Wie konnte Waren Buffet aus nichts der Drittreichste mann der Welt werden?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

1. Warren Buffett startete nicht von nichts, er hatte bereits mit etwa 20 einen Rolls Royce, den er vermietete. 

2. Warren Buffett hat nicht nur Erfolge, sein Können liegt darin dies zu erkennen.

3. Warren Buffett investiert mit einer guten Strategie und setzt diese halt besser um als jeder andere und erzielt dadurch Überrenditen (durchschnittlich ca. 20-30% pro Jahr). Ein erfolgreicher Investor erzielt etwa 15%.

4. Grundsätzlich kann sich jeder ein Vermögen auf diese Art aufbauen, die meisten Menschen haben einfach Angst oder sind zu faul um sich das Wissen anzueignen.

Wenn du denkst, dass Warren Buffett einfach gegamblet hat und quasi nur durch Glück zum Reichtum kam, dann liegst du falsch. Klar, er hatte vielleicht ein wenig mehr Glück als andere und besitzt deshalb 60 Milliarden (Ich dachte eigentlich sind es sogar ca 80), aber mit weniger Glück hätte er trotzdem mehrere Millionen.

Zu der Frage woran er erkennt, ob eine Firma "gut" ist: Er studiert die Firma genau. Das heisst, er schaut sich die Kennzahlen (Umsatzrendite, Anlageintensität, etc.) genau an und wenn die Firma seiner Meinung nach unterbewertet ist, dann investiert er.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Schramutor 21.04.2016, 22:14

Danke für deinen Kommentar. Aber paar Punkte finde ich etwas anmaßend. Zum beispiel zu sagen das die meisten Leute zu faul sind sich das wissen anzueignen. Denn Menschen sind nicht blöd. Jeder hat ein Hirn und Buffet ist kein Übermensch (vielleicht doch). Was ich damit sagen will ist ich habe sooo viele Leute gesehen die ihr ganzes Leben lang rum gerannt sind und Probiert haben Irgendwelche Genialen Geschäfte zu tätigen es aber nie Geschafft haben. Wenn es wirklich Planbar wäre hätten es dann nicht alle nachgemacht oder probiert? Ich hab auch nicht gesagt das er durch Glück Reich geworden ist. Ich hab nur nicht ganz verstanden wie darum hab ich gefragt. Es gibt die schrecklichsten dinge auf der Welt wegen Armut. Prostitution, Leute die an Hunger sterben. Harz 4 Empfänger die den ganzen tag nichts zu tun haben. Meinst du nicht wenn es Eiskalt Planbar wäre das es jeder Getan hätte. Nur zu deiner Info es gibt 2000 Milliardäre auf der Welt. Und der Rest der Welt sind Faul und Dumm oder wie? Das glaub ich nicht ganz. Dann noch zu deiner Überrenditen Theorie. Wenn er bei 100000 Euro angefangen jedes Jahr 30 Prozent Überrendite  kriegt und es beispielsweise 50 Jahre betrieben hat  müsste die Rechnung nicht sein: 30 Prozent mal 50 Jahre sind 1500 Prozent.100000 Euro mal 1500 Prozent wären 1,5 Millionen. Aber doch nicht 60 Milliarden. Könnte sein da meine Rechnung falsch war keine Ahnung. Aber die wichtigste frage auf die du mir nicht antworten wirst ist bist du selber Millionär? Oder Milliardär? Wenn nein kann was mit deinen Aussagen nicht stimmen.

0
divesgent 21.04.2016, 23:55
@Schramutor

Ja stimmt, war vielleicht etwas anmassend. Ich respektiere jeden Menschen.Kein Mensch ist blöd, da gebe ich dir recht, aber sehr viele Menschen sind faul und vor allem risikoscheu. Mit Faulheit meine ich nicht, dass sie nicht arbeiten gehen, aber dass sie sich mit komplizierten Dingen wie Finanzen nicht auseinandersetzen wollen. Ausserdem ist es ihnen ein zu grosses Risiko Geld anzulegen, denn man weiss nie ob man es zurück kriegt (Die Angst ist jedoch irrelevant, wenn man sich ausreichend damit auseinandersetzt). Finanzbildung wird meiner Meinung nach allgemein unterschätzt, obwohl sie sehr viel wert ist. Buffett ist kein Übermensch, aber nicht jeder wird so viel Erfolg haben wie er, er hat halt Talent. Es gibt ja viele gute Profi-Fussballer, aber allgemein gilt ja Ronaldo oder Messi momentan als bester Fussballer - Übermenschen sind sie deshalb auch nicht.

