Wie konnten die Menschen die biblische Schöpfung aufschreiben, wenn sie nicht dabei waren?

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20 Antworten

Es gibt doch auch Wissenschaftler, die bei den Ereignissen, die sie beschreiben, nie persönlich dabei waren (z.B. Urknall). 

Wie machen die das denn? o.O

Soweit ich weiß, "rechnen" sie von heute beobachtbaren Geschehnissen aufgrund gewisser bekannter Gesetzmäßigkeiten einfach zum Anfang zurück. Also gaaanz grob ausgedrückt. ;)

Und genau dasselbe haben die Schreiber der Schöpfungsgeschichte gemacht. Sie haben gesehen, was in der Natur so an gesetzmäßigem existiert und haben das auf den Anfang allen Seins übertragen.

Und viele Formulierungen sind dementsprechend eher sinnbildlich. Wenn es heißt, Gott habe Adam aus Lehm (oder Erde) erschaffen, dann ist das die logische Konsequenz aus der Beobachtung heraus, was so mit einem toten menschlichen Körper eben passiert: er wird durch Verwesung ja irgendwie wieder zu Erde.

Die Reihenfolge der Schöpfungsphasen entspricht dem allgemeinen logischen Aufbau der Existenz von natürlichen Dingen... Wenn man allerdings den Fehler macht, zu sehr in unwichtige Details zu gehen, die eben in der Abstraktion naturgemäß nicht da sind, dann versteht man das Ganze nicht wirklich korrekt.

warehouse14

Danke für die Auszeichnung! :)

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Hallo Gondor94,

dazu sagt die Bibel

2. Timotheus 3:16  Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, . . .

Also "von Gott eingegeben" oder "eingehaucht". 

Dabei darf man nicht vergessen, das Jesus dabei war, als alles erschaffen wurde. Wie die Bibel zeigt, war er in seiner vormenschlichen Existenz als erstgeborener Sohn seines himmlischen Vaters dabei:

Sprüche 8:2 Jehova selbst brachte mich als den Anfang seines Weges hervor, als das früheste seiner Werke vor alters. 23 Von unabsehbarer Zeit her war ich eingesetzt, von Anbeginn, von den Vorzeiten der Erde. ...  8:30 . . .da wurde ich neben ihm zum Werkmeister, und ich wurde der, . . .

oder

Johannes 1:1 Im Anfang war das WORT, und das WORT war bei GOTT, und das WORT war ein Gott. 2 Dieser war im Anfang bei GOTT. 3 Alle Dinge kamen durch ihn ins Dasein, und ohne ihn kam auch nicht e i n Ding ins Dasein.. . .

Jesus starb also einmal "im Himmel" als er dort seine Existenz aufgab um als Mensch geboren zu werden wissen, das Menschen ihn umbringen würden. Er erhielt inzwischen Unsterblichkeit, was weit mehr ist als "nur" ewiges Leben.

Als das "Wort" ist er derjenige, welcher den Menschen "das Wort Gottes" übermittelt und übermittelte, also auch die Bibel.

1. Timotheus 2:5 Denn da ist e i n Gott und e i n Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch, Christus Jesus, 6 der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld für alle hingegeben hat — [dies] soll zu seinen eigenen besonderen Zeiten bezeugt werden. 

Das ist das, was die Bibel auf Deine Frage antwortet. 

Beste Grüße

JensPeter  

Hallo JensPeter,

Du schreibst:

Jesus starb also einmal "im Himmel"...

Dafür kenne ich keinen biblischen Beleg. Du?

Gruß, kdd

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Lieber Gondor, du darfst die Bibel nicht als wissenschaftliches Buch verstehen. Die Bibel stellt keine Tatsachen da und erzählt nicht die Geschichte. Zu der Zeit als die Bibel geschrieben wurde hatten die Menschen kein Bedürfnis und kein Wissen um sie zu hinterfragen. Sie kannten die Entstehung der Erde nicht und die Bibel schien eine gute Antwort. 

