Wie koppel ich einen Laser vernünftig in eine optische Faser ein und auch wieder aus?

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2 Antworten

Der Ansatz ist schon mal falsch. Was du aufbauen willst, ist eine Art Raumfilter mit einer Faser. Das muss aber eine Monomode-Faser sein, sonst funkioniert das sowieso nicht. Der Laser sollte sowieso ein monomodiger Laser sein, dann bringt auch ein Raumfilter keine gute Verbesserung. Einen Halbleiterlaser koppelt man mit direktem Kontakt oder Mikrolinse an die Faser an. Aber ohne Mikroskop und Manipulatoren ist das kaum zu machen. Aus der Faser kommt dann eine einmodige Welle heraus, die divergent ist. Mit einer Optik kannst du die in einen Strahl kleiner Divergenz umformen mit allen Problemen einer Optik und deren Bildfehlern. Es ist zweifelhaft, ob man dann eine besserer Strahlqualität erreicht also ohne den zwischengeschalteten Aufwand.

Bei einem Laserpen könnte man es mit einem makroskopischen Raumfilter versuchen. So ein Filter selbst zu bauen dürfte auch nicht sehr einfach sein, vielleicht eine Aufgabe für eine Studienarbeit im Labor.

Man sollte wissen, was du mit diesem Experiment beabsichtigst. Ich fürchte nur, dass du mit Haushaltsmitteln nicht viel machen kannst. Man braucht mindenstens Manipulatoren, die die Faser zum Laser im µm-Bereich positionieren könnte und dazu dann noch eine Messtechnik zur Bewertung von ausgekoppelter Strahlqualität (Strehl-Ratio z.B. und Leistung).

da gibt es bei YouTube n paar Videos, wo das Handwerkliche geschildert wird...

Bsp.:

RIDDICC 16.09.2017, 07:42

ach so: dass hinten kein Punkt rauskommt, dürfte ja eigentlich klar sein, weil doch die ganzen Eigenschaften eines Lasers durch die dauernden Reflektionen beeinträchtigt werden (z. B. Parallelität)...

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