Ja wenn man das eiskalt planen könnte, dann würde dass jeder tun. Das kann man aber leider nicht, denn Finanzgeschäfte beinhalten Risiko. Das Risiko für Aktien ist eigentlich nicht so hoch und wird oft überschätzt. Die meisten Menschen bevorzugen ein fixes Gehalt einfach und wählen den "leichten Weg". Ich finde jeder muss für sich entscheiden, ob er den sicheren Weg oder den ungewissen Weg gehen will. Beides hat Vor- und Nachteile.

Deine Rechnung ist zum Glück falsch :) Das ist exponentielles Wachstum. Nehmen wir deine 100'000 als Startkapital und jährliche Rendite von 30% über eine Laufzeit von 50 Jahren, dann kommt man auf knapp 50 Milliarden. Diese sind aber noch nicht versteuert. Die Rechnung sieht so aus: 100'000*1,3^50=49'792'922'297

Die Frage ist nicht ob es möglich ist, sondern wie. Du solltest dich besser damit auseinandersetzen, wie du 30% Rendite pro Jahr erzielst. Ich empfehle dir zum Anfang mal Fachbuch über die Börse zu lesen.

Deine letzte Frage: Nein bin ich nicht. Der Grund: Ich bin noch zu jung und mein Geld hatte noch zu wenig Zeit um sich anzuhäufen ;) Frage mich in 2-3 Jahren wieder und meine Antwort ist JA!

Und noch was zum Schluss: Normalerweise gebe ich nicht so ausführliche Antworten, aber weil es ein Thema ist, mit dem sich nur wenige Menschen auseinandersetzen nahm ich mir die Zeit dazu. Bleib am Ball!

1

Warren Buffett rennt beim Kauf von Aktien nicht irgendwelchen Trends hinterher, sondern analysiert die Unternehmen deren Aktien erkauft genau, macht eine Abschätzung der Branche in der die Unternehmen tätig sind udn kauft dann. Wenn die dann nicht wie erwartet laufen, sondern fallen, geht er gleich wieder in Cash, also verkauft. 

Und dann bedenke die Zeit in der er tätig ist. Er hat mit 11 Jahren die ersten Aktien gekauft, wenn auch nur 3 (hatte er sich mit seinem Coke verkauf verdient. Sixpacks für 325 Cent gekauft und die Flaschen einzeln für 5 Cent verkauft.).

Heute ist er 85. Also 74 Jahre Aktiengeschäfte.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Warren Buffett hatte - das sagt er auch selbst - das große Glück, dass sein Arbeitsleben in der stärksten Wachstumsphase der Weltgeschichte stattfand, was schon mal gute Ausgangsvoraussetzungen für Aktieninvestments schaffte.

Sein Lehrmeister war Benjamin Graham, der Maßstäbe in der Unternehmens- und Aktienbewertung gesetzt hat; sein Buch "The Intelligent Investor" ist immer noch sehr lesenswert. Dadurch wurde Buffett zum pragmatischen Investor, der viel auf Fundamentalanalyse und nichts auf Charts gibt - was ich für eine ganz gute Idee halte.

Er hat relativ früh in seiner Karriere Unternehmen gekauft, zerlegt und damit viel Geld verdient, als das noch keine so gängige Praxis war. Mit seiner Holding Berkshire Hathaway hat er dann einige Großdeals durchgezogen (z.B. die Übernahme des Versicherers GEICO), an der das Unternehmen, an dem er maßgeblich beteiligt ist, sehr viel Geld verdiente.

Und ansonsten ist er ein Mensch, der privat irgendwann seinen Lebensstil gefunden hatte und ihn nicht ständig mit seinem Einkommen nach oben anpasste. Er wohnt seit den sechziger Jahren im selben Haus in Omaha, Nebraska und lebt so unauffällig, wie das in seiner exponierten Stellung geht.

Auch das hilft dabei, Geld nicht nur zu verdienen, sondern auch zu behalten und zu mehren.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Er hat sich nicht direkt den Chart angeschaut, sondern die Firmen selbst. Dadurch wurde er so erfolgreich. Er konnte gut das Potenzial von Firmen abschätzen. Also bestimmte Daten (z.B Quartalsberichte) anschauen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Menschen wie Warren denken unternehmerisch. Sie suchen nach Möglichkeiten zu investieren und Geld für sich arbeiten zu lassen. Hinzu kommt absolute Fokussierung auf das Ziel und eiserne Disziplin. 

Hier ein Beispiel: Wenn du 10.000 EUR hast, dann fragst du dich, was du davon kaufen kannst. Menschen wie Warren fragen sich, wie sie 20.000 EUR daraus machen können.

Ein Das unterscheidet sie von den meisten. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Der Mann hatte den richtigen Riecher.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?