Einer der Hauptaufgaben der Bibel war damals, die Menschen von guten Taten und von sozialem Verhalten zu überzeugen. Viele Geschichten waren sehr übertrieben dargestellt oder gar erfunden, doch alle hatten eine Botschaft. Auch wenn viele Botschaften heutzutage zweifelhaft scheinen waren diese damals sehr wichtig. Als Beispiel könnte man die Geschichte David gegen Goliath nehmen. In dieser besiegt ein kleinerer Mann mit einem geschossenen Stein einen Riesen, der voll ausgerüstet ist (mit Rüstung usw.). Auch wenn diese Geschichte nicht unbedingt passiert seien muss ist ihre Botschaft klar: Jeder kann jeden besiegen, auch wenn die Situation aussichtslos scheint. Natürlich ist diese Geschichte auf unseren Alltag eher schwer anzuwenden, doch von diesen Geschichten gibt es viele in der Bibel und viele sind auch heute noch anwendbar. 

LG BouncingMoses/ Leonard GKR3

Hallo Gondor94,

die Bibelschreiber wurden von Gott inspiriert.

Und der muss ja aus offensichtlichen Gründen dabei gewesen sein.

Schon seit ihrem Auftritt vor etwa 3500 Jahren hat die Bibel die korrekte Antwort auf die für den Sinn des Lebens entscheidenden Fragen:

Wer sind wir? Woher kommen wir?

Wahrend noch vor einigen Jahrzehnten die Wissenschaft lehrte, die Materie sei schon immer da gewesen, spricht man heute vom Urknall vor vielen (ca 13 000000000) Jahren.

Die Schreiber der Bibel wussten vieles nicht, was heute jedem Kind bekannt ist. Aber Mose, der sowohl den Schöpfungsbericht, als auch den Psalm 90 schreiben durfte, erklärte damals:

1 Ein Gebet von Mose, dem Mann Gottes. Herr, du bist unsere Wohnung1 gewesen von Generation zu Generation. 2 Ehe die Berge geboren waren und du die Erde und die Welt erschaffen2 hattest, von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du, Gott.

Wie der Bibelbericht mit gesichertem Wissen (nicht mit jeder Theorie) übereinstimmt, könntest Du mit dem Link erfahren:

  http://wol.jw.org/de/wol/lv/r10/lp-x/0/14422

Ein Ausschnitt aus der Artikelserie:

In 1. Mose 1:14-19 wird vom Erscheinen der Sonne, des Mondes und der Sterne in einem vierten Schöpfungsabschnitt gesprochen. Auf den ersten Blick scheint dies dem zu widersprechen, was in der Bibel zuvor gesagt wird. Dabei muss jedoch eines im Sinn behalten werden: Moses, der Schreiber des 1. Buches Mose, gab den Schöpfungsbericht aus dem Blickwinkel eines irdischen Beobachters wieder, als wäre er dabei gewesen. Aller Wahrscheinlichkeit nach wurden in jenem Zeitabschnitt Sonne, Mond und Sterne durch die Erdatmosphäre hindurch sichtbar.

Grüße, kdd

kdd, von welcher Bibel redest Du heute, wenn Du eine von vor 3500 Jahren anführst?

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@666Phoenix

Hallo 666Phoenixn

es freut mich, dass Du beim Lesen meines Beitrags so aufmerksam warst.

Moses war der Schreiber des Pentateuchs, der ersten fünf Bücher der Bibel, auch Genesis, Exodus, Levitikus, Numeri und Deuteronomium genannt. Dass er den Text abgefasst hat, wird von den Juden während ihrer ganzen Geschichte anerkannt; dieser Teil der Bibel ist bei ihnen als Thora oder Gesetz bekannt.

Jesus und die christlichen Schreiber sprechen häufig davon, dass das Gesetz durch Moses gegeben wurde.

Im allgemeinen schreibt man ihm das Buch Hiob zu sowie den Psalm 90 und möglicherweise auch 91.

