestrahlung dauert - je nachdem, ob palliativ oder ob ein kurativer Ansatz besteht, zwischen einigen Tagen (bei sehr schlechter Prognose, z.b. auch bei der sog. "oberen Einflussstauung") und (meist) ca. 6-7 Wochen, wenn eine Heilung möglich erscheint.

Nach der Bestrahlung des Tumors im Lungenbereich wird, sofern sich ein deutliches Ansprechen (also eine Verkleinerung) des Tumors nachweisen lässt, die vorbeugende Bestrahlung des Gehines empfohlen, weil in einem hohen Prozentsatz ein Lungenkarzinom zu Hirnmetastasen führt. Dies kann durch eine Hirnbestrahlung in vielen Fällen verhindert werden.

Das ist von Fall zu Fall verschieden. Ich habe einen Arbeitskollegen, der bekommt die Chemo und Bestrahlungen nun seit genau 10 Monaten. Trotz dieser Dosis hat er nur eine Überlebungschance von einem Jahr mit dieser Therapie. Wenn er diese nicht angeholt hätte, hätte er noch 3 Monate gehabt. Ist unterschiedlich, der Kollege hatte aber einen bösartiges schnellwachsendes Karzinom und vermutlich hatte dieses schon gestreut.

Habe heute morgen in der Firma einen Anruf von der Tochter des Kollegen bekommen. Der Kollege ist gestern Abend ganz friedlich auf der Couch eingeschlafen. Dann hatte er noch 10 Monate wie die Ärzte vorausgesagt haben.

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ich denke es hängt davon ab wie weit der krebs vortgeschritten/gestreut hatt...besser onkel doktor fragen

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