Wie lang bleibt eine Anzeige wegen Diebstahl im Wert von 30euro bestehn?

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4 Antworten

Ich weiß nicht, was du unter bestehenbleiben einer Strafanzeige verstehst.

§ 78 bezieht sich auf die Verfolgungsverjährung. Die angezeigte Straftat kann nach Ablauf der Verjährungsfrist nicht mehr verfolgt werden.

Eine Strafanzeige ist aber nur die Mitteilung eines Sachverhalts an die zuständige Behörde. Diese entscheidet dann, ob ermittelt wird oder nicht und ob das Verfahren eingestellt wird oder ob die Tat angeklagt wird.

auf alle Fälle bis die Anzeige bearbeitet wurde und als abgeschlossen erklärt wir. Ich weiß ja nicht, ob du schon eine polizeil. Vorladung hast. Du mußt eine Aussage geben und unterschreiben. Wenn die Anzeige dann eingestellt wird, wirst du schriftl. informiert. Liebe Grüße von bienemaus63

Die Anzeige bleibt so lange "bestehen" bis sie entweder von der zuständigen Staatsanwaltschaft eingestellt wird, oder es zu einer Verhandlung vor einem Amtsgericht mit abschließendem Urteil kommt. Ich denke Du meinst etwas anderes: Du möchtest bestimmt wissen, ob die Tat im Zentralregister(Führungszeugnis) aufgenommen wird. Details sind im Bundeszentralregistergesetz nachlesbar. EIne Bestrafung wegen Diebstahl einer geringwertigen Sache (30 Euro) wird in der Regel nicht mit Freiheitsstrafe oder Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen geahndet. (Das kommt aber logischer Weise auf das Vorleben des Täters an-ich gehe von einem Erstverstoß aus)

Erst ab 90 TG gilt man als vorbestraft und die Sache wird im Führungszeugnis aufgenommen. Die Tilgungsfristen sind je nach Delikt unterschiedlich. Schau bitte ins Gesetz.

Ich meinte wie lang ,der Arbeitgeber nachschaun kann ,ob auf mich eine Strafanzeige beruht.

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@Lauren12

Der Arbeitgeber hat KEIN Recht in Dein Führungszeugnis Einsicht zu nehmen. Es sei denn Du bewirbst Dich bei einer Behörde. Diese fordert dann ein solches Zeugnis an. Ansonsten entscheidest DU ob Du ein solches Zeugnis einem zivilen Arbeitgeber vorlegen möchtest oder ob Du Dich eben dann nicht bewirbst. Aber selbstständig nimmt niemand Einblick in Deine Akten. Das dürfen dur Gerichte, Staatsanwaltschaften oder oberste Bundesbehörden bei vorliegendem Grund und auch nicht mal eben so.

Ansonsten kannst Du auch selber ein Führungszeugnis über Dein Einwohnermeldeamt anfordern. (Kostet eine geringe Gebühr)

Nochmals: google Bundeszentralregistergesetz und lies nach !!! Danke

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@Buschist

Mein Antwort ist völlig richtig Du Klugscheisser. Nur die Frage nicht richtig gestellt. Ich kann doch nicht hellsehen, was der will

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5 Jahre gem. § 78 III Nr. 4 StGB.

Hallo. Du zitierst hier die VERFOLGUNGSVerjährung einer Tat. Das paßt aber hier nicht.

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Also 5 Jahre bleibt es im Führungszeugnis?

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@Lauren12

google nach Bundeszentralregistergesetz und schau dort in die Tilgungsfristen. Die 5 Jahre von Zibet in den Raum gestellt betreffen lediglich die Verjährung der Verfolgungsfähigkeit !!! (Siehe auch Erklärung weiter oben). Das hat überhaupt nichts mit dem Eintrag in das Führungszeugnis zu tun.

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