Wie läßt sich die deutsche Politikverdrossenheit erklären?

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12 Antworten

  • Weil Wahlversprechen fast nie eingehalten werden.

  • Gesteigerte ablehnende, negative Haltung und Einstellung gegenüber der Politik, sowie gegenüber politischen Akteuren.

  • Das zunehmende Desinteresse an politischen Sachfragen oder der Politik im allgemeinen. Ein Misstrauen gegenüber staatlichen Institutionen, Parteien und gegenüber dem System der Demokratie insgesamt, sind häufig damit verbunden.

  • Mehr direkte Demokratie ist wieder notwendig, sowie mehr Volksentscheide bei wirklich wichtigen Fragen!!!!

  • Entfremdung von Politik und Volk.

  • Wesentliche Schuld an der verkommenen politischen Kultur hat Angela Merkel, die ihr Handeln allein darauf ausrichtet, Kanzlerin zu bleiben. Ihr Politikstil ist nur auf Machtsicherung ausgerichtet. Ihr Sparprogramm trifft deshalb vor allem jene Schicht der Bevölkerung

  • Zunehmendes Eigeninteresse der Parteien, Macht und Geld stehen im Vordergrund und nicht das Wohlergeben des Staates und der Wähler. Vertrauensverlust und Ablehnung der Parteien sind die Folge.

  • Kaum politische Mitspracherechte

  • Zunehmende Parteienverdrossenheit

  • Eigennutz bedachte Politiker, sowie heuchlerisch gegenüber der Öffentlichkeit

  • Unzufriedenheit mit dem politischen System und den demokratischen Institutionen andererseits

  • Die Armen werden ärmer und die Reichen reicher!!!!

Volksentscheide? Finde ich witzig. Ob man nun das Volk entscheiden lässt oder die Politiker ist eigentlich egal. Es wird beides nicht gut werden. Aber in wirklich wichtigen Entscheidungen sind Politiker noch etwas harmloser als das Volk. Von daher wäre es besser wenn es so bliebe.

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@JackySmith

Das ist eine der hohlsten Aneinanderreihungen von Stammtischparolen, die ich hier je gelesen habe. Zudem beantwortest Du die Frage nach der Politikverdrossenheit:

ich zitiere:

  • Gesteigerte ablehnende, negative Haltung und Einstellung gegenüber der Politik, sowie gegenüber politischen Akteuren.

  • Das zunehmende Desinteresse an politischen Sachfragen oder der Politik im allgemeinen

  • Zunehmende Parteienverdrossenheit

Das ist alles das gleiche, und zudem ein Zirkelschluss. Warum gibt es Politikverdrossenheit, die Frage; Deine Antwort: wegen der Politikverdrossenheit. HÄ?

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Hörst Du Dir selbst zu? Zudem ist es notwendiges Ziel von Parteien, an die Macht zu gelangen, bzw ihre Macht zu erhalten, da sie sonst keine Möglichkeit haben die Ziele, für die sie gewählt wurden, umzusetzen. Und unser Staatssystem als eines mit kaum Mitspracherechten zu bezeichnen kann auch nur jemand schaffen, der noch nie in seinem Leben wählen gegangen ist.

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Und dafür geben auch noch irgendwelche Schmalspurgenies Daumen...

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@Nietzsche81

Etwas mehr Respekt Nietzsche81, du brauchst mich nicht zitieren, wo ist deine Antwort, die so viel genialer wäre und dazu klug und weise??? Dann sind es ebend Stammtischparolen, besser als keine du Aufschneider. Setz dich selber als Politiker ein, dann geht die Welt richtig unter!!!!!

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Vielen Dank für den Stern!!!

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Was bei der Diskussion eher vernachlässigt wird, ist die Tatsache, dass viele Leute, die ständig über "die Politiker da oben" jammern, selbst oft nichts politisch tun.

D.h.: Wer etwas politisch verändern will, wer nicht will, dass Entscheidungen über den eigenen Kopf hinweg gefällt werden, der muss aktiv werden! In einer Partei, in einem Verband oder Verein zum Beispiel. Aktive "Hobbypolitiker" kennen das Wort Politikverdrossenheit nicht, es macht ihnen im Gegenteil Spaß!

