Wie kommt mein Vater am Besten an Geld?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Zunächst mal finde ich es mutig von einer 14-Jährigen, sich öffentlich diesbezüglich überhaupt zu äußern und Rat zu suchen.

Die Folge war,dass sein Arm geknackst hat und er seit ca.1 jahr krank
ist .Er hat eine Bizepssehne gerissen

Das ist eine gar nicht so seltene Verletzung, die aber i.d.R. außer Kraftverlust wenig Probleme bereitet, und zudem auch nicht operiert werden muss. Siehe dazu u.a. http://www.medcenter.info/spezialgebiete/schulter/riss-der-bizepssehne/

und noch irgendwas in der Hand,was noch nicht diagnostiziert wurde.

Da stellt sich doch die Frage, warum nicht? Wenn hier schon KG ausläuft, muss das ja schon mehr als 1 Jahr her sein. Hat de Kernspin nichts ergeben?

Es wird auch von der Berufsenossenschft nicht als Arbeitsunfall angesehen

Das muss nicht unbendingt bedeuten, dass es kein Arbeitsunfall war. Die BG sind in vielen Bereichen ausgesprochen hartleibig, was die Anerkennung von Arbeitsunfällen angeht. Das sollte anwaltlich und im Gespräch mit den behandelnden Ärzten geprüft werden (Widerspruch / Klage).

Allerdings sind Sehnenrisse meistens eher Ermüdungserscheinungen respektive deuten auf anderweitige gesundheitliche Störungen hin. Vermutlich hebt die BG hier auf eine Alterserscheinung ab.

Würde er Rente beantragen,würde er keinen Mist bekommen.

Naja, als Altenpfleger wird er sicher keine allzu hohen Rentenansprüche erworben haben, und die Ewerbsminderungsrente ist dann entsprechend niedrig. Aufstockendes ALG2 respektive Sozialhilfe wäre aber eine Option. 

Ich empfehle dringend, neben der rechtlichen Prüfung eine Sozialberatung aufzusuchen. Die bieten die Kommunen, freie Einrichtungen aber auch die Kirchen (Diakonie, Caritas) an.

Wenn dein Vater jetzt schon ein geringes Krankengeld bekommt, dann sollter er einen Antrag biem Jobcenter stellen auf ergänzende Leistungen.

Das Amt prüft dann auch, ob die Wohnung angemessen ist.

Wenn er nicht mehr aebeiten kann, sollte er unbedingt EM-Rente beantragen, egal wie hoch diese ausfällt, alles was dann noch fehlt, wird ergänzt durch die Grundsicherung.

Klar ist es nicht schön, sich einschränken zu müssen, aber so wie du schreibst, habt ihr sowieso keine großen Sprünge machen können.

Es ändert sich nicht viel.

Dein Vater sollte auf jeden Fall darauf drängen, dass die Verletzungen weiter richtig behandelt werden. Ist er denn gegen den Bescheid der Berufsgenossenschaft angegangen?

Alles Gute für Euch.

Ignorier Antworten wie die von DODOsBACK, der hat wahrscheinlichen einen goldenen Löffel im Mund!



ja er hat sich einen Anwalt gesucht aber das hat nicht funktioniert .... Jetzt steht er in Verbindung mit der VDK ok ich werde sie ignorieren ... danke für deine Tolle Antwort

1

Also ich finde die Antwort von DoDosBACK schon ziemlich herablassend. Meine Eltern hatten früher auch Geldsorgen und du scheinst keine Ahnung zu haben wie belastend das sein kann. 

Auch Kinder machen sich Gedanken und haben Angst vor Veränderungen. Empathie ist nicht jedermanns Sache. Auch das mit der Hand, das er sich nicht gekümmert hat ist ne Unterstellung! Woher willst du das wissen? Hand ist sehr schwer und ziemlich komplex da braucht man einen wirklich guten Arzt!

Meleina: hier wird dir keiner die Angst nehmen können, im Gegenteil siehst ja was es für dumme Antworten gibt! 

Du könntest aber etwas tun, damit du weniger kosten verursachst. Geh Zeitung austragen, Hunde ausführen, alten Leuten beim Einkauf tragen helfen. Nachhilfe oder Babysitten. 

Mit dem Geld was du für dich zur Verfügung hast hilfst du deinen Eltern auch. 

Manchmal lassen sich Veränderungen nicht vermeiden, aber es kann dadurch auch neue Chancen geben 

Viel Glück! 

Was möchtest Du wissen?