Wie läuft es bei diesem ,,betreuten Wohnen'' ab?

7 Antworten

Die Plätze im betreuten Wohnen sind rar. Nur wer wirkliche Gründe hat, bekommt dort einen Platz. Vermutlich hat jeder Teenager in der Pubertät zu Hause Probleme. So etwas gehört zum Erwachsenwerden zu. Im betreuten Wohnen legen Jugendliche in einer Wohngemeinschaft zusammen und werden von Sozialpädagogen betreut. Sie werden zwar unterstützt, organisieren ihr Leben aber weitgehend allein - also kochen, putzen, einkaufen usw. muss alles selber gemacht werden. Das betreute Wohnen wird vom Staat finanziert, deswegen sind die Kriterien ja auch sehr streng. Das vorrangige Ziel ist es, zunächst einmal den Jugendlichen im Elternhaus zu belassen. Wenn die Eltern das Kind nicht misshandeln und es ordnungsgemäß versorgen, gibt es keinen Grund für betreutes Wohnen.

Das läuft ganz anders ab als zu Hause. Da achtet jemand darauf, dass man pünktlich zur Schule kommt (mit Frühstück) Auch wird auf ein gemeinsames Essen Wert gelegt. Computer-Zeiten werden gerecht auf die Mitbewohner verteilt. Das Fernsehprogramm wird mit demokratischer Abstimmung gestaltet. Auch für eine vernünftige Nachtruhe der Mitbewohner fühlt sich jemand verantwortlich. Ach ja, um das Taschengeld braucht man sich nicht streiten, das wird ebenso gemeinschaftlich in einer fairen Verhandlung festgelegt. Also VIEL BESSER als bei den blöden Eltern.

Ich habe mit Bewohnern einer solchen Gemeinschaft in einem Betrieb zusammen gearbeitet. Jeder hatte ein kleines eigenes Zimmer, es gab ein gemeinsames Wohnzimmer und Betreuer vor Ort. Ja, die Regeln sind streng. ALLE mir bekannten Bewohner waren medikamentenpflichtig (Psychopharmaka) und als Folge davon übergewichtig...von dem Zeug geht man tierisch in die Breite, leider. Man erhält nur einiges an Taschengeld, weil der Rest für die unterbringung draufgeht. Man hat sich an strenge Regeln zu halten, zB bestimmte Uhrzeiten.

Die Plätze sind äußerst knapp, die Wartelisten lang. Die Plätze gehen bevorzugt an Betroffene wie Suizidkandidaten, die nach (langem) stationären Aufenthalt in Psychiytrien in ein normales selbstbestimmtes Leben mit Arbeitsplatz schrittweise zurückgeführt werden sollen.

Nur weil du Stress daheim hast, wirst du in solch eine Wohngruppe nicht hineinkommen. Lass dich vom Jugendamt oder einer Erziehungsberatungsstelle beraten, wie du mit deiner persönlichen Situation besser zurechtkommen kannst. Setz deine Kraft dazuein, schnellstnöglich einen möglichst hochwertigen Schulabschluß mit guten Noten u bauen udn eine Lehrstelle zue rhalten. Dann kannst du dich auf eigene Füße stellen.

Betreutes wohnen , dar ich mitbestimmen in welcher stadt?

Hallo ich (er)17 jahre alt ab November 18 wohne aktuell in einer Sozialpädagogischen Lebensgemeinschaft . Ist wie eine Pflegefamilie . Wohne seit 7 Jahren dort nun wollen sie mich abgeben , wegen schlecht noten , Pubertät usw. Mein Pflegevater will dem Jugendamt zusammen mit dem Träger einen Biobauernhof in einem kleinen ort vorschlagen (dort ist ein betreutes wohnen) ich möchte unter keinen umständen dort hin .möchte in einer stadt leben nicht in irgendeinem Bauern dorf. Wohne aktuell in Osnabrück , mein Jugendamt Sitzt in Mönchengladbach bin auch dort geboren . Würde gerne zurück nach Mönchengladbach oder Umgebung (Düsseldorf ,Köln , Krefeld) Ich will nach dem betreuten wohnen nicht wieder umziehen sondern auch in dieser Stadt langfristig leben. Habe ich da ein Mitspracherecht das ich nicht in ein Bauerndorf will sondern ehr zurück wo ich herkomme? Schließlich wird es in Mönchengladbach ,Köln , Düsseldorf usw auch Einrichtungen für betreutes wohnen geben !

Bitte um Qualifizierte Antworten die mir ein kleines Stück Sicherheit geben können!

Sorry für Schreibfehler tippe am Tablett ^^ ;))

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