Wie läuft eine Therapie bei (angeblicher) Magersucht ab?

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11 Antworten

Im Erstgespräch geht es um das gegenseitige Kennenlernen und Informationen. D.h. der Psychotherapeut möchte sich ein Bild über deine momentane Situation und deine Problemlage machen können und er wird dich aufklären, was du bei ihm erwarten kannst und wie die formalen Dinge (evtl. Therapiebeantragung, Dauer und Abstand der Gespräche) aussehen.

Der Psychotherapeut will dich unterstützen, und je offener du mit ihm bist, umso besser könnt ihr zusammenarbeiten. Was jetzt nicht heißen soll, dass du blindlings alles erzählen sollst - es ist völlig okay, wenn du erst einmal dein Vertrauen zu ihm aufbaust.

Ein gelungenes und sehr anschauliches Beispiel stammt von der Userin Dahika:

https://www.gutefrage.net/frage/wie-laeuft-das-erste-mal-beim-psychotherapeuten-ab?foundIn=notification-center#comment-151584211

Einige Zeit später:
Schade. Über ein 'Danke' hätte ich mich gefreut. Eigentlich doch übliche Höflichkeit, wenn sich jemand die Zeit genommen hat, auf eine gestellte Frage vernünftig zu antworten.

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Grundsätzlich musst du nicht reden, wenn du nicht willst.

Es wäre aber von Vorteil, zumindest wenn du der Therapeutin eine Chance geben möchtest, dich überhaupt erst mal kennen zu lernen.

Und falls sich ein Gespräch zwischen euch entwickelt, dann wird sie dir natürlich die ein oder andere Frage stellen. Und das, was du äußerst, zeigt natürlich letztendlich wie du drauf bist.

Vielleicht solltest du dich einfach mal drauf einlassen, denn letztendlich wollen diese Leute dir nichts Schlimmes, sondern dir helfen.

Es wird ermittelt wie es dazu kam, was du jetzt dagegen machen kannst und wie du es in Zukunft vermeiden kannst. Die Therapeutin wird durchaus mit dir darüber reden.

Natürlich musst du nicht reden, aber dann schadest du dir nur selbst, was ja alles andere als optimal wäre.


Willst du dahin? "Angebliche" Magersucht klingt nicht gerade so.

Eine Therapie macht nur Sinn, wenn du mitarbeitest, zumindest aber mit der Bereitschaft dazu hingehst.

Du musst nur erzählen was du auch möchtest und die Therapeutin hält auch keine Vorträge. Es geht darum die Ursachen für deine Essstörung zu finden. Für dich ist es eine Gelegenheit mit einer neutralen Person deine Gedanken und Gefühle zu ordnen und zu sortieren.

Du solltest deine Abwehrhaltung besser ablegen, wenn du gesund werden willst. 

Dein Problem mit deinem Körper und deiner Ernährung ist vermutlich die sichtbare Auswirkung tiefer liegender psychischer Probleme. Um diese Probleme geht es in einer Therapie. Die Therapeutin wird mit dir zusammen herausfinden, was genau die Probleme sind und einen Plan erarbeiten, was du dagegen machen kannst.

Aber nur, wenn die Patientin mitarbeitet

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vor einer guten woche wurdest du ja im krankenhaus behandelt, weil du umgekippt bist und sie haben dich ein paar tage dabehalten - zum zunehmen.

angelbliche magersucht. soviel dazu.

wenn du nicht redest, redest du nicht. wurde dein borderline schon diagnostiziert? wenn noch nicht, dann halt dann. der drang zur selbstverletzung ist begleiterscheinung deiner krankheit.

was genau du hast, wird die psychologin nach den sitzungen sagen. eine beurteilung und ein gutachten über das weitere vorgehen hinsichtlich deiner therapie wird sie sowieso schreiben.

wenn du im gefährlichen untergewicht bist, kannst du auch gegen deinen willen eingewiesen werden. kommt drauf an, wie alt du bist - je nachdem unterschreiben deine erziehungsberechtigten oder du bekommst halt einen beschluss vom gericht,  wenn eine therapie in einer geschlossenen einrichtung die einzige möglichkeit ist, die selbstgefährudung so gering wie möglich zu halten.

nutze deine chance!

Magersucht zeichnet sich gerade dadurch aus, dass die Betroffenen selbst oft keine Einsicht haben in ihre Krankheit, sich noch für "zu dick" halten, wenn sie schon grenzwertig dünn sind. Insofern - und wenn eine gewisse Schwelle erreicht ist - kann als letztes Mittel dann auch eine Zwangseinweisung oder eine Einweisung in die Klinik durch den Elternwillen erfolgen. Magersucht ist eine lebensgefährliche Krankheit.

Versuche, diesen Termin einfach erstmal wahrzunehmen und zu schauen, ob Du mit der Therapeutin klarkommst.

Bei einer einzelnen Therapie (nicht in der Gruppe), kann man über alle Gedanken die man hat reden. Der Therapeut darf und wird mit niemandem darüber reden. Es kommen fragen, aber keine Dinge wie “du musst das und das machen“, nur fragen die dich zum nachdenken bringen sollen, bzw. wenn du Sorgen/Probleme hast selbst eine Lösung dadurch findest. 

Es tut gut und man entdeckt sich selbst, wenn man das ganze zulässt.

Du solltest in der Therapie reden, sonst wird das Drama um dich nur schlimmer.

Ich bin sicher schon das in Klammern gesetzte "angeblich" ist schon ein Problem .... lasse Dich überraschen. 

Lasse Dich drauf ein, und mach einfach mit, damit Du schnell wieder dort rauskommst .

Die Therapeutin wird zuerst herausfinden wollen, ob du überhaupt willst oder nicht. Wenn nicht, war es das. Jeder ist seines Glückes Schmied.

Bei einer 14-jährigen Schülerin stimmt das so nicht, weil die Eltern hier maßgeblich mitzureden haben.

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einfach zum thema machen was für ms spricht und was dagegen bei dir?

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