Wie läuift das mit Staatlich nicht annerkannten Berufen?

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4 Antworten

Es gibt viele Berufe, die nicht staatlich anerkannt sind. Hat seine Vor- und Nachteile. Trotzdem gibt es ganz normale Schulen und Unternehmen, die diese Berufe ausbilden. 

Vorteil von nicht staatlich anerkannten Ausbildungen ist halt, dass die Schule selber bestimmen kann. Zum Beispiel können Prüfungsfächer etc selber bestimmt werden, ebenso die Prüfungsaufgaben. Nachteil ist natürlich, dass evtl. nicht alle in diesem Beruf Ausgebildeten auf dem selben Level sind.

Und wenn ich so Kommentare von manchen hier lese, da geht mir echt das Messer im Sack auf. 

Nur weil eine Ausbildung nicht staatlich anerkannt ist, heißt das nicht, dass die Leute oder die Ausbildung nichts taugt. Großes Beispiel für nicht staatlich anerkannte Berufe: Operationstechnischer Assistent. 

Ein wohl verdammt wichtiger Beruf, der auch extrem gesucht ist. Ich kenn niemanden, der nach der Ausbildung nicht gleich eine Stelle gefunden hat. Prinzipiell bekommt da jeder nach der Ausbildung eine Stelle, weil dieser Beruf so gesucht ist. Und wo würden wir da hinkommen, wenn man sagt, die Leute taugen nichts, weil nicht staatlich anerkannt? 

OTAs kämpfen schon seit Jahren um die staatliche Anerkennung, immerhin gibt es den Beruf schon seit mehr als 10 Jahren und ist ja, doof ausgedrückt, einfach nur die direkte Ausbildung zur OP-Schwester ohne den Umweg über die Krankenpflegeausbildung. Also an sich kein neues Berufsfeld, nur eine kürzere Ausbildung und vom theoretischen her viel tiefergehender sogar. Es ist halt etwas spezieller, da sich die OTA Ausbildung speziell auf den OP bezieht und eben weniger auf das Pflegerische. OP-Schwestern tun sich von dem her noch einfacher, eine Stelle zu finden, weil man sich nicht nur im OP einsetzen kann, sondern durch ihre Ausbildung zum Krankenpfleger eben auch auf Station etc. OTAs können von dem her eigentlich nur im OP und in der Instrumentenaufbereitung arbeiten. Aber an sich machen OP-Schwestern und OTAs genau die gleiche Arbeit.

Ich würde mit solchen Aussagen gut aufpassen, da kann man verdammt anecken... und vielen Leuten ist gar nicht bewusst, wie viele Berufe nicht staatlich anerkannt sind...

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Du kannst Tierphysiotherapeut, Tierheilpraktiker oder Hundetrainer und viele andere Berufe ausüben, ohne überhaupt eine Ausbildung gemacht zu haben.

Niemand kann dich daran hindern, ein entsprechendes Schild mit einer nicht geschützten Berufsbezeichnung an deine Tür zu hängen.
Ich kann auch inserieren und mich als Lebensberater verkaufen.
Und wenn es Leute gibt, die für deine angebotene Leistung bereit sind zu zahlen - na o.k.

Es gibt in diesen Bereichen  richtig gute Leute. Die meisten haben sich ihr Können selbst erarbeitet.
Es gibt auch selbsternannte Institute, die Kurse für ziemlich viel Geld anbieten und dann bunte Zertifikate ausdrucken. Ich habe welche von innen gesehen: unterirdisch.

Der Vorteil von staatlich geregelten Ausbildungen sind einheitliche Lern- und Prüfungsinhalte, die den Klienten einen Mindeststandard garantieren.

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Doch, es gibt Ausbildungen dafür ;)

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Kommentar von Stormer
03.05.2016, 22:21

Echt? Was hat das dann mit dem staatlich nich annerkannt dann überhaupt für ne auswirkung ?

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Kommentar von Tarsia
03.05.2016, 22:23

Klar kann sich jeder so nennen aber die Leute ohne Ausbildung können es einfach nicht. Geld kann man damit trotzdem sehr gut machen

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Es gibt für alles Ausbildungsangebote - Du solltest mal googeln.

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