Wie läuft die Umschulung zum Landwirt ab?

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4 Antworten

Eine Umschulung wird vom Arbeitsamt, dem Jobcenter oder dem Rentenversicherer bezahlt, wenn du deinen "gelernten" Beruf nicht (mehr) ausüben kannst oder dort keine Arbeitsplätze vorhanden sind.

Trifft bei dir nicht zu - also vergiss es!

Eine "normale" Ausbildung kannst du natürlich machen - die Anforderungen findest du hier:

https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index?path=null/kurzbeschreibung&dkz=272

Allerdings erhältst du während der zweiten Ausbildung i.d.R. keinerlei Unterstützung mehr (Kindergeld, BAB, Familienversicherung usw.).

Sprich mit dem zuständigen Arbeitsamt, und überleg dir gut, ob du das auch wirklich durchziehen willst (und kannst).

Und mach dir bitte auch klar, dass der Beruf ein gaaanz kleines bisschen anstrengender ist als "Kühe und buldog fahren" und "mithelfe in Stall", wenn du gerade mal Lust dazu hast!

365 Tage für einen Betrieb verantwortlich zu sein, ist was anderes als "Urlaub auf dem Bauernhof"!!!

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Kommentar von karin91
27.03.2016, 10:43

Ich weiß ganz gut das man da täglich was zu tun hat da ich ja auf m Bauernhof Groß geworden bin .. Und mich interessiert das einfach .. Es macht Spaß .

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Eine Umschulung dauer in der Regel 1/3 weniger als die reguläre Ausbildung. Wie willst du dir diese jedoch finanzieren? Nur im Urlaub und an deinem freien Tag kannst du keine Umschulung machen. Finanzieren wird man sie dir ebenfalls nicht, da du bald eine frisch abgeschlossene Berufsausbildung haben und in diesem Beruf vermittelbar sein wirst.

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Kommentar von karin91
27.03.2016, 10:41

Mein Papa würde mir da helfen :) da er ebenfalls ein Stall hat. Ich will es ja dann machen sobald ich meine drei Jährige Ausbildung zuende hab .. Hab ich oben auch geschrieben .. 

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Ich gehe mal davon aus, das Ziel ist die Abschlussprüfung zum hauptberuflichen Landwirt (Es gibt auch Kurse für Nebenerwerbslandwirte - das hat aber einen etwas anderen Hintergrund).

Nach Abschluß deiner Ausbildung (Einzelhandel) könntest du 4,5 Jahre eine hauptberufliche Tätigkeit in der Landwirtschaft ausüben (3 Jahre mit Fachhochschulreife) und würdest zur Prüfung zugelassen werden.

In Anbetracht dieser Zeitspannen und wenn ich davon ausgehe, das du noch relativ jung bist, empfehle ich dir jedoch die reguläre Ausbildung (evtl. mit Antrag auf Verkürzung). Nicht nur, daß du dort mehr lernen wirst, du wirst dort auch die Möglichkeit haben notwendige Zusatzqualifikationen zu erwerben, die du auf anderem Wege nicht automatisch bekommst (bspw. Pflanzenschutzsachkunde).

Informationen zu den Ausbildungswegen und -betrieben erhälst du bei den Landwirtschaftskammern bzw. - ämtern.

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Eine Umschulung setzt immer einen abgeschlossenen Ausbildungsberuf voraus.

Da man schon einen Ausbidungsberuf abgeschlossen hat, kann man die Ausbildungsdauer einer Umschulung auch um ein Jahr verkürzen.

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