Wie läuft das mit dem Strom genau ab?

...komplette Frage anzeigen

10 Antworten

man nennt das ganze selektiv,bei uns kommt von außen 50² bis zur HA sicherung.von da geht es minimum mit 16² bis vorsicherung am zähler.falls du in der wohnung/haus einen e-durchlauferhitzer hast brauchst als anschluss schon mal 10² mit 35A absicherung.auch wichtig um so länger eine leitung um so größer der spannungsabfall und das kannst zum teil nur durch den querschnitt ausgleichen

Phase gegen Phase das ist dann 400 Volt Drehstrom jeweils um 120 Grad Phasen verschoben für Drehstrommotoren und je dicker die Zuleitung um so geringer die Verluste an Spannung durch Leitungswiderstand und es sind meist Drei Phasen zwei sind sehr selten anzutreffen . Und das ist dann 3 Ph und PEN Schutz und Neutral .

Sicherungen sind für den Leitungsschutz gedacht nicht für Geräte das die Leitungen in den Wänden nicht durch Überlast durchbrennen oder schaden nehmen und FI Schalter für den Körperschutz er rette also dein Leben bei Fehlerströmen er löst bei unter 50% des Nennstroms der ist  normal 30 mA für Nass und Feuchträume .

So wie sich z.B. der Rohrquerschnitt eines Wasserrohres an der Größe des Wasserflusses orientiert, so orientiert sich der erforderliche Leiterquerschnitt bei der Elektroinstallation an der jeweiligen Stromstärke. Bei Überlastung würde der Leiter weg schmelzen und womöglich das Haus anzünden.

Bei der Wohnungsinstallation sind normalerweise Querschnitte von 1,5 qmm verlegt für Stromstärken bis zu 16 Ampere (A). Bei Überschreiten dieser Stromstärke löst die Leitungsschutz-Sicherung aus, damit die Leitung nicht wegbrennt.

Die gesamte Stromstärke aller Geräte in einer Wohnung zusammen bewegt sich so zwischen null und 60 A, im Durchschnitt bei 1,5 A. Für 20 Wohnungen eines Blocks müssen wir also schon mit durchschnittlich 30 A rechnen, für den Extremfall (z.B. mehrere Durchlauferhitzer gleichzeitig) schon 150 A am Hausanschluss. Und zur Versorgung von 100 Wohnblocks müssen wir schon wir schon mit durchschnittlich 3000 A rechnen. Ensprechend groß muss der Leiterquerschnitt ausgelegt werden.

Mit der elektrischen Spannung hat der Leiterquerschnitt übrigens nichts zu tun.

wenn man den Strom mit der Wasserdurchflussmenge erklärt lässt sich analog dazu die Spannung gut durch den Wasserdruck beschreiben

1

Die Leitung zum Hausanschluss muss natürlich so ausgelegt sein, dass sie auch dann nicht durchbrennt, wenn die maximale Strommenge gleichzeitig entnommen wird. Und zwar mit einer gewissen Sicherheitsreserve.

Wie erklärt man einem Farmer Mengenverhältnisse ;-) ?

Zuerst mal gewisse Grundlagen. Spannung ist sinngemäß die treibende Kraft und für die Kabeldicke unwichtig.

Die Kabeldicke bestimmt die maximal erlaubte Stromstärke. Es gibt Listen anhand derer ersichtlich ist, welche Aderstärke für welchen Maxstrom und welcher Verlegetechnik erlaubt ist. Es geht dabei auch um die Wärmeentwicklung bei der Aderstärkenmaxbelastung wenn Leitung frei in Luft verlegt, oder in Mauer verlegt ist. Etc.

Wird eine Ader zu stark belastet, also über die zulässige Menge hinaus, wird die Ader warm bzw heiß. Kann dann abbrennen und Feuer auslösen.
Deswegen gibt es Sicherungen, die einzig dafür sorgen dass nicht mehr Strommenge über diese "abgesicherte" Ader fließen kann als die Sicherung erlaubt.

Das ist so gesehen eine Brandschutzmaßnahme. Es soll pro Aderstärke nur die erlaubte Strommenge fließen dürfen, und jeweils eine Sicherung vor dem Kabel sorgt für diese Sicherheit.

Hier ein Link zu dem angesprochenem Thema. Nur zur Übersicht und damit du dich da mal reindenken kannst, auf was es alles ankommt. ;-)

https://www.sab-kabel.de/kabel-konfektion-temperaturmesstechnik/technische-daten/kabel-leitungen/sicherheitsgerechte-verwendung-von-kabeln-und-leitungen/grenzbedingungen/kabelquerschnitt-berechnen-strombelastbarkeit-tabelle.html

Soweit mal diese Grundlagen.
Du könntest jetzt die Stromstärken aller Sicherungen addieren, das ergäbe sinngemäß die maximale Stromstärke die deine Hauszuleitung bedienen können müsste. Wenn deine Leitung vom Hausanschluss zum Zähler 4 oder 5 Adern hat, teilt sich die Gesamtstrommenge auf 3 Adern auf.

Planungstechnisch wird von einem Gleichzeitigkeitsfaktor ausgegangen.
Das bedeutet sinngemäß, es werden kaum alle Stromkreise gleichzeitig belastet.  In einem Haushalt wird nicht gleichzeitg gekocht, gesaugt, ferngesehen usw. ;-)

Sinngemäß wird die Zuleitung vom Hausanschluss zum Zähler durch vorgenannte Dinge definiert, bestimmt. Ich hoffe, du verstehst diese Zusammenhänge nun etwas besser. ;-)

gekocht/gesaugt und ferngesehen wird schon gleichzeitig. Die einen zwei Sachen macht die Frau gleichzeitung und der Mann sitzt vor der Glotze :D

0
@Patilla9

Tja dann sind die weiblichen Tätigkeiten schlecht organisiert ;-)

Mann wir kaum gleichzeitig fern sehen und mit Bohrmaschine oder Kreissäge arbeiten.