Moses wurde im Jahr 1593 vor Christus geboren und starb im Alter von 120 Jahren, als das Volk Israel 40 Jahre nach der Befreiung aus Ägypten, vor dem Einzug ins verheißene Land standen.

Dem entsprechend vollendete er den in der Zeit gültigen Bibelkanon im Jahr 1473 v. Chr.

Die letzten Verse von 5 Mo 37 fügte wahrscheinlich Moses Nachfolger, Josua wenig später hinzu.

Die Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK schreibt unter dem Stichwort Kanon:

Jehova selbst gab das Beispiel, was das Aufzeichnen von Gesetzen und Geboten betrifft. Nachdem er zu Moses am Berg Sinai geredet hatte, „gab er Moses dann zwei Tafeln des ZEUGNISSES, Steintafeln, beschrieben von Gottes Finger“ (2Mo 31:18). Später lesen wir: „Und Jehova sprach weiter zu Moses: ‚Schreibe dir diese Worte auf‘ “ (2Mo 34:27). Somit war es Jehova, der sich mit Moses unterhielt und ihn anwies, die ersten fünf Bücher des Bibelkanons aufzuzeichnen. Kein menschliches Konzil erklärte sie für kanonisch; von Anfang an hatten sie Gottes Anerkennung.„Sobald Moses damit zu Ende war, die Worte dieses Gesetzes bis zu ihrer Vollendung in ein Buch zu schreiben“, gebot er den Leviten, indem er sprach: „Dieses Gesetzbuch nehmend, sollt ihr es zur Seite der Bundeslade Jehovas, eures Gottes, legen, und es soll dort als Zeuge gegen dich dienen“ (5Mo 31:9, 24-26).

Grüße, kdd

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Grundsätzlich werden wir Menschen niemals in der Lage sein, auf diese Frage eine Antwort zu geben. Jedoch gibt es manche Dinge, die wichtig sind, wenn man mit Bibeltexten angemessen umgehen möchte. Zunächst einmal ist es wichtig, biblischen Texten ohne Vorurteile zu begegnen. Dies gilt auch für die Schöpfungsgeschichte (Genesis 1,1 - 2,3). Da eine komplett neutrale Betrachtung eines Textes so gut wie unmöglich ist, stellt dies ein Problem da. Egal ob man nun die Bibel als frei erfundene Geschichte oder als einen zuverlässigen Bericht wahrer Gegebenheiten sieht, die Bibel ist für viele in so fern wichtig, dass sie das Leben vieler Menschen prägt und ihnen in ihrem Leben wichtige Denkanstöße gibt. Deshalb ist es, denke ich, für die meisten Menschen die die Bibel lesen unwichtig und nicht nötig nach einer Antwort auf die Frage zu suchen, wie es möglich war, dass all diese Dinge, die in der Bibel erzählt werden tatsächlich passiert sind.

Von Erik GK-ER

Grundsätzlich werden wir Menschen niemals in der Lage sein, auf diese Frage eine Antwort zu geben. Jedoch gibt es manche Dinge, die wichtig sind, wenn man mit Bibeltexten angemessen umgehen möchte. Zunächst einmal ist es wichtig, biblischen Texten ohne Vorurteile zu begegnen. Dies gilt auch für die Schöpfungsgeschichte (Genesis 1,1 - 2,3). Da eine komplett neutrale Betrachtung eines Textes so gut wie unmöglich ist, stellt dies ein Problem da. Egal ob man nun die Bibel als frei erfundene Geschichte oder als einen zuverlässigen Bericht wahrer Gegebenheiten sieht, die Bibel ist für viele in so fern wichtig, dass sie das Leben vieler Menschen prägt und ihnen in ihrem Leben wichtige Denkanstöße gibt. Deshalb ist es, denke ich, für die meisten Menschen die die Bibel lesen unwichtig und nicht nötig nach einer Antwort auf die Frage zu suchen, wie es möglich war, dass all diese Dinge, die in der Bibel erzählt werden tatsächlich passiert sind.

