Wie läuft eine Untersuchung beim Proktologen ab?

5 Antworten

Zum Ablauf der Proktoskopie:

  • Für die eigentliche Untersuchung bedarf es keiner Gabe von Reinigungslösungen bzw. Klysmaflüssigkeit.
  • Nachdem eine umfangreiche Aufklärung erfolgt ist, nimmt der Patient die Linksseitenlageposition ein. Der Ablauf der proktologischen Untersuchung erfolgt ohne die Gabe eines sedierenden Medikaments.
  • Ähnlich wie bei der Rektoskopie wird auch bei der Proktoskopie das Proktoskop unter Anwendung eines Gleitmittels in den Anus eingeführt. Der Untersucher führt den Daumen in den Anus (After) des Patienten ein, um so zu verhindern, dass die Kontraktion des Musculus sphincter ani externus (äußerer Schließmuskel) das Proktoskop wieder heraus schiebt. Um den Muskel weiter zu entspannen, verweilt der Arzt zusätzlich mit dem Proktoskop wenige Sekunden am Anus.
  • Im Anschluss hieran kann nun der Untersucher die Schleimhaut des Analkanals betrachten und gegebenenfalls eine Hämorrhoide oder einen niedrig sitzenden Rektumtumor erkennen.
  • Sollte der Patient über Schmerzen beim Einführen des Proktoskopes klagen, so kann dies auf eine mögliche Fissur (Schleimhautriss im Bereich des Afters) hindeuten.

http://www.gesundheits-lexikon.com/Medizingeraetediagnostik/Spiegelung-Endoskopie/Enddarmspiegelung-Proktoskopie-.html

Aus eigener Erfahrung:

Ich musste wegen starken Schmerzen vorallem beim Stuhlgang zum Proktologen. Ich musste mich auf einen Untersuchungstisch legen, die Beine auseinander.

Ich wurde mittels Endoskop untersucht. Da ich eine Analfissur hatte, war das leider auch schmerzbehaftet.

Aber als Akutpatient war es mir wichtiger, dass das Problem gelöst wurde.

Ich kam ins Krankenhaus und wurde am gleichen Tag noch operiert.

2 Tage später war ich wieder draußen.

Dann erfolgten über einen größeren Zeitraum mehrere Untersuchungen der Wunde.

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Entweder auf den Stuhl und Beine breit, manche machen es aber auch auf der Liege in Seitenlage.

Wie untersucht er den Analkanal?

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Analdehner während (chronischer) Analfissur sinnvoll?

Hallo, ich war vor fast zwei Wochen beim Proktologen und dieser hat bei mir eine Analfissur diagnostiziert und er vermutet sogar, dass diese chronisch ist. Sicher war er sich nicht, weil mein After für die Untersuchung scheinbar viel zu eng gewesen ist und es somit nicht ganz reibungslos ablaufen konnte.

Daraufhin hat er mir einen Analdehner von Dr. Kade mit DoloProsterine N Salbe verschrieben, die ich ca 3 Wochen lang 2 mal täglich anwenden soll. Es ist anzumerken, dass meine Schmerzen zum Zeitpunkt der Untersuchung deutlich geringer waren als anfangs.

Anfangs konnte ich den Dehner gerademal zu 1/5 in den After einführen. Nach ca 3 Tagen war eine deutliche Verbesserung zu spüren. Ich hatte fast keine Schmerzen mehr beim Stuhlgang. Irgendwann waren sogar garkeine Schmerzen vorhanden. Als es mir aber nach und nach gelang, den Dehner ganz einzuführen, fingen die Schmerzen beim Stuhlgang erneut an. Und zwar waren sie wieder so schlimm wie am Anfang, also schlimmer als zur letzten Untersuchung beim Proktologen.

Anscheinend ist die leicht abgeheilte Fissur wieder aufgerissen worden. Seitdem tritt garkeine Verbesserung mehr ein (führe den Dehner weiterhin ganz ein). Die Fissur scheint bei jeder Analdehnung erneut aufzureißen, sodass keine Bessererung mehr möglich ist, wenn ich den Analdehner nur vorsichtig (ganz) einführe.

Meint ihr, ich sollte einige Tage warten, bis ich wieder mit dem Dehnen anfange oder sollte ich den Dehner generell nicht mehr ganz einschieben? Wenn ich ihn aber nicht ganz reinmache, obwohl ich es kann, wird doch wieder eine Verengung stattfinden und das ganze hat dann garnichts gebracht, oder?

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