Wie lässt sich die Anzahl möglicher Horoskope berechnen (Kombinatorik)?

2 Antworten

Geht man davon aus, dass unser Schicksal von der Konstellation der Planeten zur Geburtszeit abhängt, dann reicht es nicht, auf die vereinfachte Sternkarte der Astrologen zu schauen, sondern muss die echten Umlaufbahnen der Planeten betrachten.

Die Dauer der Umläufe stehen in keinem ganzzahligen Verhältnis zueinander. Es ist also davon auszugehen, dass sich eine Planetenkonstellation im Sonnensystem niemals exakt wiederholen wird.

Insofern gibt es unendliche viele Horoskope, d.h. mehr Planeten-Konstellationen als die Zahl aller Menschen, die jemals gelebt haben oder noch auf die Welt kommen werden.

Das lässt die Bedeutung eines Horoskops für jeden einzelnen von uns rein zufällig erscheinen.

Halo surbahar...
deine Herleitung klingt interessant. Ich verstehe sie jedoch nicht.
Also jene Anzahl ist ja grob bekannt; nicht theoretisch, sondern mathematisch. Nur wie gesagt, erkläre doch bitte, inwieweit aus der Vielzahl von Konstellationen sich eine Fragwürdigkeit der astrologischen Deutung ergibt.  Ich meine, das sagst du sicher, weil du die Deutungsprinzipien der Astrologie wenn auch nicht beherrscht, so doch kennst, nicht?
Ich interessiere mich sehr für Astrologie und würde sie dadurch besser verstehen. Lass mich bitte teilhaben! :- )

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Schade, da hatte man mal einen Fachmann des Themas und dann schrieb er nichts mehr! :- (

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.....

Nein haben sie nicht, aber es ist unser Planet Erde der nicht mitgezählt ist.

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@georgmaier

Darum hab ich meinen Kommentar gelöscht.

Was ich mich frage: Pluto wurde erst 1930 entdeckt.
Hat sich die Astrologie da geändert?

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@Tannibi

zugegebn weiß ich das nicht, ich bin alles andere als ein Astrologe, ich habe die Frage eingestellt, weil ich die Anzahl der Möglichekiten für ein Charakterentwicklungssystem eines Computer-Rollenspiels ausrechnen wollte...

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@Tannibi

Die westliche Astrologie (also die Nummer mit den monatlichen Zeichen) stammt ja aus der Antike. Damals kannte man glaube ich nichts ausser den Planeten die mit bloßem Auge zu sehen waren. 

Wenn ich mich recht entsinne, hat man den später entdeckten Planeten einfach mit in das bestehende System "eingebaut" in dem man ihnen Eigenschaften zugesprochen hat, die vorher mit anderen Himmelskörpern verbunden wurden. Die Äußeren Planeten sollen auch weniger über den Einzelnen aussagen als über ein Zeitalter/eine Generation, schon alleine weil sie sich so 'langsam' bewegen. In zeitgenössischen Horoskopen werden sogar Objekte wie Chiron (entdeckt in den 70er Jahren) genannt.

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