Die Schöpfungsgeschichte ist an der Weltanschauung der damaligen Zeit orientiert, und Wien so viele Geschichten hat sie eine erklärfunktion, sowie eine botschaft die sie übermitteln soll. Dafür ist Gar nicht nötig, dass es tatsächlich so passiert ist. Viele der Geschichten in der Bibel Sindbad unglaubwürdig geschrieben, oder anhand von Logik anzuzweifeln, weil stark ausgeschmückt. Aber die Geschichten der Bibel vermitteln immer eine bestimmte Botschaft. Oder sie erklären damals unerklärliche Dinge nach dem Kenntnisstand der schreiber. Dabei sind manche Geschichten an Erzählungen und christlichen Überlieferungen orientiert, manche (vermutlich) frei erfunden, und eine bestimmte Botschaft Ideen Erklärung für etwas zu verpacken. Das heißt selbst wenn Die Schreiber der Schöpfungsgeschichte ran frei erfundene haben sollten haben sie sich trotzdem an bereits vorhandenen Gogtesgeschichten und an ihrem Glauben orientiert.

Die Schöpfungsgeschichte ist eine Geschichte der Thora. Sie ist so ca. 5 bis 6.000 Jahre alt. Davor gab es schon andere Religonen und Kulturen, und man hat sich so seinen eigenen Sinn zusammengedacht. Thora und Bibel sind von Menschen geschrieben. Das Problem eines jeden Schreibers, wie fange ich mein Buch an. Damit wir uns hier gleich recht verstehen, ich ziehe keinen Zweifel an Gott oder Jesus, ganz im Gegenteil bin ich sogar ein gläubiger Mensch. Man darf bei der Bibel aber nicht alles wortwörtlich nehmen. Sollte man diesen Fehler begehen, dann ist dies natürlich der erste Weg in den Unglauben, da manches einfach nicht logisch ist. Der Zusammenhang muss erfasst werden, und zwar in dem Wissen, die Bibel ist von menschlichen Berichten gefüllt, die schon seit Jahrtausenden tod sind, und nur das wiedergeben konnten, was ihr damaliger Wissensstand war.

Man darf die Bibel nicht wörtlich nehmen. Würde man das machen, bliebe am Ende nur Unglauben.

Was Wissenschaftler erklären sind einzig und alleine Theorien, deren Beweise sie immer schuldig bleiben werden. Man versucht eben Wege zu finden, wie es gewesen sein könnte. Mehr sind diese Theorien auch nicht wert.

Wie soll man einem Menschen erklären, wie er entstand ? Diese Frage wird wohl ewig eine unbeantwortete bleiben.

Zu Zeiten als man in der Lage war, etwas mittels Schrift festzuhalten, war das lange nach der Schöpfung.

Wenn du heute eine Geschichte im Kreise mehrerer Menschen erzählst, danach 4 Wochen wartest und dir deine Geschichte von diesen Menschen erzählen lässt, wirst du feststellen, welche Unterschiede dir da zu Ohren kommen.

Vieles wurde von anderen übernommen und teilweise auch geändert wiedergegeben. Man kann davon ausgehen, dass diese Geschichten mit den ursprünglichen Abläufen kaum noch etwas zu tun haben.

Gab es überhaupt schon eine Schrift, als Jesus in Jerusalem seinen Einzug hielt ?

Die Bibel behauptet von sich selbst, von Gott eingegeben (inspiriert, wörtlich: von Gott ausgehaucht, gottgehaucht) zu sein: "Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet" (2. Timotheus 3,16-17). 

Demzufolge war es kein Problem für die menschlichen Autoren (die trotz der Inspiration durch den Heiligen Geist ihre eigenen literarischen Fähigkeiten einbrachten), Dinge aufzuschreiben, die sie eigentlich gar nicht wissen konnten.

Das gilt auch für die biblische Prophetie, die ungefähr ein Drittel der Bibel ausmacht. Petrus schreibt dazu: "Denn niemals wurde eine Weissagung durch menschlichen Willen hervorgebracht, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben die heiligen Menschen Gottes geredet" (2. Petrus 1,21).

