Wie lange darf ein Provider meine IP Adresse speichern und muss er sie dannach komplett vernichten?

3 Antworten

Die IP-Adresse, welche einer Person zugewiesen wurde, sowie Zeit und Dauer der Internetnutzung müssen von den Internet-Providern gemäß gesetzlicher Richtlinien zehn Wochen lang gespeichert werden. Diese Informationen sollen der Verfolgung von Straftätern dienen. https://www.datenschutz.org/ip-adresse-datenschutz/#vorratsdatenspeicherung-internet-provider-muessen-die-ip-adresse-speichern

Die Behörden reagieren sehr schnell darauf, ein richterlicher Beschlus ergeht sicher innerhalb einer Woche.

Genau. Was hier gespeichert wird, sind nämlich Verbindungslogs. Die IP können sie meinetwegen in Stein meißeln und auf ewig archivieren.

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Das hat aber mit der zugewiesenen IP nichts zu tun. die §§ 96, 97 TK erlauben die Speicherung der IP gar nicht und § 100 TKG erlaubt eine max. 7-tägige anlasslose Speicherung der IP, da sie nicht abrechnungsrelevant ist.

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Die IP zur zugehörigen Kennung müssen nach 7 Tagen gelöscht werden. Den genauen Standort kann man über eine IP nicht ermitteln. Nur den nächsten Zugangsknoten.

Ok und was sind zugangsknoten?

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"Deine" Ip-Adresse speichert der Provider dauerhaft. Es ist auch eigentlich nicht deine, sondern die gehört dem Provider. Du bekommst die nur temporär zugewiesen.

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