Wie konnte Ludwig der XIV. sein Schloss bezahlen?Woher hatte er so viel Geld?

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6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

"Kosten

Obwohl der französische Haushaltsplan immense Ausgaben für das Schloss vorsah, war das Geld in Versailles immer knapp und die Bauphasen konnten nur in den Friedenszeiten zwischen den Reunionskriegen voran getrieben werden. Nachdem der Pfälzischen Erbfolgekrieg ausbrach, musste Ludwig XIV. 1689 sogar das berühmte Silbermobiliar der Spiegelgalerie verkaufen und einschmelzen, um somit die Kriegsausgaben zu bestreiten.[38] Viele geplante Bauvorhaben, wie der oben beschriebene Umbau der Stadtfassaden, konnten aus Kostengründen nicht in Angriff genommen werden. Fast alle Aufträge wurden ausgeschrieben, Voranschläge unbedingt eingehalten und die Armee in Friedenszeiten zu Bauarbeiten herangezogen.[39] Der Sonnenkönig selbst sagte „am liebsten wird mir immer alles sein, was möglichst schön ist und wenig kostet“.[15] Was den meisten Betrachtern als unglaublicher Luxus erschien, war in Wirklichkeit so kostengünstig wie nur möglich gebaut, was zur Folge hatte, dass die Kamine oft nicht zogen, die Fenster nicht richtig schlossen und das Leben dort im Winter sehr unkomfortabel war.

Bereits zwischen 1661 und 1663 waren mehr als 1.500.000 Livres für das Schloss ausgegeben worden. Der erste Bau Ludwigs XIII. hatte insgesamt gerade einmal 300.000 Livres verbraucht, wovon 213.000 auf das Schloss verwendet und weitere 82.000 für die Gärten benötigt wurden. Im Zeitraum von 1664 bis 1688 wurde jährlich eine durchschnittliche Million Livres in Versailles verbaut. Der französische Staatshaushalt verfügte in den 80er Jahren des 17. Jahrhunderts über ein Budget von etwa 110 Millionen Livres, wovon Ludwig nach dem Frieden von Nimwegen 15 Millionen für seine Bautätigkeiten genehmigt bekam.[39] Bis zum Tode des Sonnenkönigs sollen 300 Millionen Livres in die Versailler Schlösser, den Park, die Ausstattung und den Unterhalt geflossen sein.[40] Fünfzig bis sechzig Millionen allein für das Mobiliar und zwei Millionen für den Bau des Eure-Kanals. Bescheiden nimmt sich dagegen die Leibpension für die bei Unfällen verstorbenen Arbeiter aus, deren Familien im Schnitt 40 bis 100 Livres als Hinterbliebenenrente erhielten.[39]

http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Versailles

Steuern, deswegen waren sie auch so hoch. Durch Kasino hatte er auch Geld gewonnen, denn er hat am jeden Abend mit dem Adel gespielt.. (Oder so. xD)..

L´état c´est moi - hat ergesagt: Ich bin der Staat. Und daher die Knete.

Hätte er sagen können - hat er aber nicht gesagt.

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Er hat Schulden gemacht und sich finanziell übernommen.

Finanziell hat er sich durch seine Kriege übernommen, nicht durch das Schloss.

Übernommen haben sich viel deutsche Provinzfürsten, die meinten nun auch ihr eigenes Klein-Versailles bauen zu müssen.

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das haben seine Bauern bezahlt und von denen gab's viele

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