Du findest zumindest hier in Deutschland doch kaum Menschen, die die Bibel wörtlich nehmen. Und wenn es welche gibt, sind die nicht hier bei GF. Du kannst dir deine scheinbar so schlaue und provokative Frage also sparen...

Hier bei GF sehe ich durchaus desöfteren Menschen, die die Bibel wörtlich nehmen.

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@ErsterSchnee

Es gibt wirklich hier bei GF genügend, die die Bibel wortwörtlich nehmen.

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Hier bin ich  :-) 

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@KaeteK

Die Erschaffung der Erde in sechs Tagen nimmst du wörtlich? Das tagelange Überleben in einem Wal nimmst du wörtlich? Die Ereignisse, die sich ausschließlich in der Bibel finden und ansonsten historisch nicht mal ansatzweise erwähnt werden (auch nicht in Sagen und Überlieferungen) glaubst du wortwörtlich? 

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Ich würde dir raten die Bibel zu lesen, so klären sich Fragen wie z.B. die Schöpfung in sechs Tagen.

Im Hebräischen bedeutet das Wort "Tag" eine bestimmte Zeit oder eine unbestimmte Zeitspanne, das heißt es kann als hunderte, tausende Jahre usw definiert werden. Das Alte Testament wurde in Hebräisch und Aramäisch verfasst, da kann es sehr gut sein diese Sprache zu beherrschen.

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@HorstBro

Wie kommst du drauf, dass ich die Bibel nicht gelesen habe? Nur weil ich im Gegensatz zu allen Strenggläubigen weder hebräisch noch aramäisch kann?

Was aber auch nichts daran ändert, dass bestimmte Ereignisse ausschließlich in der Bibel erwähnt werden und von ausnahmslos ALLEN anderen Völkern ignoriert und totgeschwiegen werden.

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@HorstBro

@ HorstBro

Gut, daß Du das hebräische Wort "yom" anführst.

Du hast aber vergessen zu sagen, daß es Regeln dafür gibt, wann das Wort den buchstäblichen 24-Stunden-Tag meint.

1. Wenn ein Zahlwort dabeisteht

2. Wenn Abend dabeisteht

3. Wenn Morgen dabeisteht.

Drei Möglichkeiten. Vielleicht ist Dir schon aufgefallen, wie stereotyp bei jedem Schöpfungstag dabeisteht: "Und es ward Abend, und es ward Morgen: X.Tag."

Ich habe einmal die dümmliche Behauptung gehört, dies sei eine Art Refrain, was darauf hinweisen würde, das dies poetische Lyrik und damit nicht ernstgemeint sei.

Das Gegenteil ist der Fall!

Für die Juden galt der Grundsatz, immer zwei oder drei Zeugen anzuführen, bevor eine Behauptung geglaubt wird.

Hier haben wir nicht nur zwei, sondern drei Zeugen, und zwar für jeden einzelnen Schöpfungstag!

Für die hebräischen Juden stand also felsenfest, daß Gott die Welt in 6 Tagen geschaffen hat, das wurde auch niemals bestritten.

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@ErsterSchnee

Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, warum manche Dinge über Gott ausnahmslos in der Bibel stehen? Weil in der Bibel alle wichtigen Schriften zusammengefaßt wurden, die von Gott sprechen. Logisch, daß manches sich nicht außerhalb davon befindet!

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Ich nehme die Bibel wortwörtlich wie die meisten Christen ebenfalls.

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@Gambler2000

Dann darfst du mir auch gerne erklären, warum sich gewisse biblische Geschichten nicht historisch belegen lassen.

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@ErsterSchnee

Was läßt sich denn historisch nicht belegen? Man hat noch nicht alles gefunden, aber man hat auch noch nichts gefunden, das den biblischen Aussagen widersprechen würde.

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Du findest zumindest hier in Deutschland doch kaum Menschen, die die Bibel wörtlich nehmen.

