Wie läuft es in so einer psychatrie ab?

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6 Antworten

Es kommt auf die Klinik an. Mit viel Glück werden Suizidgedanken als das behandelt, was sie sind: als Sehnsucht nach Leben. Das heißt: dass herausgefunden wird, was der Tod bieten kann, was das Leben nicht bieten kann. Und hierbei Wege bauen, wie das Leben doch wieder mehr an Attraktivität gewinnt, als der Tod.

Also an dem arbeiten, was Dich runterzieht. Schritt für Schritt.
Allerdings nicht alles in der Klinik *durcharbeiten*. Das ist in der Regel nicht möglich. Vor allem, wenn die Probleme bereits über mehrere Jahre hinweg gehen und sie sich somit schon etwas "eingefahren" haben.

Gut, mit einer psychischen Erkrankung ist es gewiss  VORERST ein Ausschlussgrund als Pilot oder in der Armee zu arbeiten. ABER wenn Du die Symptome (und Dich) *im Griff hast*, dann kann das Berufsziel auch später angestrebt werden.

Verbauen tust Du Dir gar nichts. Vielleicht eine Hoffnung, meinetwegen. Aber trotzdem gibt es noch andere Gründe.

Mir hilft es manchmal an jemanden zu denken, der körperlich eingeschränkt ist. Und trotzdem seinen eigenen Weg gegangen ist. Weil es möglich ist. Weil ein Stop-Schild noch lang keine Endstation sein braucht. Manchmal ist es auch lediglich ein kurzes Innehalten, um dann weiterfahren zu können.....

Wege finden, was Dir im Leben fehlt. Eventuell mit therapeutischer Begleitung.

Dir wünsche ich, dass Du Dein Leben verwirklichen kannst!

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Kommentar von ereute
06.03.2017, 00:00
Mit viel Glück werden Suizidgedanken als das behandelt, was sie sind: als Sehnsucht nach Leben. Das heißt: dass herausgefunden wird, was der Tod bieten kann, was das Leben nicht bieten kann. Und hierbei Wege bauen, wie das Leben doch wieder mehr an Attraktivität gewinnt, als der Tod.

Top Definition!

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Da du dich mit der Zukunft schon selbst beschäftigst , geh ich davon aus das man in der Klinik darauf aufbauen wird und mit dir zusammen Perspektiven heraus arbeitet , um deine suizidgedanken durch neue Hoffnung und Energie zu ersetzten ..
Wie lange du da bist ist unterschiedlich , zur Krise ist man manchmal nur wenige Tage da und bei einer Therapie zwischen 6wochen und 6 Monaten das kommt drauf an , ist mega unterschiedlich ..
Da du schulpflichtig bist wird sich in der Klinik um eine Beschulung gekümmert entweder kommen Lehrer auf Station oder es gibt eine interne Klinikschule..da du dort Sachen von deiner Schule bearbeiten kannst , ist es nicht zwingend notwendig das Schuljahr zu wiederholen .. Kenne Leute , die 3 Monate stationär waren und nicht wiederholen mussten, da sie parallel zur Therapie weiterhin ihre Schulsachen gemacht haben.
Wenn du noch konkrete Fragen haben solltest , kannst du mir gerne schreiben

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Mir wurde gesagt, normal seien so 5-8 Wochen Aufenthalt.

Dir wird mithilfe von Therapien geholfen.

Es hat keinen Einfluss auf deine Zukunft, ob und wann du in einer Klinik warst geht deinen zukünftigen Arbeitsgeber nichts an.

In manchen Kliniken gibt es interne Schulen aber du musst wenn du viel verpasst hast wahrscheinlich das Schuljahr wiederholen.

Ich kann es dir auf jeden Fall empfehlen, es ist nicht das angenehmste aber viel besser als man sich vorstellt & dir wird geholfen!

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Wie kommst Du auf den Gedanken, dass ein Aufenthalt in der KJP geplant ist?

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Du hast in der Psychiatrie Unterricht.

Wie genau gegen Suizidgedanken vorgegangen wird, kommt auf die Gründe der Gedanken an.

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Wenn du dich einweisen lässt, gehst du ja freiwillig dahin.
Dann darfst du auch freiwillig wieder gehen, einfach 18 musst du sein.

Wirst du jedoch von anderen eingewiesen, weil eine Eigen oder Fremdgefährdung besteht... dann lassen sie Dich nicht einfach nach Hause. 

Ein Jahr wirst du da bestimmt nicht sein ;) Das geht vielleicht ein paar Wochen, oder 1-2 Monate. Wenn du in eine Stationäre Psychiatrie willst, dann kannst du das tun.

Vielleicht hilft dir jedoch auch ein Psychologe mit Gesprächen?

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