Wie läuft die Zahlung beim Psychologen ab?

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9 Antworten

In den Antworten hier geht vieles durcheinander: Du brauchst k e i n e Überweisung, um zum Psychotherapeuten zu gehen. Ein "Rezept" dafür gibt es ohnehin nicht. Ob die Krankenkasse zahlt oder nicht, hängt ausschließlich davon ab, ob der Psychotherapeut, zu dem Du gehst, eine Kassenzulassung hat. Wenn dieser entscheidet, dass Du eine "krankheitswerte" Störung hast, was bei Deiner Schilderung wahrscheinlich ist, dann übernimmt das automatisch die (gesetzliche) Krankenkasse. In Berlin ist die Situation bei den Psychotherapeuten recht gut, die Wartezeiten also nicht so lang wie anderswo. Was Du tun musst, ist folgendes: Du schaust im Internet nach Psychotherapeuten in Deiner Nähe oder lässt Dir von Deiner Krankenversicherung eine Therapeutenliste schicken. Dann rufst Du die an, die Du gut erreichen kannst und fragst nach Terminen. Nach den oder dem ersten Termin(en) bekommst Du die entsrpechenden Unterlagen mit, um einen Antrag bei der Krankenkasse stellen zu können. Dazu gehört auch ein Besuch bei Deinem Hausarzt oder einen anderen, Dich behandelnden Arzt, aber das kannst Du alles mit Deinem Therapeuten besprechen. Alles klar?

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Hi, geh zu Deinem Hausarzt und lass Dir eine Überweisung geben. Das geht völlig problemlos auch aus freiwilligen Stücken. Mit Rezept übernimmt es auch die Kasse. Vielleicht kann Dir Dein Hausarzt auch direkt Adressen von Therapeuten geben, an die Du Dich wenden kannst. Bei uns in der Stadt gibt es ein Netzwerk, wo sich Psychologen melden, wenn sie im Moment Kontingent frei haben. So bekommt man auch schnell Termine. Es muss also nicht sein, dass man ewig auf einen Termin wartet. Dort erfährt man auch, ob ein Therapeut spezialisiert ist und welche Art von Therapie er anbietet. Tiefenpsychologie oder Verhaltenstherapie z.B. Du hast dann erstmal, ich glaube, 6 Probentermine wo Du schauen kannst ob es mit dem Therapeuten passt, bevor die eigentliche Therapie startet. Wenn es also mit einem nicht passt hast Du die Möglichkeit einen Neuen zu suchen.

Alles Gute. Sich Hilfe zu holen ist ein wichtiger und guter Schritt. Wenn es akut wird hast du auch immer die Möglichkeit Dich in einer Psychiatrie anzumelden. Dort gibt es auch ambulante Therapien.

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Du machst einen Termin beim Psychologen, hier bbitte eine lange Wartezeit einplanen ( ich habe ca 9 mon auf meinen Therapieplatz gewartet), dann füllt die Psychologin mit dir zusammen einen Antrag für die Krankenkasse aus, worin begründet wird warum du die Therapie brauchst etc. Dann muss der Hausarzt auch noch kurz bestätigen das du für die Therapie geeignet bist.

In den ersten 5 probatorischen Stunden werden ihr den Antrag ausfüllen, denn diese sind immer kostenlos ,da kannst du schauen ob du mit der Psychologin klar kommst. Wenn es sehr dringend ist gibt es auch die Möglichkeit, der Kostenübernahme bei einem orivaten Psychologen , dafür muss du aber nachweisen,das du zeitnah bei keinem anderen psychologen Termine bekommen hast und das die behandlung dringend ist.

Es macht vielleichtSinn sich bei einem psychiater vorzustellen, jenachdem wie heftig es ist kann er mit medikamenten unterstützen, denn Psychologen sind Therapeuten und dürfen keine Medis verschreiben. Evtl gibtes bei euch auch ein sozialpsychiatrisches Zentrum, wo man dir bei den ersten Schritten weiter helfen kann.

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Geh zum Hausarzt und lass dir eine Überweisung geben dann zahlt es die krankenkasse! Viele Ärzte machen Termine nur noch mit überweisung.

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Kommentar von Seanna
21.12.2015, 15:52

Unsinn. Die Kostenübernahme hat mit einer Überweisung gar nichts zu tun!

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Privat bezahlt kommt eine dreistellige Summe für die Stunde raus. Ansonsten über Kasse zu einem Facharzt für Psychiatrie gehen oder direkt zu einem Psychotherapeuten (bei letzteren oft monatelange Wartezeiten auf einen Termin).

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Du kannst einen Psychologen, Psychotherapeuten oder Psychiater natürlich auch privat und ohne Rezepte o.ä. beauftragen, dann geht das auf Privatrechnung. Die kriegst du im Anschluss an die Sitzungen üblicherweise per Post oder direkt übergeben. 

Erkundige dich aber lieber vorher nach den Stundensätzen, damit du weißt, was da finanziell auf dich zukommt. Vielleicht wählst du dann doch lieber den Weg über die Krankenkasse...

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das ist kostenlos wenn du nicht privat versichert bist.

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Normalerweise werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen.

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mit überweisung vom hausarzt müsste das auch die kasse zahlen.

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