Wie lange darf man max. mit einem Pferd fahren (Hänger)?

6 Antworten

Habe ben ein ähnliche Frage beantwortet, daher habe ich jetzt mal nur den Text kopiert und das was dich nicht betrifft weg gelassen: 

Wir sind vor kurzem von Bayern nach Schleswig-Hostein gefahren. 900 km, 14 Stunden Fahrt (wegen Stau, sonst 12 Stunden) mir zwei Großen Pausen von ca. 40 Minuten, in denen Kraftfutter und Wasser gegeben wurde.
Ach ja wir haben im Übrigen 6 Pferde: 3 Stuten, 1 alten Wallach, einen frisch kastrierten Wallach und einen Hengst. Der Hengst wurde von uns in einem guten Hänger transportiert, der Rest der Pferde wurde von einem Transporter befördert. 

Der Fahrer nannte sich Herr Bauer soweit ich weiß und kannte sich recht gut aus, wusste wo er hingreifen muss, als unsere junge Stute nicht nicht einsteigen wollte und gab uns ein paar Tipps. Vorher hat er alles mit uns abgesprochen. Außerdem hat er eine Kamera im Transporter, mit der er die Pferde ständig überwachen konnte, was vor allem für unsere alte Stute wichtig war. Der Transporter und auch unser Hänger haben eine gute Qualität uns sind stabil gebaut, ich denke das ist sehr wichtig, wenn du ein Pferd transportierst. 

Heu stand immer zur freien Verfügung in Heunetzten und wurde gerne angenommen. Wir haben mehrmals Wasser angeboten, doch getrunken hat keines der Pferde. Wir hatten Ca. 20-23 Grad. Bei höheren Temperaturen, hätten sie vermutlich doch etwas getrunken. Kraftfutter wirde auch gerne gefressen. 

Länger als diese 14 Stunden würde ich definitiv nicht fahren, die Pferde bauen enorm ab, vor Allem wegen dem Flüssigkeitsverlust. Nach dem Transport ist es also total wichtig, dass sie Futter und Wasser bekommen und zwar ausreichend. Wir haben extra am Zielort bereits Heucob, Mash, Hafer und Müsli deponiert. Die Nachbarn waren so nett und haben die Wassertröge gefüllt. Unsere alte Stute (32 Jahre alt) konnte die ersten Schritte nur sehr mühselig laufen und fiel beinahe hin, momentan ist sie wieder dabei gut aufzubauen und man sieht die Rippen nicht mehr. Aber ich denke du wirst dir woh eher ein jüngeres Pferd kaufen. 

Wenn du länger als 14 Stunden am Stück fahren musst, dann solltest du auf jeden Fall eine Pause über Nacht an einem Reitstall machen und genug Futter für das Pferd dabei haben bzw. wenn ein Transporter fährt und du nicht dabei bist, solltest du ihm vielleicht eine Liste geben, was gemacht werden muss, aber damit kenne ich mich dann zu wenig aus. 

Aber man kann Pferde auf jeden Fall weit transportierne. Unser Wallach kommt aus Russland, der muss ja auch irgendwie hier her gekommen sein. Der Hendgst kommt aus irgendeinem sehr südlich gelegenm Land (habe vergessen wie es heißt) und der wurde ja auch nach Deutschland gebracht.

Es ist halt wichtig, dass du Pausen einlgest, da die Pferde Stress haben und immer wieder ihr Gleichgewicht finden müssen während der Fahhrt und wenn sie angekommen sind, dann ist ja auch nicht Entspannung angesagt, sondern alles ist neu, neue Gerüche, neue Umgebung etc.

Ach und wenn man zu lange fährt (das war die Hauptfrage eines andern) dann kann dir dein Pferd einfach zusammenbrechen und im schlimmsten Falle tot sein. Soll dich jetzt bitte nicht entmutigen :-) das ist nur das schlimmste was passiern kann und passiert wohl eher selten in Deutschland. 

Viel Glück und Grüße
Lena

Das ist nach Tiertransport verordnung recht einfach :

bis 65 KM ist kein Nachweis einer Transportbefähigung notwendig.

Ab 65 KM Teilt sich das ganze in eine Befähigung A oder B

Genau in welcher was erlaubt ist kann ich nicht sagen aber der Inhalt sieht vor:

  1. Bis 8h Am Tag innerhalb Deutschlands

  2. Bei mehr als 8h und Länder übergreifend.

Des weiteren gibt es vorgaben zur Beschaffenheit des LKW oder Anhängers. Tränken / Futter und so weiter. Dies gild zwar für den Gewerblichen Transport oder den Transport fremder Pferde ist aber ein guter Anhaltspunkt um seinem Pferd nicht zu viel zu zu muten.

lg

mm

Wir haben schon Rösser aus einem anderen Land geholt - eine Freundin hat in Holland 2 Stück gekauft - und sind die Nacht durchgefahren. Es gab genug Heu und wir haben so alle 3 Stunden mal angehalten und nachgesehen und Wasser angeboten. In Amerika sind Fahrten über mehr als 1000 Miles völlig normal - allerdings sollte man das Ross dann zwischendrin mal für ein Weilchen rausholen und bewegen lassen. Bei mehr als 18 Stunden sollte man eine längere Pause einlegen, damit das Pferd die Möglichkeit zum Schlafen hat. Sie halten schon eine Menge aus - mehr als man ihnen zutraut - Trotzdem gilt: je kürzer desto besser, aber wenn es schon länger sein muss dann immer versuchen für Beschäftigung zu sorgen - immer genug Heu mitführen - am Besten erst im Hänger füttern. Für Pausen mit Wasser,bei längeren Fahrten für Bewegung und bei ganz langen Fahrten für Schlafmöglichkeiten sorgen.

Mein Pferd tobt im Anhänger, was soll ich tun?

Hey! Ich brauche dringend Hilfe! Ich habe eine Stute, die bollert die ganze Zeit im Anhänger herum, und verletzt sich dabei oft selber an den Sprunggelenken. Ich weiss einfach nicht mehr was wir tun sollen. Sie bollert wenn sie gerade sowie in einem Hänger in dem sie schräg steht, wenn wir mit 5km/h um eine Kurve fahren, oder auch wenn wir normal fahren. Sie tut es auch wenn ein anderes Pferd im Hänger ist und auch wenn sie Futter hat... Ich kann mir jedoch kaum vorstellen dass sie Angst vor dem Fahren hat, denn sie steigt JEDES mal ohne Zögern in den Hänger, jedoch beginnt sie schon zu stampfen und treten (Sie hat schon fast den ganzen Gummi vom Boden weggestampft, welchen wir schon mal ersetzt haben...) bevor wir auch nur die Rampe geschlossen haben. Wir haben schon so ziemlich alles versucht, aber nichts nützt... Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

Vielen Dank schon mal für eure Antworten!

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