Berufspolitiker engagieren sich oft sehr viel mehr in ihrer Freizeit, als man ihnen allgemein zutraut: http://www.minatymedia.de/2010/10/13/dorothee-baer-von-der-csu-mag-den-fc-bayern-und-sucht-nach-politischen-talenten/

Das zeigt, dass man über diese "Freizeit"-Schiene durchaus Entscheidungen im kleinen Rahmen mitgestalten kann. So lassen sich die Dinge oft zum Besseren wenden!

Auf einen Nenner gebracht : das Volk denkt, die Politiker arbeiten nur für sich selber oder für die Großunternehmen. Die Unternehmen denken, die Politik arbeitet nur für das unterste Volk.In Wahrheit reguliert die Politik in alles hinein.Sie überreguliert alles. Die Politik glaubt ,alles besser zu können und überall den Ausgleich zu schaffen.Je mehr sie reguliert, um so kompliziertes wird alles.Sie will den Unternehmen helfen und macht ihnen Geschenke und Vorteile.Die Unternehmen ziehen das Geld ab und schaufeln es sich selber zu.Die werden immer reicher und die Löhne immer kleiner.Die Politik merkt nicht mal was sie anrichtet.Alle Sozialkassen leeren sich schneller.Der Bürger zahlt alleine die Zeche für falsches Handeln der Politik.Die Politik merkt nicht, was sie falsch macht.Der Wähler ist so verzweifelt ,dass er nicht mehr weiß was er wählen soll.Der Wähler erkennt ,wie schwach einerseits die Politik geworden ist,andererseits sieht er kaum eine Chance etwas zu verändern. Nun kommt Wut ins Spiel. Da kommt Stuttgart 21 gerade recht um der Politik deutlich zu machen,wir wollen so nicht mehr weiter machen.Was die 68er verändert haben in der Politik,machen heute die Menschen mit Stuttgart 21 .Vermutlich werden andere Proteste folgen.

Wenn man schon die FDP sieht - nein, Danke! Diesen furchtbaren Monchichi Rößler - so was - das ist zum Anbeißen. Das kann's doch nicht geben, daß so einer regiert. Der kann ja gar nicht richtig sprechen. Und Westerwelle - das ist ein Vorkommnis, so rechthaberisch und so unwissend: Ein Dilletant erster Ordnung - das kann's doch nicht geben. Da war O. Fischer bei seiner Vergangenheit als Steinewerfer und Unwissender noch Gold dagegen. Ich schalte meinen Fernseher immer ab, wenn ich die sehe. Da wird ja einem Angst bei so viel Dilletantismus. Honigkuchenpferd Brüderle ist die Spitze des Ganzen. Da kann man nur unverdrossen sein Sonst ist das Regime nicht zu ertragen.

Tja.... Das wird wohl teilweise mit am Vertrauen liegen. Ich vertraue hier auch nicht einer einzigen Partei und ihren Politikern. Selbst wenn mir vielleicht das Programm der einen Partei besser gefällt, habe ich keine Ahnung, was in Wirklichkeit dahinter steckt. Außerdem kann man zu den Wahlen gehen, fleißig seine Stimme abgeben und ändern tut es rein gar nichts.

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Ich gehe, zugegebener Maßen, trotzdem wählen. Denke mir dabei, dass eine gute Opposition auch nicht schaden kann, sie macht die mächtigen nicht ganz so schlimm. Wenn sie selber an der Macht sind, brauchen auch sie ne gute Opposition.

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Allerdings bin ich nicht für eine direktere Demokratie mit Volksentscheiden. Denn wenn das Volk entscheidet, gehen wir erst recht unter. Mit Politikern gehen wir zwar auch unter, doch da habe ich das Gefühl, dass das alles etwas langsamer abläuft, auch wenn die Herren und Damen sich mächtig Mühe geben.

Was wäre die Alternative? Ist der Karren BRD dem Untergang geweiht? Sollten wir das sinkende Schiff verlaßen, weil es die Steuermänner verbocken. Aber auf welchen Karren sollte man aufspringen, es gibt doch haufenweise inkompetente Kommandeure?

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@CaptainPommes

Na ja. Man müsste alles neu aufbauen. Ich glaube nicht, dass andere Staatsformen besser sind. Wahrscheinlich muss man an der Demokratie noch ziemlich feilen, damit mir eine Wende erreichen können. Leider kann ich nicht sagen, wie das dann aussehen soll. Da es das noch nicht gibt, kann ich mir es auch nicht so recht vorstellen.

Von daher geht halt alles langsam unter. Aber das heißt ja nicht, dass es so bleiben muss. Vielleicht wird in den nächsten Jahren das Ruder wieder ein Stück weit rum gerissen.

