Wie läuft das mit dem Finanzamt ab? Steuern zahlen? etcc...

7 Antworten

Die Umsatzsteuer vom Verkaufspreis musst Du ans Finanzamt abführen. Die Umsatzsteuer vom Einkaufspreis kannst Du als sogenannte Vorsteuer davon abziehen. Besteuert wird also im Endeffekt nur die "Wertschöpfung" bzw. die Differenz zwischen Kauf und Verkauf.

Du musst das Gesamtbild betrachten. Die kaufst die Ware für beispielsweise 119 Euro vom Großhändler. 19 Euro bekommst Du dann vom Finanzamt wieder.

Wenn Du die Sache dann für 238 Euro verkauft, dann müssen halt 38 Euro ans Finanzamt.

Wenn der Kunde selbst wieder Unternehmer ist, bekommt er diese 38 Euro auch wieder.

Der Effekt ist dann, dass Du mit überwiegend privaten Kunden, die diese Möglichkeit nicht haben, günstigere Preise als "Kleinunternehmer" anbieten kannst. Im obigen Beispiel kannst Du die Sache für 219 Euro verkaufen um denselben Gewinn zu erzielen.

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Du kaufst beim Großhändler für 100,00 Euro Ware. Dazu kommen 19,,00 MwSt. die Du an den Großhändler bezahlen mußt. Wenn Dein Netto-Verkaufspreis 200,-- Euro ist, mußt Du 19% MwSt. aufschlagen ( 38,-- Euro) Der Endkunde zaHLT dir 238,-- Euro. Das Finanzamt verlangt von dir 38,-- Euro abzügl. der Umsatzsteuer die du schon an Deinen Lieferanten gezahlt hast ( 19,-- Euro). Daher der Begriff Mehrwertsteuer! g.g.

Kleinunternehmer Regelung etwas überschritten?

Guten Tag,

ich habe mit meinem besten Freund eine Garten- und Landschaftsbau Firma aufgemacht am 20.07 und die Kleinunternehmerregelung geltend gemacht. Kleinunternehmerregelung besagt ja: "...entfallenden Steuer im vorangegangenen Kalenderjahr 17.500 Euro nicht überstiegen hat und im laufenden Kalenderjahr 50.000 Euro voraussichtlich nicht übersteigen wird.“...

Wir haben auch nicht abgesehen das wir das überschreiten aber 2 große Aufträge haben uns jetzt schon auf 25000 Euro Umsatz gebracht (Quasi die hälfte von den 50000 Euro wenn wir bis Dezember nicht mehr arbeiten).

Ich dachte immer das wenn wir jetzt weitere Aufträge annehmen und mehr Umsatz generieren, dass eine Nachzahlung nur für die überschrittene Summe in Frage kommt (das wir quasi von jedem neuen Auftrag ab jetzt! immer 19% zurücklegen).

Mein Steuerberater sagt aber (weiß auch nicht ob er dort richtig liegt und wie weit der sich auskennt), dass wenn das Finanzamt bei der Steuererklärung die Kleinunternehmerregelung nicht akzeptiert wir dann für die komplette! Summe Umsatzsteuer nachzahlen müssen. Das wären bei den 25000 Euro schon ca. 5000 Euro + das was noch kommt.

Er sagte mir das wir am besten bis Dezember nichts mehr annehmen sollten, wobei auch fast nichts mehr anfällt. Nur das es jetzt schon auf das Finanzamt ankommt ob die sagen ist ok oder ob die sagen das wir bei der Summe schon nachzahlen müssen.

Bitte um einen kleinen Ratschlag.

MfG

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