Wie läuft eine Chemotherapie ab,was wird genau gemacht?

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7 Antworten

In der Regel geht man ins KH Tagesklinik, setzt sich da hin, dann kommt ne Schwester besser Arzt und hängt einem einen Infusionsbeutel an, in dem sich das Zytostatikum befindet, das läuft dann 30min bis 4 h in der Regel (gibt auch 24h Infusionen) in einen Port der einem gelegt wurde und dadurch in den Blutkreislauf. Manchmal müssen auch mehrere Beutel nacheinander angehängt werden, da sitzt man dann seine paar Stunden. Oft gehts einem direkt danach auch noch ganz gut, weil die Ärzte und Schwestern bei vielen Chemos noch was gegen die Nebenwirkungen geben, wie zB etwas gegen Übelkeit und erst so paar Stunden oder auch manchmal erst 1-3 Tage später bekommt man dann je nachdem welches Medikament man bekommen hatte unterschiedliche Nebenwirungen (oft Magen-Darm Probleme, allgemeines Unwohlsein, Schwindel usw.) die oft mehrere Tage anhalten können und je nachdem welchen Krebs man hat, bekommt man so ne Chemo entweder mehre Tage direkt hintereinander oder wöchentlich oder oder oder es gibt viele Möglichkeiten, dazu/davor/danach dann oft auch noch ne OP und Bestrahlung (wieder mit Nebenwirkungen) und je nachdem welches Medikament man bekommen hat, gibts auch noch andere Nebenwirkungen die nach und nach auftreten wie der Haarausfall zB.
Das war es jetzt mal so grob berichtet. Zwischenzeitlich gibt es schon Mittel die weniger Nebenwirkungen haben, aber ganz ohne wird es nicht gehen und die gibts auch nicht für jede Krebsart. Es ist nichts was man wirklich schön reden kann und die Menschen sind danach meistens irgendwie verändert...

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Es gibt sehr unterschiedliche Chemotherapien.

Einige werden in Tabletten - oder Kapselform eingenommen, andere als Infusion, wieder andere können injiziert (gespritzt) werden.

Je nach Tumorart sowie spezieller Situation des Patienten kommen recht unterschiedliche Medikamente zum Einsatz. Die meisten wirken besonders gut gegen sich schnell teilende Zellen (wozu die meisten Krebsarten zählen, aber auch z.B. Schleimhaut und die Zellen, welche Haare und Nägel bilden).

Die tablettenförmigen (die zu schluckenden) Chemos haben für Patienten den Vorteil, dass sie recht unabhängig bleiben, und nicht für jede Verabreichung zum Arzt oder in Khs. müssen. Meist sind diese Medikamente auch recht gut verträglich.

Die Chemos, welche als Infusion gegeben werden, erfordern oft einen etwas längeren Praxisbesuch (von einigen zehn Minuten bis wenige Stunden), manchmal erhalten die Patienten aber auch eine sog. "Pumpe" mit einem Reservoir des Medikamentes, welche sie sich in einer kleinen Tasche (ähnlich einer kleinen Kameratasche) umhängen können, und so für bis zu einer Woche keinen weiteren Arztbesuch benötigen.

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Über die Infusion kriegt man über einen bestimmten Zeitraum (kann auch mehrmals durchgeführt werden) ein cytostatikum verabreicht d.h. ein Mittel ,welches den Wachstum der Zellen hemmt ,jedoch unterscheidet es nicht zwischen Krebszelle oder gesunde Zelle..somit zerstört es neben den kranken Zellen auch die gesunden . Aus diesem Grund leiden die Patienten an Müdigkeit ,Übelkeit ,Erbrechen u.a Durchfall und Haarausfall  

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Hei

Ceres hat es schon sehr gut beschrieben. Nur zur Ergänzung. Bei den ersten 2 Gaben der Chemo wird auch der Kreislauf engmaschig überwacht bzw. du bekommst eine Blutdruckmanschette angelegt, die solange dran bleibt bis die Chemo durchgelaufen ist und du stabil genug bist wieder zu gehen. - so war es jedenfalls immer bei mir.

Es ist nicht schön, aber man kann (muss) es aushalten.

Alles Gute

LG

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Es werden chemiekalien in den kötper gepumpt die, die krebszellen zerstören sollen. Leider werden dadurch auch ander andere zellen zerstört

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zuerst mal wirst du ein Einzelzimmer bekommen und über die Chemotherapie aufgeklärt werden. was dann folgt hängt von Arzt zu Arzt ab, wie oft ....  auf jeden Fall wirst du einen Strahlenschutz oder eine auf dich angepasste Maske bekommen. So genau versteh ich deine Frage aber nicht.

lg lilao

Frag gerne nochmal nach ;)

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Dickerchen123 06.04.2016, 22:53

Für eine Chemo braucht man keinen Strahlenschutz und Einzelzimmer bekommt nur der Privatpatient, es sei denn es handelt sich um spezielle Chemotherapien bei bestimmten Krebserkrankungen. In aller Regel ist das Zimmer immer gut belegt mit einigen Betten - gemischt Männlein, Weiblein.

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beamer05 06.04.2016, 22:54


auf jeden Fall wirst du einen Strahlenschutz oder eine auf dich angepasste Maske bekommen


Auf jeden Fall wird man NICHTS dergleichen im Zuge einer Chemotherape bekommen.

  • Wozu soll man "einen Strahlenschutz" bei einer Chemotherapie brauchen? (=Einnahme / Infusion von Medikamenten)
  • Wozu soll dabei eine "Maske" gut sein?


Eine Maske wird fast ausschließlich in der Strahlentherapie angepasst und benutzt, und auch da nur, wenn es um eine Bestrahlung im Kopf/Halsbereich geht.

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Du kriegst richtig richtig starke Medikamente verabreicht die halt starke Nebenwirkungen haben

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