Weit gefehlt. Es sind mehr, als man denkt. Und viele von ihnen tummeln sich hier auf GF. Ich mach das hier schon ein paar Jahre und bin immer wieder im Clinch mit diesen Realitätsverweigerern. Sie zu verleugnen, macht sie noch gefährlicher.

Es hat schon mal eine Landeskultusministerin ernsthaft betrieben, man solle die Schöpfungsgeschichte gleichberechtigt im Biologieunterricht behandeln. Wohlgemerkt, im Biologieunterricht.

Also jede Verharmlosung spielt diesen Kulturbanausen in die Hände.

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@realsausi2

realsausi

Jetzt möchte ich bitte mal wissen, was an Menschen gefährlich ist, die JEsus CHristus nachfolgen.

Und warum nicht die Schöpfung im Biologieunterricht? Daß man im Religionsunterricht lernt, wir würden vom Affen abstammen, ist dagegen ganz normal.

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@realsausi2

Menschen in Deutschland die die Bibel wörtlich nehmen?

Die Bibel wörtlich nehmen kann man nicht und tut niemand.

Wer das Sagt oder Schreibt, dass es solche Leute gibt, weiss nicht was in der Bibel geschrieben steht.

Denn zu viele Ungereimtheiten sind darin.

Aber das liegt daran, dass sie von Menschen geschrieben wurde, die Dinge und Vorkommnisse anders gewichtet haben.

Daten und Zahlen stehen oft im Widerspruch. 

Die Schöpfungsgeschichte wird widersprüchlich wiedergegeben.

Chaos pur.

Aber der Bibel geht es nicht so sehr um Daten und Zahlen.

Es geht um Beziehung.

Es geht um Menschen.

Sie will uns aufzeigen was nur sehen kann wer lange genug lebt.

Jahrhunderte oder mehr.

Nun keiner lebt lange genug um das beobachten zu können was uns die Bibel aufzeigen will.

Was die allermeisten Christen aber nicht glauben.

Das was das entschiedenste am Christetum ist.

Vater unser im Himmel.

Sie glauben nicht an einen Himmlischen Vater.

Sie glauben nicht, dass es diesen Vater wirklich gibt.

Denn würden sie glauben dass es diesen Vater gibt, würden sie sich anders verhalten.

Glauben ist nicht nur ein Bekenntnis.

Wer glaubt handelt auch danach.

Jeder von uns hat einen Vater

Einige sind es sicher auch.

Wie verhalten sich Kinder gegenüber ihrem Vater?

Dann denkt darüber nach wer denn dieser Vater ist an den Christen vorgeben zu glauben.

Zu wem würden wie wohl gehen mit ihren Fragen?

Die allermeisten derer die sich gläubig nennen leben in einer Illusion, sie machen sich etwas vor.

Aber nicht nur sich selbst, sondern auch ihren Mitmenschen.

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Geil wie die Extremisten hier selbst gegen gemäßigte Christen angehen :-)

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Ich denke, dass dies gar nicht die richtige Frage ist... Die eigentliche Frage ist doch vielmehr: Wieso haben die Menschen die biblische Schöpfung aufgeschrieben?

In den Texten der Bibel geht es ja eigentlich gar nicht um die eigentlichen Geschichten. Es geht um ihre Aussage und Botschaft, die die damaligen Autoren der Texte, wer auch immer das jetzt war und wie ihm die Texte in die Köpfe kamen, vermitteln wollten.

Um die Texte also zu verstehen sollte man sie nicht direkt anzweifeln sondern sich versuchen Ihnen so zu näheren wie man es für sich am besten hält. Keinen Text der Bibel wird man verstehen wenn man sich die ganze Zeit nur fragt wie dieser überhaupt verfasst werden konnte. Dieser kritische Gedanke wird durch die Annäherung des Textes unter der Frage nur noch verstärkt. Um den Sinn des Textes und die darin verpackte Botschaft zu entdecken und zu verstehen muss man dieses „Vorurteil“ oder den vorangestellten Gedanken hinter sich lassen und den Text auf mehreren Eben beleuchten. Hilfreich zum Verständnis von Bibeltexten ist der Hermeneutische Zirkel.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hermeneutischer_Zirkel

Nähert man sich dem texten der Bibel auf diese Weise, so hat man sicherlich nicht direkt eine konkrete Antwort auf die Frage wie sie die Texte aufschreiben könnten aber definitiv auf die Frage: wieso? Ich denke das man mit der Antwort auf diese Frage auch mehr oder weniger eine Antwort auf die Frage des "wie" hat.