Tun Frauen sich also einen Gefallen oder Dienst, wenn Sie zwei Dinge gleichzeitig machen? Wer ist an sowas Schuld, Frauen selber oder mal wieder die Männer? ;-)

1

Der Querschnitt hat nichts mit der Spannung zu tun. Diese feinen Drähtchen im Weidezaun liegen ja auch unter Spannungen von 10.000-20.000 Volt. Die Stromstärke jedoch bestimmt, wie dick die Ader sein muss.

Und diese Leitung von Hausanschluss zu Zähler hat nicht "Erde, Null Phasen 1,2" sondern die DREI Außenleiter L1, L2 und L3 und dazu den PEN (Schutzleiter und Neutralleiter in einem) oder zwei getrennte. Also PE und N. 

ok PEN ist mir neu wusste ich noch gar nicht so.

0
@lsfarmer

Es gibt ja mehrere Netzformen. IT wird in Krankenhäusern verwendet, bei TT hab ich keine Ahnung warm s das überhaupt gibt, das macht kaum Sinn. Aber bei normen Wohnhäusern wird das TN-Netz genutzt. Hierbei gibts auch wieder Unterschiede. Bei NT-S hat man einen Neutralleiter und einen Schutzleiter. Beim TN-C-Netz hat man nur einen PEN-Leiter (Früher, als es den Schutzleiter noch gar nicht gab nannte man diesen PEN-Leiter auch Nullleiter, das sagen aber heutzutage noch viele fälschlicherweise zum Neutralleiter). 

Heutzutage nutzt man aber das TN-C-S-Netz. Das ist also eine Mischung aus PEN und PE+N. Bis zum Haus hat man immer das TN-C-Netz. Deshalb nennt man es auch Vier-Leiter-System. Und im Haus wird dann der PEN in Neutralleiter und Schutzleiter aufgeteilt. Das hat den Grund, da man dort dann einen Fehlerstromschutzschalter (RCD oder "FI") einbauen kann, der dann bei einem Körperschluss eines Gerätes oder beim Berühren eines unter Spannung stehenden Teils auslöst.

Der PEN ist übrigens immer geerdet. Das bedeutet wiederum, dass auch der Neutralleiter geerdet ist. Neutralleiter und Schutzleiter sind im Prinzip exakt das gleiche. Nur dass eben den Neutrallleiter mit den drei Außenleitern durch den RCD geht und der Schutzleiter eben nicht. Wenn man keinen RCD hätte (in Lampenstromkreisen von Einkaufsmärkten zum Beispiel) könnte man auch den Schutzleiter als Neutralleiter nehmen. Darf man jedoch verständlicherweise nicht.

1

Du hast in der Regel Drei "Außenleiter" L1, L2 und L3, dann N und PE oder PEN.

Zwischen den Außenleitern hast du eine Spannung von ca. 400V zwischen den Außenleitern und N bzw. PE hast du ca. 230V. Diese Spannungen kannst du aber auch durch kleine Leiter Übertragen.

Was Probleme bereitet, ist der Strom (also Ampere). Denn wenn du dir die Sicherungen anschaust, dann sind die in der Regel mit 16A (oder 10A) abgesichert. Der FI kann schon 25A oder 32A vertragen. Und je länger die Leitung ist, desto größer ist deren Gesamtwiderstand. Deshalb macht es Sinn, dort Leiter mit großem Querschnitt zu verwenden. 

Stell dir mal vor du lastest alle Steckdosen deines Hauses mit voller Leistung aus. Dann stell dir auch nochmal vor, du hättest du eine 2,5mm² Zuleitung ins Haus. Dann weißt du, wie schnell das durchbrennen kann. Daher brauchst du einen so großen Anschluss

Also eine Amperesache?

1
@lsfarmer

Jein, die Leitung wird ja durch die Nutzung warm und kann durchbrennen. Wenn du dein ganzes Haus nun mit ner kleinen Leitung versorgt wird, wird das ganz schnell ganz heiß und brennt durch

1
@lsfarmer

"Amperesache", ja. Ampere (A) ist die Maßeinheit der Stromstärke. Für die doppelte Stromstärke braucht man etwas mehr als den doppelten Leiterquerschnitt wegen der notwendigen Wärmeabgabe. Für die hundertfache Stromstärke braucht man dann ungefähr den hundertfünfzigfachen Leiterquerschnitt. Siehe meine Antwort unten.

1

vielleicht, weil ja auch ein Betrieb auf jedem Grundstück errichtet werden könnte und deshalb sicherheitshalber überdimensioniert wird anstatt im Nachhinein ein neues Kabel einzugraben (das könnt mir ich vorstellen)

für einen betrieb brauchst schon etwas mehr wie normalen hausanschluss

0
@wollyuno

ja vielleicht ist bis zum Zähler der Anschluss ja auf mehr ausgelegt als für einen Hauanschluss hab ich gedacht

0
@Luuukaaas123

vom hausanschluss bis zähler sind bei uns in der region 4x16² als minimum verlegt.mehr ist möglich muss aber der kunde bezahlen wenn er es bestellt

0

Drehstrom wird Dir ins Haus geliefert, dort jedoch bis auf E-Herd nicht weiter verzweigt.

Grüße, ----->

woanders werden die Phasen einzelnd weitergenutzt

1

nur bei 08/15 häusern,wenn du ein hobby hast wie kleine werkstatt,schweißgerät,brennholzkreissäge und solche dinge dann brauchst ein paar drehstromsteckdosen mehr

1

Was möchtest Du wissen?