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@CaptainPommes

Na ja. Schaun wir mal. Aber ich bin mir sicher, dass ein geforderter Weg sich nicht lohnen wird.

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@JackySmith

Ich hätte soviel vor mit diesem Land, wenn ich etwas zu vermelden hätte, du glaubst es garnicht.

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@CaptainPommes

Gut.... Mit dem ersten und letzten Teil des Satzes kann ich etwas anfangen. Den Teil in der Mitte verstehe ich nicht recht im Zusammenhang mit den anderen beiden Teilen. Aber so gesehen..... könnt ich den von mir verstandenen Teil trotzdem nicht auf meinen Ausgangssatz beziehen.

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Das ist die logische und instinktive Reaktion auf die Volksverdrossenheit der Politik!

  • Weil es sobald es ans regieren geht, die Unterschiede verloren gehen.

  • Wahlversprechungen nichts mehr bedeuten

  • Weil unsere Berufspoliker uns nur aus statistiken kennen.

  • Medien ... Polikter versuchen werbewirksam zu sein. "wo bekomme ich den großen Applaus"

Trotzdem ... ich gehe aber noch waehlen !

Ich auch, obwohl es mir reicht.

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Lust auf was Neues? www.buendnis-buergerdemokratie.de Vielleicht kann man was gegentun!

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@CaptainPommes

hab ich mir auch angeschaut ! Fuer mich ich das aber nichts, bin auf Bundesebene gegen Volksentscheide. Hier reicht mir der Petitionsausschuss. Die Deutsche Mark ist Geschichte und das wir in Deutschland bei Lohnzuwachs schlusslicht in Europa sind, ist nicht der Euro Schuld, sondern die Mentalität unser Wirtschaft und Gewerkschaften. Und ich bin ueberzeugt, das in der EU unsere Zukunft liegt.

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Bei uns fehlt die Basisdemokratie, also das unmittelbare Mitwirken des Volkes an politischen Entscheidungen.

Der Abstand zwischen Regierenden und Regierten ist viel zu groß.

Du hast Recht! Schau auf: www.buendnis-buergerdemokratie.de Was sagst du?

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@Fantasie23

Die Entscheidungen werden lustig aussehen. Ob sie sich dann auch so anfühlen werden, ist eine andere Frage. Ironie und Sarkasmus werden wahrscheinlich weit noch schöner sein als momentan.

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Ehrlich, ich weiß nicht, ob das soooooo gut wäre, wenn jeder Einzelne mehr Einfluß darauf haben würde, was die da oben machen. Jeder macht das, was er am besten kann. Ich für meinen Teil, als Techniker möchte ich lieber nicht an den hochtrabenden politischen Diskussionen teilhaben, sondern es denen überlassen, die davon Ahnung und auch Ehrfahrung haben. Das soll jetzt nicht heißen, daß ich mich komplett aus der Sache raushalten möchte, aber es ist der Job der Politiker, unser Land nach bestem Wissen und Gewissen zu regieren unter Einsatz von Sachverstand und offener Ohren für kritische Bemerkungen der Basis. Ich maße mir nicht an, zu behaupten, mit den "Anderen" würde alles besser werden. Wers immer noch nicht weiß: Viele führende Politiker sitzen gleichzeitig zu ihrer politischen Tätigkeit in irgendeinem Aufsichtrat eines Konzerns. Persönliche und fachliche Kompetenz wird deshalb leicht wirtschaftlichen (einschließlich finanzieller Anreize) untergeordnet. Ein bekannter Mann, namens Marx hat mal gesagt: "Wer die ökonomische Macht hat, hat auch die politische Macht", das habe ich noch in der Schule gelernt. Zugegeben, ist etwas her, gilt aber immer noch.

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Politik gegen den Willen der Mehrheit im Volk? Beispielsweise Lobby-Politik Pharmaindustrie, Lobby-Politik Finanzindustrie, Lobby-Politik Energieindustrie, Lobby-Politik Hotelgewerbe.........und so weiter und so fort....

Mit mangelndem Selbstbewusstsein und Überversorgung.

sorry, ich wollte dich eigentlich nur fragen, ob du dir bitte bitte mal meine frage anschauen könntest. ich hab gesehen du hast jemand mit ähnlichem problem auch geholfen... sry, ich weiß eigentlich darf ich dich so nich anschreiben aber bin echt verzweifelt

Unglaubwürdige Politiker

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