Wie kriegt man Antidepressiva?

15 Antworten

Ich bin erschüttert, dass niemand hier auf die URSACHE von Depressionen hinweist bzw. sie gar nicht zu kennen scheint: es ist riesiger Vitamin D-Mangel im Körper, und wenn man ihn beseitigt und Omega-3-Fette verwendet, hat man eine Chance darauf, wieder gesund zu werden.
Ärzte weisen wohl so gut wie nie darauf hin, eher warnen sie noch vor Vitamin D. Oder sie setzen die tägliche Erhaltungsdosis (für Gesunde, wohlgemerkt!) um eine Dezimalstelle zu niedrig an - was bereits offiziell 2015 schon korrigiert werden musste! 8000 i.E. Vit. D3 sind in unseren Breiten als Erhaltungsdosis angezeigt (verordnet werden 800 i.E:). Eine Blutuntersuchung gibt mehr Aufschluss über den individuellen Wert.

Ich empfehle dir das Buch 'Gesund in 7 Tagen' (https://www.amazon.de/Gesund-sieben-Tagen-Erfolge-Vitamin-D-Therapie/dp/3939865125) - Vitamin D hochdosiert!

Das sowie das Umstellen der Fette auf Omega 3: Leinöl, Chiasamen, Hanfsamen, Leinsamen, fetten Fisch, Krillöl wirkt entzündungshemmend.

Das Gegenteil - entzündungsfördernd - wird durch Omega 6- und -9-Fette bewirkt: Sonnenblumenöl, Distelöl, Sojaöl. Die vermeidet man besser.

Ich kenne aus eigener Anwendung das San Omega Öl (mit Namen 'San Omega3 total flüssig', www.medizinfuchs.de/preisvergleich/san-omega-3-total-fluessig-200-ml-san-omega-gmbh-pzn-11132650.html), das sowohl Vitamin D als auch Omega 3 in sich hat und bei mir und meiner Mutter in relativ kurzer Zeit relativ große gesundheitliche Veränderungen bewirkt hat. 

Ich wünschte, diese Informationen würde jeder auch von Ärzten bekommen. Herr Dr. Schmiedel hat über dieses Thema geforscht  (www.dr-schmiedel.de/kann-man-schlechte-laune-und-depression-durch-omega-3-und-andere-nahrstoffe-einfach-wegessen/) und herausgefunden, dass Depressionen einfach verschwinden, wenn die Nahrung entsprechend anders zusammengesetzt ist.  

Vielleicht magst du es mal so versuchen? Es ist immer besser, dem Körper dabei zu helfen, die Ursachen für Krankheitssymptome zu überwinden, indem man ihm die Stoffe gibt, die ihm fehlen. Diese Methode heißt übrigens Naturheilkunde und wird auch von manchen Ärzten praktiziert. Sicher findest du einen, der dir dabei hilft. Man muss beim Arztwechsel danach fragen, ob der Arzt die Zusatzqualifikation 'Naturheilkunde' hat. 

Psychopharmaka unterdrücken die Symptome bloß und du würdest nicht geheilt! Versuch so lange, bis du eine natürliche Möglichkeit (wie die von mir genannte) angewendet hast, auf Psychopharmaka zu verzichten.

Stimmt, Vitamin D ist sehr wichtig zu dieser Winterzeit, wo die Sonne fehlt.
Habe ich vergessen, es zu erwähnen. Weil ich in Südfrankreich lebe - da ist öfters Sonne...
Vitamin D gibt man ja auch den Kindern, wo sie winters weniger raus an die Luft und Sonne können.

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@Gege3210

Alle, die nördlich von Rom leben, bekommen von Oktober bis Mai nie genug Sonne, als dass der Körper sein Vit.D selbst bauen könnte. Daher verwende ich Tageslichtlampen mit dem richtigen Spektrum. Allerdings sind die abends kontraproduktiv, da sie wach machen (ich habe schon mal nachts durchgemacht, bis mir einfiel, dass diese Lampe schuld daran war.)

Der Einfallwinkel der Sonne ist erst ab Mai bis Oktober so, dass der Körper seinen Bedarf selbst decken kann - aber auch nur bei dem, der an der Sonne ist - die meisten Menschen arbeiten aber in geschlossenen Räumen und bekommen daher trotzdem diesen Mangel. 

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Es gibt nicht das Antidepressiva, sondern eine ganze Reihe von Medikamenten aus diversen Wirkstoffgruppen: http://deprimed.de/home/ Am häufigsten werden sie sogenannten SSRI's und SSNRI's verwendet.

Antidepressiva sind keine Glückspillen und mit starken Nebenwirkungen verbunden. Oft sind sie jedoch das kleinere Übel im Gegensatz zu den Beschwerden.

Alle chemischen Antidepressiva sind rezeptpflichtig. Verschreiben kann sie im Grund jeder Arzt mit staatlicher Zulassung. In der Praxis sind es vor allem Psychiater und ferner auch Hausärzte welche diese Medikamente verordnen.

Von Online-Bestellungen rate ich dir dringend ab. Diese Medikamente sind oft gefälscht und enthalten Stoffe, die völlig unberechenbar sind.

Brauch ich zum Psychiater eine Überweisung vom Hausarzt?

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@lanaskyes

Je nach Versicherungstarif. Mit einer Überweisung bist du auf der sicheren Seite...

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Zum Arzt. Auf jeden Fall.

Es gibt ein natürliches Anxiolytikum, Tausengüldenkraut-Extrakt. Das kann jedoch gefährlich sein. Man musste es über längere Zeit nehmen, bevor es Effekt macht, dieser baut sich erst langsam auf, braucht mehrere Wochen.

