Wie laeuft es bei der Entwicklung von Computer-Bauteilen?

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5 Antworten

Bei IBM (die auch Chips entwickeln) sitzen die Entwickler über den ganzen Globus verteilt, es gibt auch Entwickler hier in Deutschland.

Bei einigen Chips kann man auch auf fertige Bibliotheken zurückgreifen in denen schon vorgefertigte Designs gespeichert sind. Diese Bibliotheken sind je nach Entwickler zum teil kostenfrei oder lizenspflichtig. Bei den lizenspflichtigen Bibliotheken ist es zum Teil unterschiedlich ob diese durch den Chipfertiger oder durch den Chipentwickler lizensiert werden. (Die Bibliotheken beinhalten meist vorgefertigte Schaltungen z.B. Rechenwerke oder Speicherschaltungen)

Die eigentliche Chipfertigung erfolgt dann in den FABs (auch hier in Deutschland gibt es welche z.B. in Dresden - https://www.xfab.com/de/ueber-x-fab/das-unternehmen/standorte/deutschland-dresden/). Bis allerdings eine FAB wirklich einen guten Output hat vergehen meist ein paar Jahre.

Also das Wissen und die technischen Möglichkeiten gibt es auch hier in Deutschland, und die Entwicklung lässt sich mit den richtigen Leuten auch kurzfristig aufbauen, nur wenn man eine neue FAB aufbauen möchte dann dauert es halt.

Wenn man mal etwas über PC hinausschaut, dann merkt man, das Deutschland mit höchstwertigen Prozessoren sogar sehr gut dasteht. Bei der eierlegenden-Wollmilchsau-CPU-Produktion hat USA/Asien die Nase inzwischen vorn, da Konrad Zuse zu schnell vergessen wurde.

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Die AMD, neben Intel einer der größten CPU Hersteller, baut in Dresden.

Wenn du einmal den High end Markt für PC anschaust, dann kommt man wegen der Wasserkühlungen ein keinem deutschen Hersteller vorbei

Es gibt momentan keine Deutsche Firma , die CPU herstellen kann.

Ds ist ja eine ganz neue Weisheit! Was ist denn CPU?

Klar, bei der PC-Produktion haben die Amis bzw. Asiaten die Nase vorne. AMD in Dresden hat ja verkauft und nun werden da MIPS-Prozessoren hergestellt, etwas raffinierter als CPU.

Dazu kommen noch diverse Hersteller, die CPUs für andere Systeme entwickeln und produzieren, z.B. Automation, Rüstung, Luftfahrt und Weltraum, sogar Schummelsteuerungen für VW.

Also, erst mal den Horizont erweitern, dann "kluge" Fragen stellen.

CPUs haben sehr hohe Entwicklungskosten und damit sie in einem handelsüblichen PC funktionieren können, braucht man Patente, die auch was kosten.

Meist fängt man als Partner oder als Teil von was größerem an z.B. Man arbeitet für Intel und dann spaltet sich oft ein Splitter von der Firma ab. So entstehen die meisten Firmen die erfolgreich geworden sind und co...

Von nichts kann man nichts anfangen ?

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@yahoo23

In die Hände spucken und sagen: "Ab morgen bauen wir CPUs!" geht nicht. Zu einer solchen Entwicklung gehört die gesamte Kette von der eigentlichen Idee über die Umsetzung in digitale Funktionen bis hin zur eigentlichen Fertigung nebst dem bis dato angesammelten Wissen.

Da sind vom Wissenschaftler bis hin zum "Lötknecht" so ziemlich alle Berufe der Mikroelektronik eingebunden. Wer heute eine CPU baut, baut auf den Erfahrungen auf, die man seit über 30 Jahren gesammelt hat. Ohne diese ist man absolut hilflos.

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