Wie kündigen sich die Wechselljahre an?

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5 Antworten

Die Wechseljahre (Klimakterium) stellen die gesamte Übergangsphase von der Geschlechtsreife bis zum Greisenalter (Senium) der Frau dar, also etwa die Zeit zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr. Die Wechseljahre bestehen aus verschiedenen Phasen:

Menopause: letzte von den Eierstöcken gesteuerte Menstruationsblutung. Das Menopausealter liegt durchschnittlich um das 50. Lebensjahr.

Perimenopause: Zeitraum zwei Jahre vor und nach der Menopause

Prämenopause: kennzeichnet die letzten etwa fünf Jahre vor der Menopause

Postmenopause: Zeitraum ab einem Jahr nach der Menopause

Prä- und Postmenopause
dauern mehrere Jahre an, sodass sich die Wechseljahre durchschnittlich über etwa zehn Jahre erstrecken.

Auf das Klimakterium folgt das Senium.

In diesen verschiedenen Übergangsphasen verändern sich die Blutspiegel der weiblichen Geschlechtshormone kontinuierlich und können Beschwerden auslösen. Diese werden unter dem Begriff klimakterisches Syndrom zusammengefasst.

Insbesondere nach der Menopause machen sich bei fast jeder zweiten Frau Wechseljahrsbeschwerden bemerkbar. Circa. 30 Prozent der Frauen brauchen in der Prämenopause eine Behandlung. Unter den verschiedenen Erscheinungen des Klimakteriums spielen Gefäßreaktionen wie Hitzewallungen (70 Prozent), Schwitzen (55 Prozent) und Schwindel (45 Prozent) die größte Rolle. Bei mehr als der Hälfte der Frauen stellt sich im Lauf der ersten zwei Jahre nach der Menopause eine Erhöhung des Blutdrucks ein.

Hinzu kommt verstärkte Wassereinlagerung im Gewebe, die auch zu Brustspannen führt. Zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr stellen die Eierstöcke zunehmend weniger Östrogen her. Jetzt treten eher seelische Verstimmungen auf.

Als Folge des Östrogenmangels kommt es bei ältern Frauen zur Schrumpfung der Schleimhaut und Abnahme der schützenden Glykogen- und Milchsäurebildung. So kann es zu Entzündungen mit flächenhafter Rötung und Schwellung kommen.

(onmeda.de und netdoktor)

Solange du die Pille nimmst, wirst du da nicht recht viel merken. Ich bin jetzt Mitte 40 und hab schon ab und zu so Hitzewallungen und verstärktes PMS, aber eigentlich nicht schlimm und ich glaub, dass es wirklich bei jeder Frau anders ist. Ich habe auch den Eindruck, wenn ich mich so umhöre, daß die Frauen ohne Kinder schon früher mit den Beschwerden anfangen. Also mach dir keinen Kopf, lass es einfach auf dich zukommen!

Es ist individuell verschieden, und es scheint familiäre Gemeinsamkeiten zu geben. Bei meiner Großmutter und meiner Mutter fing es mit relativ starken, unregelmäßigen Schwindelanfällen so um die vierzig an (beide nahmen allerdings keine Pille). Vielleicht mal die eigene Mutter fragen, wie es bei ihr war. Ich habe auch mit 39 die erste Hitzewallung - morgens, kurz vor dem Aufstehen gehabt - aber meine PMS läßt gerade nach....


Ich mache mir allerdings auch keinen Kopf... ist Teil des Lebens.

Eigentlich erst um die 50 Jahre. Jede Frau verdaut es anders, manche haben gar keine Probleme, ausser ab und zu mal aufsteigende Hitze. Dein Frauenarzt gibt Dir aber Medikamente, wenn sie zu früh einsetzen, weil Du sonst auch schneller alterst. Wenn Du stark leidest, dafür gibt es auch Medikamente. Mach dir keine Sorgen, laß es einfach auf Dich zukommen, hast ja noch um die 10 Jahre Zeit.

Der Beginn der Wechseljahre kündigt sich meist durch Unregelmäßigkeiten im Monatszyklus an. Dabei können sich sowohl die Abstände zwischen den Regelblutungen, als auch die Blutungsdauer und -stärke verändern. Ursache hierfür ist die mit zunehmendem Alter nachlassende Bildung von Hormonen in den Eierstöcken. Die sinkenden Hormonwerte führen zunächst dazu, dass bereits ab dem 40. Lebensjahr nicht mehr in jedem Zyklus ein Eisprung stattfindet, bis er schließlich ganz aufhört. Die endgültig letzte Regelblutung, medizinisch bezeichnet man sie als Menopause, tritt bei jeder Frau sehr individuell auf. Die meisten Frauen erleben sie aber im Alter von um die 50. Auch die Wechseljahre können unterschiedlich lang sein. Bei manchen Frauen dauert es bis zu zehn Jahren, bis sie die, mit dem Wechsel einhergehenden Umstellungen verkraftet haben.

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