Wie kriege ich solche dunklen Bilder hin?

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Ich denke, du musst das Bild etwas entsättigen und die Helligkeit natürlich senken. Und dann aber wieder spezielle Farben mit einem guten Bildbearbeitungsprogramm (zB. Photoshop) verstärken, also bei dem Bild https://www.instagram.com/p/BLEQqDag1LI/?taken-by=the_kafka das Orange und das Grün. Schatten musst du noch mehr verdunkeln.

Ich denke der Künstler hat ein spezielle Bearbeitungsprogramm dafür genutzt, frag ihn doch einfach mal welches.

Hallo,

ich weiß jetzt zwar nicht was du dort für dunkle Fotos meinst denn für mich sehen die alle normal aus, aber wenn du dunklere Fotos haben möchtest, dann solltest du diese im manuellen Modus aufnehmen und die Belichtungszeit manuell kürzer setzen als es für eine normale Belichtung der Fall wäre.

Wenn man viel relativ dunkle Landschaft im Bild hat, meinetwegen 2/3 oder mehr, und der Rest ist heller Himmel, wird die Kamera bei Matrix/Integral-Belichtungsmessung (das ganze Bild wird zur Belichtungsmessung herangezogen) die Landschaft überwiegend richtig bzw. heller belichten. Die Folge ist, dass große Teile des Himmels "ausbrennen", sprich überbelichtet werden. Wie JürgenWB schon schrieb, kann man auf den Himmel belichten, sodass die Landschaft automatisch dunkler wird, oder man belichtet von vornherein mittels Belichtungskorrektur in A/Av oder manuell etwas unter (Belichtungswaage im Minus). So wird der Himmel nicht zu hell und man erkennt noch Wolken usw. Den Rest kann nachträglich noch verfeinern.

Hallo,

der Mann hat seinen eigenen Stil gefunden, der vorwiegend auf die Bearbeitung in Lightroom und/oder Photoshop bzw Mitbewerberprogramme zurückzuführen ist.

An die Kamera werden dabei keine besonderen Ansprüche gestellt,, lediglich über ausreichend Weitwinkel sollte sie verfügen. Er hat die Kamera vermutlich zuerst mal auf ein Stativ gesetzt und sehr sauber seinen Bildausschnitt gewählt (das aus der Hand, das bedeutet viele Fehlversuche bis man es so drauf hat).

Dann hat er auf die Lichter belichtet, also die Kamera auf den Himmel gehalten, Belichtungsmessswert gespeichert, und wieder seinen Beildausschnitt genommen und fotografiert. Alternativ kann er auch mit Erfahrungswerten manuell belichtet haben, oder eine Belichtungsreihe erstellt haben.

Bei der Aufnahme ist es auch möglich (das kann ich an der geringen Auflösung nicht erkennen), dass er mit einem Verlaufsfilter die Kontraste schon bei der Aufnahme etwas zurückgenommen hat. Ein zirkularer Polfilter zur Verringerung des Dunstes halte ich für sehr wahrscheinlich bei diesen Aufnahmen.

Alles andere ist ausschließllich Lightroom oder andere Software:

  • Korrektur der Linsenfehler
  • Belichtung und Weißabgleich nachregulieren
  • Schatten hochziehen
  • Mikrokontraste erhöhen (in Lightroom "Klarheit")
  • Schärfen
  • Spiel mit Sättigung, Farbkanälen und anderen Reglern

Licht ist natürlich elementar:

  • Anfänger: von 11 bis 3 hat der Fotograf frei
  • Fortgeschrittene: von 10 bis 4 trinkt der Fotograf ein Bier!

PI mal Daumen würde ich probieren: Nimm Gimp, mache eine neue Ebene, Farben entsättigen, Ebene invertieren und Faser mischen...

Das ist einfach eine Frage von seeehr viel Geduld, ein wenig Ahnung von manuellen Einstellungen der Blende, Belichtungszeit und ISO und ein wenig Ahnung von Lightrooom.

Das reicht.

Beim Einstellen der Kamera mit dem Belichtungsmesser den Himmel messen.

Garnicht, diese Bilder sind alle Nachbearbeitet um so auszusehen. Oder du brauchst eine gute Bildbearbeitung.

Was möchtest Du wissen?