Hier in Frankreich ist der reine Extrakt verboten worden, weil es einen Todesfall gab : Nach einem Autounfall war jemand bewusstlos ins KH eingeliefert worden, Notoperation. Sicherheitshalber machten sie Vollnarkose. Die Person ist auf dem Operationstisch gestorben, Herzversagen. Ob jetzt nun das Tausendgüldenkraut dran Schuld war, weiss niemand. Jedenfalls war die Pharmalobby eingeschritten und hat das Tausendgüldenkraut verbieten lassen. Ausser als stark verdünntes Färbmittel für Wässerchen, und damit das Wort draufsteht.

Ich selber nahm Tausendgüldenkraut als Anxiolytikum, war aber damit voll auf die Nase gefallen als ich ein ganz anderes Arzneimittel verschrieben bekam, das hatte überhaupt nichts mit Angstzuständen zu tun. Aber ich reiherte andauern :-( . Bis man herausgefunden hat, dass beide eben nicht zusammenpassen.
Ich musste das Tausendgüldenkraut absetzen und drei Wochen abwarten, bis ich das andere Medikament ohne weitere Schwierigkeiten einnehmen konnte.

Ich weiss nich, ob wirklicher Tausendgüldenkraut-Extrakt heute noch in Deutschland verkauft wird.
Auf jeden Fall zum Arzt !

Interessant. Ja, die Pharmaindustrie - sie verbietet gern Substanzen, die preiswert und wirksam sind. Aber wir hier halten ja zusammen, und daher verrate ich dir, dass ich als alter Selbermacher seit einiger Zeit meine Tinkturen selbst herstelle.

Das könntest du ebenfalls, z.B. nach dieser Anleitung: http://www.smarticular.net/tinkturen-selber-machen-heilkraeuter-flaschen-abgefuellt/ (der Newsletter ist echt ein geheimtipp !)- ich bin inzwischen schon bei der 13. Tinktur!) 

Über die Pflanze erfährst du hier mehr: www.heilkraeuter.de/lexikon/tausendg.htm - von angstlösender Wirkung habe ich konkret nichts gesehen. Aber 'anregend' heißt ja auch schon was. Sicher gibt es noch bessere Pflanzen für diesen Zweck.

Ich halte dennoch als 1. Wahl an meinem Rat mit dem Vitamin-D-Pegel fest. Unterstützend kann man dann ruhig noch etwas Pflanzliches einnehmen.

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@Spielwiesen

Tausengüldenkraut-Extrakt selber herstellen zu wollen, kann gefährlich sein, weil man die Dosierung des Wirkstoffes nicht beherrscht, nicht im Griff hat.

Vitamin D und ein bißchen Vitamin C kann über die Winter-Frühjahrsdepression hinweghelfen. Und raus an die Luft ! :-)

Wenn es "nur" um Schlafstörungen geht, kann auch Baldrian (Valeriana) helfen.

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@Gege3210

Klar - ich habe ja auch geschrieben 'Tinktur' - nicht Extrakt.

Die Sache mit 'ein bisschen Vitamin C' ist auch nicht so, wie man denkt, denn seit Jahrzehnten werden Forschungsergebnisse zur Wirkung von Hochdosis-Vitamin C zurückgehalten (wieder mal: ein zu preiswertes und zu wirksames Mittel). Daher noch eine Buchempfehlung: ' Heilung des Unheilbaren' von Thomas E. Levy (aus dem Amerikanischen übersetzt - dort weiß man so etwas!). Hier gibts das mit europaweitem Gratisversand:  www.kopp-verlag.de/Heilung-des-Unheilbaren.htm?websale8=kopp-verlag&pi=946200. Ja, auch Vit. C macht gute Laune!

Baldrian ist auch ok - aber die üblichen Mittel sind soooo schwach dosiert, dass man ein Mehrfaches der Dosis nehmen muss, damit irgendwas passiert (sagte mir meine Kräuterfrau, wo ich öfter mal Seminare mache).

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@Spielwiesen

Ich verwende Vitamin C nur in kleiner Dosis, etwa 250 Milligramm pro Tag (Eine 1-Gramm in vier gebrochen und in Sprudel aufgelöst, ist billiger), und nur in kurzzeitigen "Kuren". Ansonsten frisch gepresste Orangen :-)

Von Baldrian habe ich Konzentrat. Im Kühlschrank

Mit billigen "Allerheilmitteln" ist wie Du schreibst, grösste Vorsicht geboten. So zum Beispiel auch mit Aspirin. Kann innere Blutungen, auch im Hirn, hervorrufen und kann Operationen unmöglich machen : Ist ein Blutverflüssiger, Anti-Gerinnungsmittel.

Ich traue mich nicht ran, eigene "Säfte" zu brauen. Bei mir hört's mit heissen Umschlägen mit grünem Lehm und Kohl auf, für Arthrose, die Entzündungen. Kohl darf ich aber nur machen, wenn meine liebe Frau nicht da ist : Sie hat voll Horror vor dem Geruch. Aber ich habe Wärmekissen mit Kirschkernen und auch mit Gel. Und einen TENS. Also ist der Hausfrieden ok ;-)

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@Gege3210

Ja, Baldrian-Konzentrat ist gut - solange es natürlich ist. Eigene Tinkturen sind wirklich einfach anzusetzen: z.B. bei Zinnkraut tue ich ein 200g-Päckchen lose in eine Literflasche, 40%igen Korn drauf und alles am Fenster an der Heizung stehen lassen, jeden Tag schütteln - nach einen Monat ist es fertig und kann abgeseiht werden. Abfüllen in braune Fläschchen mit Tropfverschluss und mehrmals täglich 10 Tr. davon in Wasser einnehmen. Hilft gegen Entzündungen und enthält Kieselsäure. man kann das gleiche auch fertig kaufen (macht aber nicht so viel Spaß).

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