Wie kommt Therapieresistenz zustande?

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3 Antworten

Hallo,

häufige Medikamenteneinnahme kann zum Beispiel dazu führen, dass die Rezeptoren, an denen das Medikament andockt, vermehrt gebildet werden und somit im Laufe der Zeit mehr unbesetzte Rezeptoren übrig bleiben, obwohl man die gleiche Dosis des Medikaments einnimmt, wie vorher. Oder dass vermehrt die Medikament-abbauenden Enzyme gebildet werden und daher das Medikament nicht so lange wirkt wie vorher.

Dazu kommt, dass die Wirksamkeit eines Medikaments sehr unterschiedlich sein kann bei verschiedenen Menschen. Das hat etwas damit zu tun, das die o.g. Rezeptoren mal mehr und mal weniger ausgebildet sind, oder dass beim einen der Abbau viel schneller läuft, als bei einem anderen.

Wenn du also weißt, dass Ibuprofen, Aspirin (ASS), Diclofenac und Co bei dir nicht gut wirken, kannst du eine andere Wirkstoffgruppe ausprobieren.

Mittelstarke und starke Schmerzmittel wirken aber bei jedem Menschen. Und ein lokales Betäubungsmittel wirkt auch immer, weil die Schmerzleitenden Nerven immer gleich funktionieren und dieser Mechanismus ausgeschaltet werden kann, solange keine Veränderung im Gewebe vorliegt wie bspw. eine Entzündung.

Gruß

Max

Naja... meiner meinung nach ist es mit schmerzmitteln so... es gibt verschiedene wirkstoffe... jeder mensch reagiert nicht gleich auf jeden wirkstoff... natürlich kommt es auch drauf an für welchen art von schmerz was verschrieben wird und welche grund erkrankung dafür die ursache ist ...

Das gleiche mit wunden... beim einen braucht es länger bis eine wunde verheilt, beim anderen kürzer... es ist individuell... 

Und, es kann auch sein, das nach ner einmahme von medikamenten (gewisse dosis) dies auch nicht mehr hilft, weil der körper sich daran gewöhnt... schmerzpatienten zb...dann muss die dosis oder das medikament umgestellt werden... genau so wie es sein kann bei chronischen schmerzen, das der körper sich daran gewöhnt und diese nicht mehr so stark wahrnimmt!

Jeder Mensch hat ein Ego und dieses Ego fühlt sich zuständig für den Erhalt der Stabilität eines Menschen.

Wenn ein Mensch nun zur Psychotherapie geht, tut er es oft mit dem unbewussten Gedanken "Wasch mich, aber mach mich nicht nass". Anders ausgedrückt, es soll alles besser werden, aber verändern mag ich mich nicht.

Wenn diese Haltung sich einmal eingespielt hat, spricht man Therapieresistenz.

Aber was haben deine Schmerzen usw. mit der Therapieresistenz zu tun?

Der Begriff "Therapieresistenz" wird für jede Form des unerwartet geringen Ansprechens auf eine medizinische Therapie angewendet. Nicht nur auf die Psychotherapie.

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Ok. Ich ging von Psychotherapie aus. Danke für den Hinweis.

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