Gott hat es den Schreibern der Bibel sozusagen "Diktiert" und sie aufschreiben lassen

Die Frage richtet sich vor allem an jene, die die Bibel wörtlich nehmen.

Es ist eine der wesentlichsten Erkenntnisse, die man im Leben erlangen kann, dass unser Denken, Wollen und Fürchten keinen Einfluss auf das Gewebe der Realität hat.

Jemand mag wörtlich nehmen, was er will, dadurch wird keine Realität geschaffen, es ändert sich nichts.

Man konnte den Schöpfungsbericht aufschreiben, weil er komplett erfunden ist. Das ist reine Literatur. Wenn ich Harry Potter wörtlich nehme, kann ich dennoch nicht auf einem Besen reiten.

wie definierst du "Gewebe der Realität?
wenn ich ein Buch der Harmonielehre lese und danach Gitarre spielen kann hat sich im Bezug zur Realität schon einiges getan...
mein Nachbar läuft wie wild durch die Gegend ;)
die Frage ist ob das was du liest Bezug zur Wahrheit hat.
Wenn man Drogen nimmt geben sie ein schönes Gefühl, können aber das eigene Leben quälen, weil man damit nicht zurecht kommt.
Sollte Wahrheit nicht aufgeschrieben sein um denjenigen zu helfen die danach suchen?

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@Amphore

wie definierst du "Gewebe der Realität?

Die Summe all dessen, was wir als Kollektiv übereinstimmend an Eigenschaften der uns umgebenden Welt erforschen, bestimmen, überprüfen und bestätigen können.

Sollte Wahrheit nicht aufgeschrieben sein um denjenigen zu helfen die danach suchen?

Es geht nicht um Wahrheit. Das ist eine völlig nutzlose Kategorie. Es geht darum, ein möglichst getreues Abbild der Realität zu entwickeln. Hierzu steht uns allein die wissenschaftliche Methodik zur Verfügung. Wahrheit ist eine philosophische Kategorie und nicht an Realität gebunden.

"Aufgeschriebene Wahrheit" ist eigentlich immer der Versuch einer Manipulation, einer Entfremdung. Als nicht objektive Kategorie kann Wahrheit niemals verbindlich, übertragbar und überprüfbar sein. Wer dennoch behauptet, Wahrheit zu besitzen und niederzuschreiben ist entweder verwirrt oder führt Böses im Schilde.

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Harry Potter kommt ja auch nicht von Gott.

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@Hooks

Würdest Du dafür Deinen Hund ins Feuer legen? Als Agnostiker kann ich weder ausschließen, dass Harry Potter göttlich inspiriert ist noch das die Bibel reines Menschenwerk ist.

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Die Menschen die die Bibel geschrieben haben, wurde mit dem Heiligen Geist übergossen und dadurch konnten sie das schreiben was Gott uns Menschen gerne mitteilen wollte.

Wenn du mit heiligen Geist reichlich Wein meinst hast du wohl recht

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Es stimmt, dass die Menschen nicht dabei waren. 

Aber Gott war dabei.

Nun wie verhält es sich mit der Idee, dass Gott ihnen das persönlich erzählte.

Mose war 40 Tage und Nächte lang bei Gott auf dem Berg. Da hat er allerlei mit ihm besprochen.


Gott hat sie diktiert.

Die Schreiber der Bibel wurden von Gottes Geist inspiriert (Offb.22,18-19).

Oh yes! You know, I am true, because I say, I am true!

Lächerlich, eine Frage nach dem Wahrheitsgehalt der Bibel mit einem Zitat aus der Bibel zu beantworten!

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