Wie lange dauert die Umstellung von Beschlagen ZU Barhuf?

5 Antworten

Kommt drauf an, was man unter der "Dauer einer Umstellung" versteht ;-)

Der Hufbearbeiter braucht ca. 15 min, um schonend den Beschlag abzunehmen. Das Gezerre an den grade mal halbwegs aufgenieteten Nägeln, das viele Schmiede machen, ist halt nicht sonderlich schonend, da wirken ganz schöne Kräfte im kompletten Pferdebein. Daher klopfen die guten Barhufleute alle die Nägel von oben durch, bis sie sie unten einzeln ziehen können. Jeder Nagel einzeln minimiert die Belastung erheblich.

So lang dauert die Umstellung.

Oft ist es sinnvoll, dann gleich zu bearbeiten für's Barhuf laufen, in anderen Fällen muss der Hufbearbeiter erst mal sehen, wie die Pferde sich selbst die Hufe ablaufen und nehmen nur die gröbsten Ecken und Kanten weg, dass die Ausbrüche im Rahmen bleiben und bearbeiten nach 1 bis 2 Wochen ordentlich. Kommt auch ein bisschen auf den Anfahrtsweg des Bearbeiters an. Wenn er weit zu fahren hat, verzichtet er auf dieses erste sehen. Sieht er ja bei der nächsten Bearbeitung auch.

Dann kann die Hufstellung nach doch immerhin (Frühling = spätestens April) 7 Monaten nicht mehr einwandfrei sein, die Nebenwirkungen des Beschlags setzen ja sofort ein, nur wie stark sie ausfallen, kommt zum einen drauf an, wie gut der Huf für den Beschlag bearbeitet war, wie die Intervalle waren und wie sinnvoll auch Auswahl und Ausführung des Beschlags an sich waren. Das muss halt wieder raus wachsen und da kommt es ganz darauf an, wieviel sich hier getan hat in der Zeit.

Auch das kann die Dauer einer Umstellung sein.

Generell wäre es mir die Sache nicht wert, deshalb zu beschlagen und das dann auch noch so lange. Distanzen können gut mit Schuhen geritten werden und ein Paar schafft bei mir locker 1.000 km vor Verschleiß, eher das 2- bis 3-fache. Weil die Nebenwirkung, dass sich der Huf für den Beschlag zurecht wächst und dann wieder zurück muss, ist ja nicht nur Nebenwirkung im Moment, sondern dieses hin und her belastet auch den Bewegungsapparat - grade bei Pferden, die so viele km zurücklegen.

Wichtig wäre mir, dass die Bearbeitung ein Barhufprofi, spricht Huforthopäde macht. Das alleine schon deshalb, weil ich bisher noch nie einen gute Schmied-Barhuf gesehen habe, der von den Lastverhältnissen das Pferdebein möglichst günstig stellt. Wir haben heute so viele Verschleißerkrankungen, das ist schon auffällig und müsste nicht sein. Dann sehe ich auch bisher keinen Schmiedhuf, der bei viel Abrieb so mit Wachstum gegenhält wie der Huforthopädenhuf - ist auch jedesmal erklärlich, weil durch die nicht gelungene Lastoptimierung auch nicht so gut Horn gebildet werden kann, wie manchmal nötig wäre.

Kommt ganz drauf an. Ich denke aber, dass das allerspätestens nach 2-3 Monaten durch sein sollte, wenn es überhaupt Probleme gibt. 

Ich würde allerdings nicht mehr beschlagen lassen, sondern Hufschuhe besorgen. 

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